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Haşema

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Haşema Tekstil Turizm Spor Malzemeleri ve Ambalaj San. Tic. Ltd. Şti.
Rechtsform Sanayi ve Ticaret limitet şirket
Gründung 1989
Sitz Istanbul, TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei
Leitung Mehmet Şahin
Branche Kleidung
Website www.hasema.com

Haşema (türk. Hakiki Şeriat Mayosu<ref>Ömer Demir, Mustafa Acar, Metin Toprak: Anatolian Tigers or Islamic Capital: Prospects and Challenges. Middle Eastern Studies, Volume 40, Number 6, November 2004, S. 166–188 (23), doi:10.1080/0026320042000282937</ref>, dt. ‚wahre Scharia-Badebekleidung‘) ist ein in Istanbul ansässiges Unternehmen für Sportbekleidung, die islamischen Vorschriften zur Bedeckung der ‘Aura genügt, auch Haschema genannt. Das Unternehmen betreibt sechs Filialen in Istanbul.<ref>Hakkımızda. In: Haşema. Abgerufen am 16. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Unternehmen

1989<ref>Meieli Sawyer Detoni: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"Modest" Swimwear on the Rise. (Memento vom 26. Juni 2007 im Internet Archive) Miami Fashion Weekly, 2. September 2006, abgerufen am 17. Oktober 2022.</ref> gründete der Jurastudent Mehmet Şahin das Unternehmen und produzierte bis 1992 islamisch konforme Badeshorts für Herren, die den Körper zwischen Bauchnabel und Knie bedecken. 1993 begann das Unternehmen, auch Damen- und Kinderprodukte in die Kollektion aufzunehmen.<ref>Yılmaz ÖZDİL: Bacak arası. In: Hürriyet.com.tr. 13. Juli 2013, abgerufen am 16. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dazu gehörte insbesondere ein Ganzkörper-Badeanzug aus Lycra für fromme Musliminnen nach Art des Burkini.<ref name=":0">James C. Helicke: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Full-body swimsuits for devout Muslims making a splash on Turkish beaches. (Memento vom 30. September 2007 im Internet Archive) Associated Press, 17. August 2002, abgerufen am 17. Oktober 2022.</ref> Der auch als Haschema bezeichnete Badeanzug besteht aus drei bis vier Teilen: Hose, Jacke, Badekappe sowie eine Haube (Hidschāb), die unter dem Kinn verschließbar ist.<ref name="stern">Stefanie Rosenkranz: Mein Badetag als Fundi-Frau. Stern, Nr. 24, 6. Juni 2007, S. 104–105.</ref><ref name=":0" /> Der Anzug bedeckt damit die ‘Aura ihrer Trägerin, nämlich den gesamten Körper mit Ausnahme des Gesichts, der Hände und der Füße.

2006 gab das Unternehmen an 25.000,<ref>Kai Strittmatter: Der Feind an meinem Strand. In: Süddeutsche Zeitung. 19. Mai 2010, abgerufen am 16. Oktober 2022.</ref> nach anderen Quellen 40.000 Haschemas im Jahr 2005 verkauft zu haben.<ref>Reuters: Islam-inspired swimming suits. In: ekathimerini.com. 9. September 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. März 2018; abgerufen am 16. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für das Jahr 2006 wurde der Verkauf von einer Million Haschemas und ein Umsatz von fast einer Million Euro gemeldet.<ref>Ildefonso Gonzáles: La moda de baño que triunfa entre las mujeres del uslam. In: elmundo.es. 4. März 2007, abgerufen am 16. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />