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Bad Holzhausen

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Bad Holzhausen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3338)&title=Bad+Holzhausen 52° 17′ N, 8° 32′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3338) 52° 17′ 21″ N, 8° 32′ 25″ O
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Höhe: 71 m
Fläche: 12,5 km²
Einwohner: 3338 (2011)<ref name="Einwohner">Minden-Lübbecke – Unser Dorf hat Zukunft 2011. (PDF; 5 MB) In: Kreis Minden Lübbecke. S. 78, abgerufen am 6. Oktober 2021.</ref>
Bevölkerungsdichte: 267 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 32361
Vorwahl: 05742
Datei:Preussisch Oldendorf - Ortsteile - Holzhausen.svg
Karte
Stadtteile von Preußisch Oldendorf

Bad Holzhausen (bis 2007 Holzhausen) ist ein Stadtteil der Stadt Preußisch Oldendorf im Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen.

Geographie

Bad Holzhausen liegt etwa vier Kilometer südöstlich von Preußisch Oldendorf am Fuße des Wiehengebirges (genauer: am Limberg), direkt am Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge. Durch den Ort fließt die Große Aue.

Geschichte

Datei:Kircheholzhausen.jpg
Evang. Kirche in Bad Holzhausen im Januar 2010
Datei:Falk Oberdorf Bad Holzhausen Karte.jpg
Karte von Bad Holzhausen mit der heutigen Grenze und der abweichenden Grenze von vor 1973.

Im Jahre 1033 wurde Holzhausen erstmals in einer Urkunde Kaiser Konrads II. erwähnt. Das Kirchdorf Holzhausen und die Bauerschaft Heddinghausen gehörten bis zur Franzosenzeit zur Vogtei Oldendorf im Amt Limberg der Grafschaft Ravensberg. Von 1807 bis 1810 gehörten die beiden Orte zum Kanton Oldendorf des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörten Holzhausen und Heddinghausen unmittelbar zu Frankreich und bildeten dort die Mairie Holzhausen im Arrondissement Minden des Departements der Oberen Ems.<ref>Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 205 (google.de).</ref>

1816 kamen Holzhausen und Heddinghausen zum Kreis Rahden, aus dem 1832 der Kreis Lübbecke wurde. 1843 wurde aus den Ortschaften Holzhausen und Heddinghausen die Landgemeinde Holzhausen gebildet, die bis 1890 gleichzeitig ein eigenes Amt bildete. Es wurde vom Amt Oldendorf in Personalunion mitverwaltet.<ref name="leesch0">Wolfgang Leesch: Verwaltung in Westfalen 1815–1945. In: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen. Band 38. Aschendorff, Münster 1992, ISBN 3-402-06845-1.</ref><ref name="amts1843">Amtsblatt der Regierung Minden 1843: Bildung der Ämter im Kreis Lübbecke</ref> Danach verlor es des Amtsstatus und wurde als Gemeinde Teil des Amtes Preußisch Oldendorf.

Am 1. Januar 1973 wurde Holzhausen durch das Bielefeld-Gesetz ein Stadtteil Preußisch Oldendorfs.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref> Hierbei kam es zu kleineren Gebietsveränderung: im Süden kamen rund 30 Hektar unbewohnte Flächen des Wiehengebirges südlich des Gebirgskamms (überwiegend Wald) zum Ortsteil Oberbauerschaft der neuen Gemeinde Hüllhorts. Im Westen kamen rund 15 Hektar überwiegend landwirtschaftliche Flächen mit einem Wohnhaus an den Stadtteil Obermehnen, der Stadt Lübbecke. Gleichzeitig erhielt Holzhausen im Nordosten von der ehemaligen Gemeinde Blasheim einen Gebietsstreifen von über 100 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche und Siedlungsfläche mit rund 250 Einwohnern.

Seit Dezember 2007 ist der Ort ein staatlich anerkanntes Heilbad und führt seitdem den Namenszusatz „Bad“.<ref>Heilbad Bad Holzhausen. preussischoldendorf.de, abgerufen am 26. April 2023.</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quellen
1885 858 <ref>Volkszählung 1885</ref>
1910 1521 <ref>Landkreis Lübbecke. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Dezember 2023;.</ref>
1925 1567 <ref name="Verwaltungsgeschichte">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1933 1675 <ref name="Verwaltungsgeschichte" />
1939 1709 <ref name="Verwaltungsgeschichte" />
1961 2380 <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
1970 2467 <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
1972 2508 <ref name="Bunermannkostering">Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 116 und 119.</ref>
1973 2503 <ref name="Bunermannkostering" />
2007 3514 <ref>Stadt Preußisch Oldendorf: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Statistik (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. September 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.preussischoldendorf.de</ref>
2011 2338 <ref name="Einwohner" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Pr.Oldendorf1.jpg
Haus des Gastes

Im zirka fünf Hektar großen Kurpark liegt das ehemalige Rittergut Holzhausen aus dem Jahr 1529, das seit 1981 als Haus des Gastes dient.

Ebenfalls im Kurpark liegt die Gutswassermühle Holzhausen-Hudenbeck.

Rund 1,5 Kilometer südlich von Bad Holzhausen liegt das Schloss Crollage.

Die zwischen 1200 und 1250 errichtete Kirche in Bad Holzhausen wurde 1906 im neugotischen Stil erneuert.

Verkehr

Die L 557 trifft in Bad Holzhausen auf die durch den Ort verlaufende B 65.

Datei:Bahnhof Holzhausen-Heddinghausen.jpg
Bahnhof Bad Holzhausen

Durch den Bahnhof Bad Holzhausen besteht Zugang zur Bahnstrecke Bassum–Herford. Die Nahverkehrszüge fahren dort in der Relation BielefeldRahden. Auf dem früher weiterführenden Gleisabschnitt von Rahden nach Bassum wurde der Zugverkehr in den 1990er Jahren eingestellt. Mittlerweile ist dieser Streckenabschnitt stillgelegt. Auf der Strecke verkehrt das Eisenbahnverkehrsunternehmen Eurobahn mit Sitz in Düsseldorf.

Persönlichkeiten

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende