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Hermann Ammermüller

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Hermann August Ammermüller (* 25. November 1912 in Tübingen; † 5. März 1974 in Meckenheim) war ein deutscher Mediziner und Sanitätsoffizier der Bundeswehr.

Leben

Ammermüller war von Mai 1962 bis Dezember 1964 Kommandeur Sanitätskommando 1 und Korpsarzt beim I. Korps in Münster.<ref>Reinhard Teuber: Die Bundeswehr 1955–1995 (= Kurt Mehner und Reinhard Teuber [Hrsg.]: Schriftenreihe Führung und Truppe. Band 5). Militair-Verlag Klaus D. Patzwall, Norderstedt 1996, ISBN 978-3-931533-03-8, S. 71.</ref> Im Dienstgrad Generalarzt war er Inspizient der Sanitätstruppe beim Heeresamt, dem Vorläufer des Heeresamts, und später im Dienstgrad Generalstabsarzt vom 1. April 1969 bis zum 31. März 1971 Amtschef<ref name="sanabw"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sanitätsamt der Bundeswehr 1958–2000 (Memento vom 9. Februar 2009 im Internet Archive). im Bundesarchiv.</ref> des Sanitätsamts der Bundeswehr.

Er war neben Wolf Graf Baudissin und Gerd Schmückle einer der drei ersten Generale, die 1966 in die Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) eintraten.<ref name="ötv1">Graf Neun mit Ballonmütze. In: Der Spiegel. Nr. 3, 1967, S. 34 (online).</ref><ref name="ötv2">Gefährliche Versuchung. In: Der Spiegel. Nr. 10, 1967, S. 59 (online).</ref>

Am 11. Januar 1971 erhielt er das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz), bevor er am 30. September 1971 pensioniert wurde.

Nach der Versetzung in den Ruhestand war er als Missionsarzt in Afrika tätig.

Siehe auch

Literatur

  • Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge (= Dermot Bradley [Hrsg.]: Deutschlands Generale und Admirale. Teil VIb). Band 1, Adam – Fuhr. Biblio-Verlag, Osnabrück 1998, ISBN 978-3-7648-2492-1, S. 31–33.
  • Clemens Range: Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr. Translimes Media Verlag, Müllheim-Britzingen 2013, ISBN 978-3-00-043646-8, S. 43.

Einzelnachweise

<references />

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