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Hochschule Aalen

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Hochschule Aalen – Technik, Wirtschaft und Gesundheit
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:HS-Aalen-Logo-rgb RZ.svg
Gründung 1962
Trägerschaft staatlich
Ort Datei:DEU Aalen COA.svg Aalen
Bundesland Baden-WürttembergDatei:Flag of Baden-Württemberg.svg Baden-Württemberg
Land DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Rektor Harald Riegel
Studierende über 4000 (2025)<ref name="studierende">Über uns. Hochschule Aalen, abgerufen am 21. Mai 2025.</ref>
Mitarbeiter 716 (2025)<ref name="studierende"/>
davon Professoren 146 (WiSe 2025)<ref name="studierende"/>
Website www.hs-aalen.de

Die Hochschule Aalen – Technik, Wirtschaft und Gesundheit ist eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften (vormals Fachhochschule). Sie hat ihren Sitz in Aalen im Osten Baden-Württembergs. Gegründet 1962, wurde sie 1971 in eine Fachhochschule umgewandelt und hat über 4000 Studenten.<ref name="studierende"/> Sie ist Gründungsmitglied im 2022 errichteten Promotionsverband der Hochschulen für angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg.<ref>Gemeinsames Amtsblatt Baden-Württemberg (GABl.) Nr. 6 (2022) vom 29. Juni 2022, S. 419 ff.</ref>

Geschichte

Datei:HochschuleAalenHauptgebaeude.jpg
Hauptgebäude der Hochschule

Die heutige Hochschule Aalen wurde am 1. Oktober 1962 als Staatliche Ingenieurschule Aalen gegründet. Im Januar 1963 folgte die Angliederung der Ingenieurabteilung für Metallveredelung und Werkstoffkunde in Schwäbisch Gmünd. Am 1. April 1963 nahm die Ingenieurschule offiziell ihren Lehrbetrieb in behelfsmäßigen Baracken auf. Ende 1968 zog sie an den von Günter Behnisch gebauten Standort „Beethovenstraße“<ref name=":0">Presse-und Informationsamt, Stadt Aalen: Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft - Stadt Aalen. Abgerufen am 24. Januar 2022.</ref>, der seit 2018 unter Denkmalschutz steht.<ref>Hochschule Aalen steht jetzt unter Denkmalschutz. Abgerufen am 24. Januar 2022.</ref> 1971 wurde die Staatliche Ingenieurschule eine Fachhochschule und 1997 in Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft umbenannt. 2006 ziehen die Fakultäten „Elektronik und Informatik“ und „Optik und Mechatronik“ an den neuen Standort „Burren“.

Datei:Hochschule-aalen.svg
Logo der Hochschule bis 2026

2010 wurde sie dann eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften<ref name=":0" />. Die Hochschule nannte sich bis 2025 Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft. 2024 bezogen die Wirtschaftswissenschaften das Fakultätsgebäude auf dem neu eröffneten Waldcampus. Neben dem Fakultätsgebäude wurden außerdem zusätzliche Wohnmöglichkeiten geschaffen, eine neue Mensa befindet sich im Bau.<ref name="Schwäbische">Timo Lämmerhirt: Waldcampus nimmt Gestalt an: Fakultät fertiggestellt, Mensa auf dem Weg. Schwäbische, 5. Juni 2024, abgerufen am 15. April 2025.</ref> 2025 wurde die Hochschule zu „Hochschule Aalen – Technik, Wirtschaft und Gesundheit“ umbenannt. Mit der Umbenennung wurde auch das dritte Themengebiet „Gesundheit“ nach außen hin sichtbar gemacht. Bereits vor über 40 Jahren gab es mit der Augenoptik den ersten Gesundheitsstudiengang.<ref>60 Jahre Augenoptik in Aalen gefeiert. Eyebizz, 8. Dezember 2022, abgerufen am 15. April 2025.</ref> Mittlerweile studiert knapp ein Viertel aller Studierenden ein Angebot mit Gesundheitsbezug. Mit der Umbenennung der Hochschule wurde auch die Fakultät Wirtschaftswissenschaften zur Fakultät Wirtschaft und Gesundheit.

Datei:HochschuleAalenBurren.jpg
Der Campus Burren

Persönlichkeiten

Rektoren

Die Leitung der Hochschule obliegt dem Rektorat, dem neben dem Rektor auch insgesamt vier Prorektoren sowie der Kanzler angehören<ref>Das Rektorat der Hochschule Aalen, Hochschule Aalen, abgerufen am 11. Januar 2022.</ref>. Das höchste beschlussfassende Gremium der Hochschule ist der Senat, welcher unter anderem gemeinsam mit dem Hochschulrat den Rektor wählt.

Rektoren der Hochschule Aalen
Name Amtszeit
Ernst Raub 1962–1970
Gerhard Schmaußer 1971–1973
Heinz Schilling 1973–1977
Friedrich Paul 1977–1989
Helmut Roßwag 1989–1997
Ekbert Hering 1997–2007
Gerhard Schneider 2008–2021
Harald Riegel seit 2022

Ehrensenatoren

Studienangebot

Die Hochschule Aalen verfügt aktuell über insgesamt etwa 60 Studienangebote in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Gesundheit. Nach dem Bachelorabschluss können sich die Studenten in etwa 30 Masterstudienangeboten weiterqualifizieren. Die Studiengänge der Hochschule Aalen lassen sich in folgende 5 Themengebiete unterteilen:

  • Wirtschaft und Management
  • Gesundheit und Naturwissenschaften
  • Ingenieurwissenschaften und Zukunftstechnologien
  • Informatik und Künstliche Intelligenz
  • Design und Kommunikation<ref>Studienangebot. Hochschule Aalen, abgerufen am 15. April 2025.</ref>

Forschung

Die Hochschule Aalen ist im Bereich Forschung und Transfer in verschiedenen nationalen Vergleichen aufgeführt, darunter im DFG-Förderatlas 2024 und in der Prognos/ZWE-Studie 2024.<ref>Förderatlas der DFG. Deutschen Forschungsgemeinschaft, abgerufen am 15. April 2025.</ref><ref>Evaluation des „Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand“ (ZIM). Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Juni 2024, abgerufen am 15. April 2025.</ref> Sie verfügt aktuell über 5 Forschungsschwerpunkte:

  • Advanced Materials and Manufacturing (AMM, Neue Materialien und Fertigungstechnologien),
  • Photonics (Photonik),
  • Analytische und organische Chemie,
  • Intelligente mechatronische Systeme sowie
  • Ökonomische und soziale Innovationen im gesellschaftlichen Wandel.<ref>Forschungsschwerpunkte. Hochschule Aalen, abgerufen am 15. April 2025.</ref>

Die beiden Schwerpunkte AMM und Photonik sind in der Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz vertreten.<ref>Forschungslandkarte der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Hochschulrektorenkonferenz, abgerufen am 15. April 2025.</ref> Zusätzlich werden aktuell Forschungsaktivitäten in den Querschnittsfeldern Nachhaltigkeit/Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung mit Künstlicher Intelligenz sowie Gesundheit ausgebaut. Die Hochschule Aalen ist seit 2022 Mitglied im Promotionsverband der Hochschulen für angewandte Forschung in Baden-Württemberg<ref>Forschungseinheit IV Ingenieurwissenschaften. Promotionsverband Baden-Württemberg, abgerufen am 15. April 2025.</ref>, wodurch mehr als 30 Professoren der Hochschule Promovierende selbstständig zur Promotion führen können. Im Rahmen der Research Academy<ref>Research Academy. Hochschule Aalen, abgerufen am 15. April 2025.</ref>, mit fachübergreifendem Promotionskolleg und der Schreibwerkstatt (BMBF-Förderung im Bund-Länder Programm FH-Personal)<ref>FH-Personal. Bundesministerium für Bildung und Forschung, abgerufen am 15. April 2025.</ref>, wird der wissenschaftliche Nachwuchs an der Hochschule unterstützt.<ref>Forschung & Transfer. Hochschule Aalen, abgerufen am 15. April 2025.</ref> Die Hochschule Aalen ist eine von vier Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland, die im Bund-/Länderforschungsneubauten-Programm gefördert wurden.<ref>Empfehlungen zur Förderung von Forschungsbauten (2016). Wissenschaftsrat, 24. April 2015, abgerufen am 15. April 2025.</ref> Im Jahr 2020 wurden das Zentrum für innovative Materialien und Technologien (ZiMATE) sowie das Zentrum für Nachhaltigkeit (ZTN) eröffnet. Beide Zentren verfügen über insgesamt mehr als 30 Laborräume.<ref>Forschung & Transfer. Hochschule Aalen, abgerufen am 15. April 2025.</ref> Aktuell geförderte Forschungsvorhaben sind unter anderem SmartPro (BMBF, 2016–2026), die KI-Werkstatt Mittelstand (gefördert durch Land, EU und regionale Partner) und das Promotionskolleg KI-Booster (Carl-Zeiss-Stiftung).<ref>Startseite: SmartPro. SmartPro, abgerufen am 15. April 2025.</ref><ref>KI-Werkstatt. Hochschule Aalen, abgerufen am 15. April 2025.</ref><ref>KI-Booster. Carl Zeiss Stiftung, abgerufen am 15. April 2025.</ref>

