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Halil Gülbeyaz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Halil Gülbeyaz (* 1962 in İskenderun, Türkei) ist ein deutscher Fernsehjournalist, Dokumentarfilmer, Sachbuch- und Romanautor.

Schaffen

Der 1962 in der Türkei geborene Gülbeyaz wanderte im Alter von 17 Jahren nach Deutschland aus.<ref>Detlef Grünbach: Die Türkei am Scheideweg. In: deutschlandfunk.de. 30. April 2004, abgerufen am 17. Oktober 2025.</ref> Als Fernsehjournalist arbeitete Gülbeyaz mindestens in den 2010er-Jahren für öffentlich-rechtliche Fernsehanstalten, unter anderem für die wöchentliche ARD-Kultursendung ttt – titel, thesen, temperamente. Im Jahr 2019 verlängerte die Türkei seine Pressekarte nicht.<ref>Türkei entzieht Akkreditierung. In: daserste.de. 2019, abgerufen am 17. Oktober 2025.</ref>

Als erstes Sachbuch veröffentlichte er 2003 die kritische Atatürk-Biografie Mustafa Kemal Atatürk – Vom Staatsgründer zum Mythos.<ref>Wolfgang Günter Lerch: Der Mann aus Saloniki. In: FAZ.net. 10. November 2003, abgerufen am 17. Oktober 2025.</ref> Sieben Jahre später wurde sie in der Süddeutschen Zeitung als durchaus lesbare Lebensbeschreibung bezeichnet.<ref>Ch. Schlötzer: Neues Buch: Atatürk-Biographie – Sie sollen werden wie ich. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 17. Oktober 2025.</ref> Sein erster Roman Fluchtpunkt Mardin folgte im August 2006.

Veröffentlichungen

  • Mustafa Kemal Atatürk, Parthas, Berlin 2003, ISBN 978-3-932529-49-8
  • Zypern, Parthas, Berlin 2004, ISBN 978-3-936324-06-8
  • Fluchtpunkt Mardin. Parthas, Berlin 2006, ISBN 978-3-86601-295-0.
  • Türkei wohin?, Parthas, Berlin 2008, ISBN 978-3-86601-296-7

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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