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Hammerfließ

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hammerfließ
Datei:Hammerfliess1 Gottow.JPG
Hammerfließ in Gottow

Hammerfließ in Gottow

Daten
Gewässerkennzahl DE: 5844
Lage Brandenburg, Woltersdorf
Flusssystem Elbe
Abfluss über Nuthe → Havel → Elbe → Nordsee
Mündung in die NutheKoordinaten: 52° 7′ 55″ N, 13° 12′ 24″ O
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Länge 24,6 km<ref>Fließgewässerverzeichnis gewnet25 (Version 4.0, 24. April 2014), Hrsg. Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUK), Abruf am 4. Mai 2015.</ref>
Abfluss am Pegel Woltersdorf II<ref name="DE-BB_GKJB1999">Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Elbegebiet, Teil II 1999 Landesumweltamt Brandenburg, S. 145, abgerufen am 7. März 2021, Auf: lugv.brandenburg.de (PDF, deutsch).</ref>
AEo: 208 km²
Lage: 1 km oberhalb der Mündung
NNQ (20.07.1976)
MNQ 1968–1999
MQ 1968–1999
Mq 1968–1999
MHQ 1968–1999
HHQ (14.04.1994)
130 l/s
273 l/s
1,18 m³/s
5,7 l/(s km²)
4,16 m³/s
6,94 m³/s
Linke Nebenflüsse Paplitzer Graben, Biebergraben
Rechte Nebenflüsse Mückendorfer Graben, Flotter Graben

Das Hammerfließ ist ein rechter Zufluss der Nuthe bei Woltersdorf und durchfließt das Baruther Urstromtal.

Beschreibung

Die Quelle befindet sich nordwestlich am Ortsrand der Gemarkung von Baruth/Mark.

Das langsam fließende Gewässer entwässert die Flemmingwiesen zwischen den südlich gelegenen Orten Paplitz, Schöbendorf, Lynow, Stülpe, Dümde sowie den nördlichen Orten Mückendorf, Horstwalde und Schönefeld. In seinem weiteren Verlauf passiert das Hammerfließ das südwestlich gelegene Woltersdorf sowie die nördlich gelegenen Orte Gottow, unmittelbar den Wohnplatz Unterhammer sowie die Gemarkung von Schöneweide und schließlich Scharfenbrück.

Im 19. Jahrhundert trug der Fluss zeitweise den Namen Baruther Hammerfließ.<ref>Heinrich Berghaus: Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafenthums Nieder-Lausitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Band 1, Verlag Adolph Müller, Brandenburg [a. H.] 1854, S. 497.</ref> Die Fischereirechte waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts jeweils nach den Gemarkungsgrenzen der Orte platziert.<ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk zu Potsdam 1926. Stück 41, A. W. Hayn`s Erben, Ausgegeben Potsdam, den 9. Oktober 1926, S. 239.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Hammerfließ – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Anja Voß (Hrsg.): Untersuchung und Modellierung der Stickstoff- und Phosphorumsatz- und Transportprozesse in mesoskaligen Einzugsgebieten des Tieflandes am Beispiel von Nuthe, Hammerfließ und Stepenitz. Zugleich Diss. Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam 2007; In: Brandenburgische Umwelt-Berichte. 19; Univ.-Verlag, Potsdam 2008, ISBN 978-3-940793-13-3, u. a. S. 85 f.
  • Sophie Wauer: Das Flussgebiet der Havel (ohne die Spree). In: Hydronymia Germaniae. Teil: Reihe A./Lfg. 17; Verlag Franz Steiner, Stuttgart 1999, ISBN 3-515-07516-X, u. a. S. 46.