Hata Sahachirō
Hata Sahachirō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 23. März 1873 in Tsumo (heute Masuda), Mino-gun/Provinz Mino in der japanischen Präfektur Shimane auf Honshū; † 22. November 1938 in Tokio)<ref>Die kleine Enzyklopädie. Encyclio, Zürich 1950, Band 1, S. 687.</ref> war ein japanischer Bakteriologe und Mikrobiologe.
Leben und Wirken
Hata Sahachirō wurde als 8. Sohn von Michitaka<ref>Werner Köhler: Hata, Sahachiro. 2005, S. 539.</ref> Yamane Sahachirō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) geboren. 1887 wurde er von der Familie Tokuda Hata adoptiert. Von 1893 bis 1893 studierte er Medizin und war Assistent an der Medizinischen Klinik in Okayama. Er hatte die Dritte Oberschule besucht, an der Inoue Zenjirō Innere Medizin und Araki Torasaburō medizinische Chemie lehrten. Bei seinem Militärdienst forschte er am Institut für Infektionskrankheiten (heute Teil der Universität Tokio) unter Kitasato Shibasaburō, dessen Assistent er von 1898 bis 1903 war, an der Pest.<ref name="kotobank">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bei kotobank.jp. Abgerufen am 18. Juli 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
1907 ging er nach Deutschland, wo er zuerst am Robert Koch-Institut unter August von Wassermann forschte,<ref name="kotobank" /> und dann an das Institut für experimentelle Therapie in Frankfurt am Main als Gastwissenschaftler und Mitarbeiter von Paul Ehrlich. Bekannt wurde Hata durch seinen Beitrag zur Entwicklung des Arsphenamins, des 1910 als Salvarsan bekannt gewordenen ersten modernen (chemotherapeutischen) Medikaments gegen die Syphilis. Nach Japan zurückgekehrt, ging er erneut an das Institut für Infektionskrankheiten in Tokio. Hata baute während des Ersten Weltkriegs in Japan die Salvarsanproduktion zur Syphilisbekämpfung auf.<ref name="ÄL">Lutz Sauerteig: Hata Sahachirō. In: Wolfgang U. Eckart und Christoph Gradmann (Hrsg.): Ärzte Lexikon. Von der Antike bis zur Gegenwart. 3. Auflage, Springer Berlin / Heidelberg 2006, S. 156, ISBN 978-3-540-29584-6 (Print), ISBN 978-3-540-29585-3 (Online).</ref> Er wurde zweimal vergeblich für den Nobelpreis für Medizin nominiert.<ref>Nominierung auf nobelprize.org</ref>
1920 wurde Sahachirō Hata Professor für Mikrobiologie an der medizinischen Fakultät der Keiō-Universität in Tokio und 1922 Mitglied des Gesundheitskomitees im japanischen Innenministerium.<ref name="ÄL" />
Die Gesellschaft der Chemotherapie Japans vergibt jedes Jahr einen nach Sahachirō Hata und Shiga Kiyoshi benannten Preis für Forschung in diesem Gebiet. Im Jahr 1927 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt.<ref>Mitgliedseintrag von Hata Sahachirō bei der Deutschen Akademie der Naturforscher LeopoldinaVorlage:Abrufdatum</ref>
Literatur
- Werner Köhler: Hata, Sahachiro. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 539.
- S. Noma (Hrsg.): Hata Sahachirō. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 509.
- Hata Sahachiro: Collected Papers of Sahachiro Hata. Kitasato Institute and Kitasato University, Tokio 1981.
Einzelnachweise
<references />
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hata, Sahachirō |
| ALTERNATIVNAMEN | 秦佐八郎 (japanisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | japanischer Wissenschaftler und Bakteriologe |
| GEBURTSDATUM | 23. März 1873 |
| GEBURTSORT | Tsumo, heute Masuda, Japan |
| STERBEDATUM | 22. November 1938 |
| STERBEORT | Tokio |