Henning Sußebach
Henning Sußebach (* 1972 in Bochum) ist ein deutscher Journalist und Autor.
Leben
Henning Sußebach wurde 1972 in Bochum geboren und ging dort zur Schule. Er studierte am Institut für Journalistik der Universität Dortmund. Er volontierte von 1995 bis 1997 bei der Berliner Zeitung, wo er anschließend als Sportredakteur und dann als Reporter arbeitete. 2001 wechselte er zur Zeit, wo er als Redakteur und Reporter arbeitet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kurz-Bio ( des Vorlage:IconExternal vom 17. Mai 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Nebenbei veröffentlicht er Sachbücher, zuletzt im Sommer 2025 Anna oder: Was von einem Leben bleibt, eine essayistische Erinnerung an das bewegte Leben seiner eigenen Urgroßmutter. Das Buch schaffte es wenige Wochen nach Erscheinen auf Rang 1 auf der Spiegel-Bestsellerliste.<ref>[1]</ref>
In loser Folge unterrichtet Sußebach Nachwuchsjournalisten an der Hamburger Henri Nannen-Schule, der Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern sowie am Institut für Journalistik (IfJ) an der TU Dortmund im Fach Reportage. Der Begriff Bionade-Biedermeier wurde 2007 von ihm geprägt.<ref>Martina Löw: Vielfalt und Zusammenhalt: Verhandlungen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bochum und Dortmund 2012. Campus Verlag, 2014, ISBN 978-3-593-50082-9 (google.com [abgerufen am 27. September 2015]).</ref>
Sußebach lebt mit seiner Familie bei Hamburg.
Preise und Auszeichnungen
Sußebach erhielt bisher u. a. folgende Auszeichnungen:
- 2001 Axel-Springer-Preis für junge Journalisten für die Arbeit Die großen Trainer haben doch alle gesoffen, erschienen in der Berliner Zeitung<ref name="asp"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 19. Oktober 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2002 Axel-Springer-Preis für junge Journalisten für die Arbeit Ich kann nicht mehr gut sein, erschienen in der Zeit<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Axel Springer Preis: Frühere Preisträger Print ( des Vorlage:IconExternal vom 20. September 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2004 Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik, vergeben von der Ludwig-Erhard-Stiftung<ref>Ludwig-Erhard-Stiftung, Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik: Förderpreisträger</ref>
- 2006 Henri-Nannen-Preis gemeinsam mit Stefan Willeke in der Kategorie Besonders verständliche Berichterstattung für den Zeit-Beitrag Operation Lohndrücken über die Globalisierung anhand der Produktion eines Elektrorasierers<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Henri Nannen Preis: Preisträger 2006 ( des Vorlage:IconExternal vom 16. September 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2007 CNN Journalist Award in der Kategorie Print für Schulz zieht in den Krieg, erschienen in der Zeit<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />CNN Journalist Award 2007 ( des Vorlage:IconExternal vom 18. Juni 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (Abgerufen am 1. Dezember 2010.)</ref>
- 2007 Egon-Erwin-Kisch-Preis für die Arbeit Hoffmanns Blick auf die Welt, erschienen in der Zeit<ref>Thomas Lückerath: Henri-Nannen-Preis 2007: Das sind die Gewinner. In: DWDL.de. 12. Mai 2007, abgerufen am 31. Mai 2023.</ref>
- 2009 Theodor-Wolff-Preis für die Arbeit Eine Liebe verschwindet, erschienen in der Zeit<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Prämierter Artikel auf der Website des BDZV ( des Vorlage:IconExternal vom 6. September 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2009 Katholischer Medienpreis für Die Opokus von nebenan erschienen am 7. Mai 2009 in Die Zeit.
- 2010 Deutscher Sozialpreis (Medienpreis der Wohlfahrtsverbände) für die Arbeit Die Opokus von nebenan, erschienen in der Zeit<ref>Deutscher Sozialpreis 2010 verliehen (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (Abgerufen am 1. Dezember 2010.)</ref>
- 2014 Deutscher Reporterpreis in der Kategorie Beste Reportage für die Arbeit Herr Hibbe macht zu, erschienen in der Zeit<ref>Deutscher Reporterpreis 2014</ref>
- 2016 European Press Prize gemeinsam mit Amrai Coen für die Arbeit Im gelobten Land, erschienen in der Zeit<ref>In the Promised Land - European Press Prize. In: europeanpressprize.com. 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Februar 2017; abgerufen am 21. Januar 2017. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2016 Deutscher Reporterpreis in der Kategorie Beste Reportage gemeinsam mit Malte Henk für die Arbeit Der Exodus von Tel Goran, erschienen in der Zeit<ref>Journalistenpreis – "Elektrisiert". In: sueddeutsche.de. 6. Dezember 2016, abgerufen am 21. Januar 2017.</ref>
- 2019 Willi-Bleicher-Preis in der Kategorie Print/Online gemeinsam mit Stefan Willeke für die Arbeit Die Fee von Fulda, erschienen in der Zeit<ref>Willi-Bleicher-Preis 2019. Abgerufen am 25. September 2019.</ref>
- 2020 Ernst-Schneider-Preis in der Kategorie Wirtschaft in überregionalen Printmedien gemeinsam mit Stefan Willeke für die Arbeit Die Fee von Fulda, erschienen in der Zeit<ref>Ernst-Schneider-Preis 2020. Abgerufen am 14. November 2020.</ref>
- 2024 Auszeichnung beim Hansel-Mieth-Preis gemeinsam mit Natalia Kepesz, Daro Sulakauri und Jonathan Terlinden für die Arbeit Wo die Welt sich teilt, erschienen im Zeit-Magazin<ref>Aktuell : Zeitenspiegel Reportagen. Abgerufen am 27. März 2024.</ref>
Werke
- als Hrsg.: Meine Straße – Erinnerungen aus unserer Kindheit. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-596-18032-5.
- Alles reine Zeitverschwendung. MaroVerlag, Augsburg 2012, ISBN 978-3-87512-912-0.
- Liebe Sophie! Herder, Freiburg i. Br. 2013, ISBN 978-3-451-30755-3.
- Die große Welt gleich nebenan. Ch. Links Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-875-2.
- mit Amir Baitar: Unter einem Dach. Rowohlt, Reinbek 2016, ISBN 978-3-498-06445-7.
- Deutschland ab vom Wege. Rowohlt, Reinbek 2017, ISBN 978-3-498-06307-8.
- Anna oder: Was von einem Leben bleibt. C. H. Beck, München 2025, ISBN 978-3-406-83626-8.
Weblinks
- Literatur von und über Henning Sußebach im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Artikel von Henning Sußebach im Online-Archiv der Zeit
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sußebach, Henning |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist |
| GEBURTSDATUM | 1972 |
| GEBURTSORT | Bochum |
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