Zum Inhalt springen

Hans Mönninghoff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Flickr - boellstiftung - Hans Mönninghoff, Stadt Hannover.jpg
Hans Mönninghoff

Hans Mönninghoff (* 13. Juli 1950 in Süddinker)<ref name="100 Köpfe">Jörg Worat: Hans Mönninghoff, in Tigo Zeyen, Anne Weber-Ploemacher (Hrsg.),´Joachim Giesel (Fotos): 100 hannoversche Köpfe, Hameln: CW Niemeyer Buchverlage, 2006, ISBN 978-3-8271-9251-6 und ISBN 3-8271-9251-X, S. 138f.</ref> ist ein deutscher Politiker der GRÜNEN.

Leben

Mönninghoff besuchte in Hamm die Realschule. Es folgten ein zweijähriges Berufspraktikum und ein Studium an der Gesamthochschule Siegen mit Abschluss als Wasserbauingenieur. Von 1974 bis 1977 war er beim Amt für Strom- und Hafenbau in Hamburg tätig. Danach absolvierte er ein Aufbaustudium der Landespflege an der Universität Hannover. Seit 1977 war er Mitglied in Bürgerinitiativen gegen Atomanlagen. 1979 bis 1986 war er als selbständiger beratender Ingenieur in den Bereichen Wasser und Energie tätig. Daneben war er von 1981 bis 1986 Mitarbeiter des Energie- und Umweltzentrums am Deister in Springe-Eldagsen.<ref>1981 bis 1986:Das Energie- und Umweltzentrum am Deister. (PDF) In: hans-moenninghoff.de. Abgerufen am 22. April 2023.</ref>

Datei:Flickr - boellstiftung - Panel, Sandy Taylor, Jens Lattmann, Dale Medearis, Hans Mönninghoff, Bas Boorsma.jpg
Mönninghoff 2010 in Birmingham

Im Jahr 1983 wurde auf seine Initiative und die seiner Frau Heike die Stiftung Leben & Umwelt gegründet, die heutige Landesstiftung Niedersachsen der Heinrich-Böll-Stiftung.<ref>Geschichte der Stiftung Leben & Umwelt Dort heißt es:„Die Stiftung Leben & Umwelt (SLU) wurde 1983 auf Initiative von Hans und Heike Mönninghoff vom Landesverband der Partei Bündnis 90/DIE GRÜNEN und dem VNB – Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen gegründet.“</ref> Von 1986 bis 1989 war er Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag. 1989 wurde er Umweltdezernent der Landeshauptstadt Hannover und war ab 1997 zusätzlich Erster Stadtrat von Hannover und Stellvertreter des Oberbürgermeisters in der Verwaltung. 2005 wurde er zusätzlich zum Wirtschaftsdezernenten ernannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biografie auf Website von Mönninghoff (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Februar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hans-moenninghoff.de</ref> Nach der Wahl von Stephan Weil zum Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsens im Januar 2013 übernahm Mönninghoff die Geschäfte des Oberbürgermeisters als „Chef“ der Verwaltung von Hannover. Am 31. Juli 2013 ging Mönninghoff in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin ist Sabine Tegtmeyer-Dette.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.haz.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Literatur

  • Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 261.
  • Jörg Worat: Hans Mönninghoff. In: Tigo Zeyen, Anne Weber-Ploemacher (Hrsg.), Joachim Giesel (Fotos): 100 hannoversche Köpfe. CW Niemeyer Buchverlage, Hameln 2006, ISBN 978-3-8271-9251-6 und ISBN 3-8271-9251-X, S. 138f.

Weblinks

Commons: Hans Mönninghoff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Erste Stadträte von Hannover Vorlage:Hinweisbaustein