Transfer

Die Hochschule Aalen ist im Bereich Wissenstransfer in verschiedenen Feldern tätig. Das explorhino bietet Angebote zur naturwissenschaftlichen Bildung für unterschiedliche Altersgruppen.<ref>Mathias Ostertag: Für Regentage: Die fünf besten Familienmuseen zwischen Aalen und Ulm. Merkur, 7. August 2024, abgerufen am 15. April 2025.</ref> Der Gründungscampus richtet sich an Personen mit Gründungsinteresse und stellt die benötigten Ressourcen zur Verfügung.<ref>Gründungscampus. Hochschule Aalen, abgerufen am 15. April 2025.</ref> Darüber hinaus gewährleistet die Hochschule über Programme zur beruflichen Weiterbildung und die praktische Anwendbarkeit ihrer Forschungsergebnisse eine kontinuierliche Wissensvermittlung.

Campus

Im Jahr 1968 wurde das erste Gebäude der Hochschule von dem Architekten Günter Behnisch errichtet. Dieses Gebäude steht seit 2018 unter Denkmalschutz.<ref>Peter Schmid & Frank Polifke: 60 Jahre Hochschule Aalen: "Das hatte früher wenig mit freiem Studentenleben zu tun". SWR, 12. Mai 2023, abgerufen am 15. April 2025.</ref> Ab 2006 wurde der Campus Burren mit Gebäuden für die Fakultäten Elektronik & Informatik sowie Optik & Mechatronik, einer Bibliothek und einer Cafeteria erweitert. In den folgenden Jahren kamen weitere Einrichtungen wie ein Hörsaalgebäude, das Innovationszentrum an der Hochschule Aalen (INNO-Z) und das explorhino Science Center hinzu.<ref>Ansgar König: Inno-Z: Eine Erfolgsgeschichte wird zehn Jahre alt. Schwäbische, 18. Februar 2025, abgerufen am 21. April 2025.</ref> 2020 wurde ein Forschungsgebäude für das ZiMATE (Zentrum innovativer Materialien und Technologien für effiziente elektrische Energiewandler-Maschinen) und das ZTN (Zentrum für Nachhaltigkeit) eröffnet.<ref>Forschungszentren an der Hochschule Aalen sind fertig. Baden-Württemberg, Ministerium für Finanzen, 2. November 2020, abgerufen am 21. April 2025.</ref> Der Waldcampus ergänzt seit 2024 den Standort um weitere Hochschulflächen, Wohnraum, eine Kindertagesstätte und eine Mensa.<ref name="Schwäbische" />

Weblinks

Commons: Hochschule Aalen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Staatliche Universitäten

Freiburg • Heidelberg • Hohenheim • Karlsruhe • Konstanz • Mannheim • Stuttgart • Tübingen • Ulm

Private Universitäten

Friedrichshafen

Pädagogische Hochschulen

Freiburg • Heidelberg • Karlsruhe • Ludwigsburg • Schwäbisch Gmünd • Weingarten

Kunsthochschulen (inkl. Musikhochschulen)

Freiburg • Heidelberg • Karlsruhe (Musik, Bildende Künste, Gestaltung) • Ludwigsburg (Filmakademie, Darstellende Kunst) • Mannheim (Musik und Darstellende Kunst, Popakademie) • Rottenburg • Stuttgart (Musik und Darstellende Kunst, Bildenden Künste) • Trossingen • Tübingen

Staatliche (Fach-)Hochschulen

Aalen • Albstadt-Sigmaringen • Biberach • Esslingen • Furtwangen • Heilbronn • Karlsruhe • Kehl • Konstanz • Ludwigsburg • Mannheim (TH, HdBA) • Nürtingen-Geislingen • Offenburg • Pforzheim • Ravensburg-Weingarten • Reutlingen • Rottenburg • Schwäbisch Gmünd • Schwetzingen • Stuttgart (HfT, HdM) • Ulm • Villingen-Schwenningen

Kirchliche und Private (Fach-)Hochschulen

Freiburg (EH, KH) • Heidelberg (Fresenius, SRH, HfJS) • Karlsruhe • Liebenzell • Ludwigsburg • Mannheim • Reutlingen • Stuttgart (Freie HS, Merz Akademie, HfK+G)

Duale Hochschule Baden-Württemberg

Heidenheim • Heilbronn • Karlsruhe • Lörrach • Mannheim • Mosbach • Ravensburg • Stuttgart • Villingen-Schwenningen

Private Fernhochschule

Backnang (EHiP) • Konstanz (AH) • Riedlingen (SRH) • Stuttgart (AKAD)

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Koordinaten: 48° 50′ 17″ N, 10° 4′ 25″ O

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