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Bonifacius (Adelsgeschlecht)

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(Weitergeleitet von Haus Bonifacius)

Bonifacius ist der (nachträgliche) Familienname für ein italienisches Adelsgeschlecht des Frühmittelalters.

Geschichte

Die Bonifacier waren die Nachkommen eines deutschen Adligen, der mit Karl dem Großen nach Italien kam. Er erhielt wohl im Jahr 812 Lucca mit dem Titel eines Grafen und Herzogs und unter Einschluss der Städte Pisa, Volterra, Pistoia und Luni. Seine Nachkommen in männlicher Linie wurden 844/45 zu Markgrafen von Tuscien ernannt und hielten den Besitz bis 931, bis der letzte Angehörige der Familie von seinem Halbbruder Hugo von Vienne aus der Familie der Bosoniden abgesetzt und geblendet wurde.

Stammliste

Vorlage:Stammbaumliste

Die Obertenghi als Nachkommen

In der wissenschaftlichen Diskussion wurde vorgetragen (Muratori), der Stammvater der Obertenghi (Otbertiner) Otbert I. habe von den Markgrafen von Tuszien aus dem Haus Bonifacius und damit von einem bayerischen Adligen abgestammt, der mit Karl dem Großen nach Italien gekommen sei<ref>siehe auch The Pedigree of Obert I (Marquis) of Italy.</ref>. Dem tritt Hlawitschka entgegen, der darauf hinweist, dass Oberto sich selbst jemand nannte, der seiner Herkunft gemäß nach langobardischem Recht lebte: „Über die Nachkommen Otberts I., der bei einer Schenkung von Gütern in Volpedo an das Kloster Cluny sich selbst Otbertus marchio et comes palatio, „qui professo sum ex natione mea legem vivere langobardum“, bezeichnete, ist vor allem die genannte Studie Gabottos zu vergleichen, in der gegen Muratori und andere ebenfalls erwiesen wird, dass zwischen dem Haus Otberts I. und den Markgrafen von Tuszien bayerischer Abkunft keine direkten Verwandtschaftsbeziehungen bestanden.“<ref> Hlawitschka: Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien. 1960, S. 244–245. </ref>

Einzelnachweise

<references/>

Literatur

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    • Eduard Hlawitschka: Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774–962). Zum Verständnis der fränkischen Königsherrschaft in Italien (= Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte. 8, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0532-2197|0}}{{#ifeq:1|0|[!]

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}}). Alber, Freiburg (Breisgau) u. a. 1960.

    • Dizionario Biografico degli Italiani. 1960–1970.
    • Luciano Chiappini: Gli Estensi. Dall’Oglio, Mailand 1967, (fehlerhaft)
    • Siegfried Rösch: Caroli Magni Progenies (= Genealogie und Landesgeschichte. 30). Pars 1. Degener, Neustadt an der Aisch 1977, ISBN 3-7686-6003-6.
    • Lexikon des Mittelalters. Band 1: Aachen bis Bettelordenskirchen. Artemis-Verlag, München u. a. 1977–1980, ISBN 3-7608-8901-8.