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Universität der Bundeswehr München

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Universität der Bundeswehr München
— UniBw M —
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:Signet unibw.svg
Gründung 1973
Ort Datei:DEU Neubiberg COA.svg Neubiberg
Bundesland BayernDatei:Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern
Land DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Präsidentin Eva-Maria Kern
Studierende ca. 3.100 (2025)<ref name=Karriere>Universität der Bundeswehr München: Karriere an der Universität der Bundeswehr München. In: unibw.de. Abgerufen am 23. Januar 2026.</ref>
Mitarbeiter 1.779 (2025)<ref name=Karriere />
davon wissensch. 946<ref name=Karriere />
davon Professoren 206<ref name=Karriere />
Jahresetat 122,4 Mio. € (2018)<ref>Grund-, Verwaltungs- und Drittmitteleinnahmen 2018 nach Hochschulen. In: DFG-Förderatlas 2021. Abgerufen am 4. November 2022.</ref>
Drittmittel: 27,4 Mio. €
Website www.unibw.de

Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M), bis 1985 Hochschule der Bundeswehr München, ist eine Hochschule und obere Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung. Sie wurde 1973 auf Bestreben des damaligen Bundesministers der Verteidigung, Helmut Schmidt, unter dem Namen „Hochschule der Bundeswehr München“ gegründet und ist eine von zwei Universitäten der Bundeswehr, die die Bundeswehr zur akademischen Ausbildung ihrer Offizieranwärter und Offiziere eingerichtet hat. Mittlerweile studieren darüber hinaus auch zivile Studierende an der Hochschule. Als Besonderheit verfügt die Universität der Bundeswehr München neben den universitären Fakultäten zusätzlich über einen kleineren Fachhochschulbereich.<ref>Universität der Bundeswehr München. Abgerufen am 16. Oktober 2021.</ref>

Geschichte

Zusammen mit der heutigen Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg wurde die Universität der Bundeswehr München als eine der beiden Universitäten der Bundeswehr zur Ausbildung des Offiziernachwuchses 1973 eingerichtet. Die Schaffung der Bundeswehr-Universitäten ging auf einen Beschluss des Bundestages von 1972 zurück.<ref>Hamburger Abendblatt – Hamburg: Studieren beim Bund: Bundeswehr-Universitäten. (abendblatt.de [abgerufen am 10. August 2017]).</ref> Als Liegenschaft dient bis heute das Gelände der ehemals dort angesiedelten Offizierschule der Luftwaffe bzw. der Fachhochschule der Luftwaffe in Neubiberg, des ehemaligen Fliegerhorsts Neubiberg.

Bei Gründung hatte die Münchner Hochschule der Bundeswehr sechs Fakultäten und drei Fachbereiche; 1978 kam die Fakultät für Sozialwissenschaften hinzu. Die Hochschule war Angehörigen der Bundeswehr vorbehalten. Im Jahr 1980 erhielt die Einrichtung das Promotionsrecht; 1981 folgte schließlich die volle staatliche Anerkennung und ihr wurde das Habilitationsrecht verliehen. 1985 wurde die Hochschule umbenannt und heißt fortan „Universität der Bundeswehr München“.

2000 führte ein Erlass zu den Rahmenbedingungen der Universität zu Modernisierungen in Struktur und Organisation. Ein Jahr später nahmen die ersten weiblichen Offiziere und Offiziersanwärterinnen ihr Studium an der Universität auf (zunächst Luftwaffe und Marine, seit 2004 auch Heer). Durch die Änderung des Bayerischen Hochschulgesetzes wurde es im gleichen Jahr für zivile Studenten möglich, an der Universität der Bundeswehr München zu studieren.<ref>UniBw München. Abgerufen am 19. Mai 2017.</ref>

Seit dem Wintertrimester 2010 sind die Studiengänge der Universität im Zuge des Bologna-Prozesses auf Bachelor und Master umgestellt. Die Universität besteht aus einem universitären Bereich und dem Hochschulbereich für Angewandte Wissenschaften (HAW). Es werden 16 Bachelor- und 14 Masterstudiengänge angeboten, die staatlich anerkannt und akkreditiert sind.<ref>Studiengänge. Abgerufen am 11. September 2019.</ref>

2011 wurde die Studentenzeitschrift der Bundeswehrhochschule laut Süddeutscher Zeitung durch drei Studenten „zur Plattform für rechte Thesen umfunktioniert“. Mitarbeiter der UniBw M befürchteten, „dass versucht wird, die Zeitung des Studentischen Konvents mit der politischen Agenda der Neuen Rechten zu durchdringen“. Der Militärische Abschirmdienst nahm interne Ermittlungen auf. Über Konsequenzen ist nichts bekannt.

Im Mai 2017 wurde im Zusammenhang mit dem terrorverdächtigen Soldaten der deutsch-französischen Brigade bekannt, dass der Militärische Abschirmdienst gegen vier Studenten der Bundeswehr-Universität ermittelt, weil sie Verbindungen zur als rechtsextremistisch eingestuften „Identitären Bewegung“ haben sollen.<ref>Martin Bernstein, Thomas Schmidt: Hinweise auf rechtes Netzwerk an Bundeswehr-Uni. In: sueddeutsche.de. 18. Mai 2017, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 19. Mai 2017]).</ref><ref>Thies Marsen, Bayerischer Rundfunk: Rechtes Netzwerk an Bundeswehr-Uni München? Studenten mit Rechtsdrall | BR.de. 19. Mai 2017 (br.de [abgerufen am 17. August 2019]).</ref> Der MAD hatte Bezüge aktiver und ehemaliger Studenten der Universität zu rechtsextremen Soldaten im Umfeld des Offiziers Franco A. geprüft. Dabei stieß der MAD auf eine mögliche Verbindung zu einem Studenten der Neubiberger Hochschule. Dieser und ein weiterer Offiziersanwärter fielen durch vermeintliche antisemitische und nazistische Parolen auf und wurden daraufhin Ende Mai 2017 aus dem Dienst entfernt.<ref>Denise Friese, Florian Haas, Bayerischer Rundfunk: Münchner Bundeswehr-Universität: Zwei Offiziersanwärter entlassen | BR.de. 31. Mai 2017 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Münchner Bundeswehr-Universität: Zwei Offiziersanwärter entlassen | BR.de (Memento vom 26. Dezember 2017 im Internet Archive) [abgerufen am 26. Dezember 2017]).</ref><ref>Bundeswehr: Offiziersanwärter wegen rechter Parolen entlassen. In: Die Zeit. 31. Mai 2017, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 1. Juni 2017]).</ref>

Studium

Die an der UniBw M erworbenen akademischen Grade sind zivil anerkannt, da das Studium nach den Regelungen des Bayerischen Hochschulgesetzes stattfindet. Jedoch ist das Studium in Trimestern, statt in Semestern gegliedert, um die zeitlichen Vorgaben der Bundeswehr zu erfüllen und das Erreichen eines Bachelor-Abschlusses nach regelmäßig drei Jahren bzw. des Master-Abschlusses im Intensivstudium für besonders leistungsfähige Studenten nach regelmäßig vier Jahren zu ermöglichen. Seit dem Herbsttrimester 2010 sind alle Studiengänge auf Bachelor und Master umgestellt. Beim Intensivstudium werden mehr Module absolviert, sodass die erreichbare Zahl an ECTS-Punkten bei 75 pro Jahr liegt. Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Universität das Habilitations- und Promotionsrecht besitzt und hier hauptsächlich externen wissenschaftlichen Nachwuchs ausbildet. Die akademisch besten militärischen Studienabsolventen erhalten allerdings teilweise das Angebot, nach zwei bis drei Jahren Dienst in der Truppe als wissenschaftlicher Mitarbeiter zeitweise an die Universität zurückzukehren oder als externer Doktorand zu promovieren.

Neben dem grundständigen Studium als ein Teil der Offiziersausbildung werden seit 2008<ref>Zum 10-jährigen Jubiläum von casc. Abgerufen am 11. September 2019.</ref> am universitätsinternen Weiterbildungsinstitut casc (campus advanced studies center)<ref>Das Weiterbildungsinstitut casc der Universität der Bundeswehr München. Abgerufen am 11. September 2019.</ref> gemeinsam mit Professorinnen und Professoren der Universität und externen Kooperationspartnern weiterbildende Studienprogramme und Zertifikatskurse entwickelt. Neben Forschung und Lehre ist der Bereich wissenschaftliche Weiterbildung das dritte Standbein und bildet die Schnittstelle zwischen Bundeswehr, Industrie, Wirtschaft und Universität. Zielgruppen der berufsbegleitenden Programme sind zivile Fach- und Führungskräfte aus Industrie und Wirtschaft, in Behörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie Bundeswehrangehörige und ausscheidende Zeitoffiziere und -soldaten. Einen Antrag auf Förderung der Weiterbildung, insbesondere in den letzten beiden Dienstjahren, kann ein Soldat auf Zeit (SaZ) beim Berufsförderdienst<ref>Berufsförderdienst der Bundeswehr. Abgerufen am 11. September 2019.</ref> der Bundeswehr stellen. Die weiterbildenden Studienprogramme sind staatlich anerkannt und akkreditiert. Alle sind modular aufgebaut und mit einem ECTS-Leistungspunktesystem unterlegt. Sie entsprechen den Vorgaben der Kultusministerkonferenz für modularisierte Studiengänge sowie dem Bayerischen Hochschulgesetz. Beim sogenannten Modulstudium schließt der Studierende das Modul, das sich über ein Trimester erstreckt, mit einem Hochschulzertifikat der Universität der Bundeswehr München ab. Die Studienprogramme sind größtenteils im blended learning-Format konzipiert: Präsenzphasen wechseln mit Fernlernphasen (webbasierte Lehr- und Lernplattform) ab. Das Studienangebot umfasst derzeit sechs Bachelor- und Masterstudiengänge: Wirtschaftsingenieurwesen (B.Eng.)<ref>Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (B.Eng). Abgerufen am 11. September 2019.</ref>, Systems Engineering (M.Sc.)<ref>Master-Studiengang Systems Engineering (M.Sc.). Abgerufen am 11. September 2019.</ref>, Personalentwicklung (M.A.)<ref>Master-Studiengang Personalentwicklung (M.A.). Abgerufen am 11. September 2019.</ref>, MBA Public Management<ref>MBA Public Management. Abgerufen am 11. September 2019.</ref> und MBA International Management<ref>MBA International Management. Abgerufen am 11. September 2019.</ref> sowie mehrere Zertifikatsprogramme. Der englischsprachige Master-Studiengang International Security Studies (M.A.)<ref>Master-Studiengang International Security Studies (M.A.). Abgerufen am 11. September 2019.</ref> wird in Kooperation mit dem George C. Marshall European Center for Security Studies in Garmisch-Partenkirchen durchgeführt. Mit dem Programm werden internationale Studierende (insbesondere aus militärischen Einrichtungen) zu Sicherheitsexperten ausgebildet. Es ist ein deutsch-amerikanisches Kooperationsprojekt von Bundesministerium für Verteidigung/Uni der Bundeswehr mit casc, US Department of Defense, US European Command.

Die militärischen Studierenden beziehen Gehälter entsprechend der Bundesbesoldungsordnung nach den Besoldungsgruppen A5 bis A9, abhängig vom Dienstgrad,<ref>Bezügebeispiele für die Laufbahn der Offiziere. (PDF; 97 kB) Bundeswehr, 1. April 2022, abgerufen am 16. März 2024.</ref> und es fallen keine Studiengebühren an.<ref>Iris Schulte Renger: Studium bei der Bundeswehr: Infos zum Studium – alle Laufbahnen. In: Handelsblatt. 24. Juli 2023, abgerufen am 16. März 2024.</ref>

Vorlage:Hinweisbaustein

In ihrer jüngeren Vergangenheit befand sich die Universität in einer Überlastsituation: 2006 wurde die Heeresoffizierausbildung vor dem Studium von vormals 36 Monate auf derzeit 15 Monate verkürzt. Daher haben in den Jahren 2007 und 2008 jeweils doppelte Jahrgänge ihr Studium aufgenommen, sodass die Studentenzahl zwischenzeitlich auf rund 4.000 angestiegen war. Die Universität wirkte dieser Belastung unter anderem durch den Neubau mehrerer Wohnblöcke entgegen. Seit Ende 2011 weicht diese Überlastsituation schrittweise einer Normalbelastung, da der erste doppelte Jahrgang das Master- und Diplomstudium beendet hat. Darüber hinaus ist absehbar, dass es, bedingt durch die drastische Reduzierung der Einstellungszahlen in der Laufbahn der Offiziere des Truppendienstes im Rahmen der aktuell stattfindenden Strukturreform, in naher Zukunft zu einer Unterlastsituation kommen wird.

Mit Blick auf die Qualität des Studiums platziert sich die Universität in nationalen Rankings (CHE, Focus usw.) meist im Mittelfeld sowie bei einigen technischen Studiengängen (wie z. B. Bauingenieur- und Vermessungswesen) an der Spitze.<ref>CHE-Hochschulranking. Zeit.de. Abgerufen am 4. März 2011.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UniBw München – Ranking (Memento vom 24. Dezember 2013 im Internet Archive). Website der UniBw München. Abgerufen am 4. März 2011.</ref> Die sehr guten Studienbedingungen bescherten der Universität Spitzenplatzierungen bei diesen Kriterien. In internationalen Rankings wie THE, ARWU oder HEEACT ist die Universität in der Regel nicht vertreten.<ref>Times Higher Education (THE)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ARWU (Memento vom 8. Juni 2013 im Internet Archive)</ref>

Die Universität ist als Campus-Universität angelegt. Alle Einrichtungen der Universität wie auch die Wohngebäude der Studenten befinden sich auf dem Universitätsgelände.

Studentenschaft

Die UniBw M steht im Allgemeinen Soldaten zur Verfügung, die Offiziere und Offiziersanwärter der Bundeswehr sind. In den grundständigen Studiengängen studieren derzeit rund 3500 Studenten, davon 400 Frauen.

Seit Anbeginn des Lehrbetriebs gibt es Kooperationsabkommen mit befreundeten Staaten. So absolvieren etwa 50 Austauschoffiziere ausländischer Streitkräfte ihr Studium in München. Daneben sind auch zivile Studenten sowie Gastwissenschaftler und -professoren im Rahmen von Partnerschaftsabkommen an der Universität. Seit 2002 studiert eine geringe Anzahl deutscher ziviler Studenten, im Jahr 2019 beispielsweise 270, an der Universität. Ihr Studium wird durch ihren zukünftigen Arbeitgeber, meist große Unternehmen aus Industrie und Versicherungswirtschaft, finanziert; sie studieren vorwiegend in den wirtschaftswissenschaftlichen und technischen Studiengängen. Ebenso studieren einige zivile Anwärter der Bundeswehr in den Studiengängen Wehrtechnik und Digitale Verwaltung.

Neben Kooperationspartnern aus der freien Wirtschaft qualifizieren auch andere Behörden wie der Bundesnachrichtendienst (BND) oder das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)<ref>Zum neuen Studiengang Intelligence and Security Studies. In: unibw.de. Abgerufen am 11. September 2019.</ref> Mitarbeiter z. B. im Rahmen des Studiengangs Intelligence and Security Studies weiter.<ref>„Intelligence and Security Studies“ – Studiengang für Nachwuchsspione. In: deutschlandfunk.de. Abgerufen am 11. September 2019.</ref><ref>Studierende (m/w/d) für den Masterstudiengang „Intelligence and Security Studies“. Bundesamt für Verfassungsschutz, abgerufen am 16. März 2024.</ref> Ebenso bildet die ZITiS Mitarbeiter in Informatik und Cyber-Sicherheit weiter.<ref>Zivil studieren an der Fakultät INF. Abgerufen am 16. März 2024.</ref>

Datei:UBUniBwM.jpg
Universitätsbibliothek, Hauptgebäude. Die 23,5 Meter hohe Stele aus Edelstahl links im Bild wurde ca. 1977 von Heinz Mack geschaffen und trägt den Titel „Skulptur für den Himmel“.

Forschung

Vorlage:Hinweisbaustein

Die Universität ist vornehmlich auf die akademische Ausbildung der Offiziere und Offizieranwärter der Bundeswehr ausgerichtet, führt jedoch wie andere Hochschulen auch Forschung durch und steht dabei im Wettbewerb zu anderen Universitäten. Forschungsgelder werden neben staatlichen Stellen (z. B. Bundesministerium der Verteidigung ca. 20 Prozent, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 13 Prozent) auch aus der Industrie (24 Prozent) oder von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewonnen. 2002 bis 2006 betrug das Drittmittelaufkommen 41,4 Millionen Euro. Bekannte Forschungs- und Arbeitsbereiche der Universität sind beispielsweise die Beteiligung an der Entwicklung des Geopositionssystems Galileo oder die Entwicklung selbstfahrender Autos. Die Universität der Bundeswehr München war an den Exzellenzclustern Cognition for Technical Systems und Munich-Centre for Advanced Photonics beteiligt. Die Universität richtet auch regelmäßig wissenschaftliche Fachtagungen, Kongresse und Messen aus.

Neben der Forschung an den Fakultäten bestehen zur Profilierung der Forschungskompetenzen bestehen mehrere Forschungsinstitute, -zentren und -initiativen:<ref>Forschungsinstitute und -zentren. Abgerufen am 8. Mai 2023.</ref>

  • Forschungsinstitut Cyber Defence (CODE)
  • Forschungszentrum Military Aviation Research Center (MARC)
  • Forschungszentrum Mobilität und regenerative Energien (MORE)
  • Forschungszentrum Risiko, Infrastruktur, Sicherheit und Konflikt (RISK)
  • Forschungszentrum Integrated Sesond Systems (SENS)
  • Forschungszentrum Smart Digital Health (SMADH)
  • Forschungszentrum Space (SPACE)
  • Forschungsinitiative Individuum und Organisation in der digitalisierten Gesellschaft (INDOR)

Als ständige Einrichtung in Form eines An-Instituts ist in der Universität ferner das Institut für Technik Intelligenter Systeme (ITIS e. V.) angesiedelt. Zudem gibt es ein Center for Intelligence & Securitiy Studies (CISS)

Fakultäten

Datei:UniBw M.svg
Wappen der Universität der Bundeswehr München
  • Universitärer Bereich

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik wird von den Fakultäten für Informatik und WOW gemeinsam angeboten.

Der Studiengang Mathematical Engineering wird von den Fakultäten für EIT, LRT, Bau und Informatik gemeinsam angeboten.

  • Fachhochschulbereich

Präsidentinnen und Präsidenten

Haushalt

Jahr Drittmittel Einzelplan 14
Verteidigung
Gesamt
1998 8,9 Mio. Euro 11,6 Mio. Euro 20,5 Mio. Euro
1997 8,4 Mio. Euro 11,9 Mio. Euro 20,3 Mio. Euro
1996 8,5 Mio. Euro 11,1 Mio. Euro 19,6 Mio. Euro
1995 8,3 Mio. Euro 11,2 Mio. Euro 19,5 Mio. Euro
1994 9,1 Mio. Euro 10,5 Mio. Euro 19,6 Mio. Euro
1993 10,2 Mio. Euro 10,9 Mio. Euro 21,1 Mio. Euro
1992 8,3 Mio. Euro 10,8 Mio. Euro 19,1 Mio. Euro
1991 9,3 Mio. Euro 10,2 Mio. Euro 19,5 Mio. Euro
1990 7,9 Mio. Euro 12,1 Mio. Euro 20,0 Mio. Euro

Bibliotheken

Von 1978 bis 1984 beherbergte die Hochschule die Bayerische Armeebibliothek. Die Universitätsbibliothek der Universität der Bundeswehr München unterstützt die Lehre und Forschung der Hochschule.

Sonstiges

Zugangsregelungen

Bei dem Campusgelände sowie den Wohnbereichen handelt es sich um einen militärischen Sicherheitsbereich; das bedeutet, dass das Betreten durch Nicht-Angehörige der Streitkräfte bzw. der Universität nicht gestattet ist. Es kann jedoch geduldet werden, z. B. zum Besuch der Universitätsbibliothek. Diese Erlaubnis kann jederzeit, etwa bei Inkrafttreten einer höheren Alarmstufe, widerrufen werden.

Auf dem Universitätsgelände befindet sich eine Mensa, bei dem Soldaten Vollverpflegung zu Kosten der Truppenverpflegung einnehmen können. Außerdem gibt es eine Cafeteria mit Alkoholausschank und einen Laden mit Uni-Merchandise.

Trivia

Hans Orterer, der ehemalige Chef des Luftwaffenmusikkorps 1, komponierte im Jahr 1999 für die Universität auf deren Bitte einen eigenen Truppenmarsch mit dem Titel Alma Mater.<ref>Zentrum Militärmusik der Bundeswehr (Hrsg.): A2-2750/0-0-3 Zuteilung von Truppenmärschen. Version 3.1 Auflage. 13. September 2022 (Anlage 4.1 [PDF; abgerufen am 5. September 2024]).</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Christiane Reuter-Boysen: Vorreiter für die Hochschulreform? Planung, Gründung und Entwicklung der Universität der Bundeswehr München. Nomos, Baden-Baden 1995, ISBN 3-7890-3635-8.

Weblinks

Commons: Universität der Bundeswehr München – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

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Staatliche Universitäten

Universität Augsburg • Otto-Friedrich-Universität Bamberg • Universität Bayreuth • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg • Ludwig-Maximilians-Universität München • Technische Universität München • Universität der Bundeswehr München • Technische Universität Nürnberg • Universität Passau • Universität Regensburg • Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Staatliche Fachhochschulen

Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden • Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach • Technische Hochschule Aschaffenburg • Technische Hochschule Augsburg • Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg • Technische Hochschule Deggendorf • Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof • Technische Hochschule Ingolstadt • Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten • Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut • Hochschule für angewandte Wissenschaften München • Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern • Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm • Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm • Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg • Technische Hochschule Rosenheim • Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf • Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Kirchliche und Private Hochschulen
mit Promotionsrecht

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt • Hochschule für Philosophie München • Ukrainische Freie Universität • Augustana-Hochschule Neuendettelsau

Kirchliche und Private Hochschulen
ohne Promotionsrecht

Hochschule für angewandtes Management • Hochschule der Bayerischen Wirtschaft • Internationale Hochschule SDI München • Katholische Stiftungshochschule München • Munich Business School • Evangelische Hochschule Nürnberg

Kunsthochschulen

Leopold Mozart College of Music Augsburg • Hochschule für evangelische Kirchenmusik Bayreuth • Akademie der Bildenden Künste München • Hochschule für Fernsehen und Film München • Hochschule für Musik und Theater München • Akademie der Bildenden Künste Nürnberg • Hochschule für Musik Nürnberg • Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg • Hochschule für Musik Würzburg

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Koordinaten: 48° 4′ 49″ N, 11° 38′ 17″ O

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