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Haría

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Gemeinde Haría
Datei:Haria.JPG
Blick über den Norden Lanzarotes zum Ort Haría
Wappen Karte der Kanarischen Inseln
90x140px|alt=|Wappen von Haría
Haría (Kanarische Inseln)
Haría (Kanarische Inseln)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Land: SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
Autonome Gemeinschaft: Kanarische InselnDatei:Flag of the Canary Islands.svg Kanarische Inseln
Provinz: Las Palmas
Insel: Lanzarote
Comarca: Vorlage:Metadaten Comarca ES
Gerichtsbezirk: Vorlage:Metadaten Gerichtsbezirk ES
Koordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city 29° 9′ N, 13° 29′ WKoordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city 29° 9′ N, 13° 29′ W
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Einwohner: {{#property:P1082}} (Stand: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Instituto Nacional de Estadística Municipal Register of Spain</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „strong“ Einw./km²
Postleitzahl(en): 35520 (Haría)
35541 (Órzola)
35542 (Arrieta)
35543 (Mala)
Gemeindenummer (INE): 35010 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeisterin: Evelia García
Adresse der Gemeindeverwaltung: Plaza de la Constitución, 1
35520 - Haría
Website: Haría

Haría ist eine der sieben Gemeinden der zu Spanien gehörenden Kanareninsel Lanzarote. Ihre gleichnamige Hauptstadt befindet sich im Tal der 1000 Palmen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), dem fruchtbarsten Teil der Insel.

Geschichte

Wie auch andere Orte Lanzarotes war Haría häufig Invasionen und Piratenangriffen ausgesetzt. Bei einem Überfall im Jahr 1586 wurden nahezu alle Palmen niedergebrannt.

Die klassizistischen Bauten an der Plaza de la Constitución stammen aus dem 19. Jahrhundert, als Haría vorübergehend Sitz einer verfassunggebenden Versammlung war. Ab den 1950er-Jahren litt der Ort unter Landflucht. Während der Franco-Diktatur verließen viele Menschen Haría Richtung Südamerika. Einige der damals verlassenen Häuser stehen bis heute leer.

Eine Sage erzählt, dass immer, wenn in Haría ein Mädchen geboren wurde, eine Palme gepflanzt wurde, bei der Geburt eines Jungen zwei.

Ortsbild

Datei:Haria 2011.jpg
Blick auf Haría

Mittelpunkt des Ortes Haría ist die langgestreckte, schattige Plaza León y Castillo mit ihren Chinesischen Feigen- und Eukalyptusbäumen. Hier findet wöchentlich ein Bauern- und Handwerkermarkt statt. Am östlichen Ende des Platzes steht die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Encarnación, die 1956 nach schweren Sturmschäden durch einen modernen Neubau ersetzt wurde. Nahe der Plaza de la Constitución befindet sich das Handwerkszentrum Taller Municipal de Artesania. Hier werden nach alter Tradition Stickereien, Körbe aus Palmblättern und Umhänge hergestellt.

Vor dem Johannistag ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) werden aus Mangel an Blüten und Blättern von den Einheimischen bunte Salzteppiche auf die Straßen gelegt. Am nächsten Tag zerstört eine Prozession mit dem heiligen Juan diese Salzbilder.

Auf dem Friedhof von Haría liegt das Grab des Künstlers und Naturschützers der Insel, César Manrique, der 1988 dort in ein von ihm wieder aufgebautes Bauernhaus zog, und am 25. September 1992 im Alter von 73 Jahren durch einen Autounfall ums Leben kam. Das Haus mit dem ehemaligen Atelier ist für die Öffentlichkeit als Museum zugänglich (Casa-Museo César Manrique).

2003 wurde die Dorfmitte als Kulturgut von besonderem Interesse (Bien de Interés Cultural – BIC) unter Schutz gestellt, womit ein Bestandsschutz gewährleistet war. Nach 15 Jahren lief dieser Schutz Anfang 2018 ab und wurde durch die Inselregierung nicht fristgerecht neu beantragt.

Die Hänge um das Dorf sind alle terrassiert, werden aber nur noch selten ackerbaulich genutzt. Felder im Tal sind mit Steinmulch aus Lapilli bedeckt, um die Verdunstung zu verringern.

Touristisches

Haría ist Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Täler. Von der Plaza führt ein ausgewiesener Wanderweg durch das Valle de Malpaso zum Mirador del Bosquecillo im Famara-Gebirge hinauf. Für den Hin- und Rückweg sollten drei Stunden eingeplant werden.<ref>Rolf Goetz, Lanzarote, Bergverlag Rother, München 2022, ISBN 978-3-7633-4302-7, S. 58–60.</ref> Darüber hinaus kann auf einer Etappe des Camino Natural (GR 131) nach Teguise gewandert werden. Beide Orte sind von der Hauptstadt Arrecife mit einer Buslinie erreichbar.

Orte der Gemeinde

Die Bevölkerungszahlen in Klammern (Stand: 1. Januar 2011)<ref>Bevölkerungszahlen siehe INE</ref>:

Bilder

Weblinks

Commons: Haría – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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