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Hadrien Feraud

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Hadrien Feraud, Jazz Club Minden 2012

Hadrien Feraud (* 16. August 1984 in Paris) ist ein französischer Jazz-Bassist.

Biografie

Feraud wurde in eine Familie hineingeboren, in der Musik stets eine große Rolle spielte. Seine Eltern, beide professionelle Musiker, machten ihn bereits früh mit Musik verschiedener Genres vertraut.<ref name="Mark">Hadrien Feraud. markbass.it, abgerufen am 17. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Hierzu gehörten Rock ’n’ Roll, Blues, Funk, New Wave und Jazz.<ref name="Mark" /> Als Kind wollte Feraud eigentlich Schauspieler werden.<ref name="Dreyfus">Hadrien Feraud Biografie bei Disques Dreyfus (frz.)</ref> Ferner zeigte er als Kind ein großes Interesse an Filmmusik; er hörte stundenlang Filmmusik.<ref name="Dreyfus" />

Im Alter von 8 Jahren erhielt Hadrien Feraud Gitarren-Unterricht von seinem Vater.<ref name="Interview"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hadrien Feraud (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.forbassplayersonly.com Interview auf For Bass Players Only; 14. Januar 2013</ref> Als Zehnjähriger begann er die Bass-Lines aus den Songs von diversen Bands und Künstlern herauszuhören und nachzuspielen. Jedoch verlagerte sich sein Interesse zunächst von der Gitarre auf das Schlagzeug.<ref name="Interview" /> Die entscheidende Wende kam, als er im Alter von 12 Jahren Jaco Pastorius’ Album The Birthday Concert als Geschenk von seinem Vater erhielt und hörte.<ref name="Mark" /><ref name="Dreyfus" /><ref name="Interview" /> Von Pastorius fasziniert, begann Feraud ein intensives Studium des E-Basses und analysierte daraufhin die Techniken namhafter Bassisten.<ref name="Mark" /><ref name="Interview" />

2001 spielte er mit Biréli Lagrène (Gitarre), Sylvain Luc (Gitarre) und Franck Agulhon (Schlagzeug) beim „Basse Contre Basse“-Gedächtniskonzert, in Erinnerung an den Kontrabassisten François Jenny-Clark.<ref name="Mark" /> Dort erregte er erstmals größere Publikumsaufmerksamkeit.<ref name="Mark" /> 2002 gründete Feraud seine eigene Formation, das Jazz-Trio Le Cartel. Lagrène gilt als Ferauds Entdecker.<ref name="Dreyfus" /> Er erkannte sein Talent, förderte ihn und lud Feraud mit seiner Formation Le Cartel zu Konzerten ein, so im Jahr 2002 zu einem Konzert im Hotel Trianon Palace in Versailles.<ref name="Mark" /><ref name="Dreyfus" />

Ende 2004 begann Hadrien Feraud mit der Arbeit an seinem ersten Solo-Projekt. Parallel dazu spielte er regelmäßig in Clubs und Jam-Sessions der Pariser Club-Szene. Im Jahr 2005 lud John McLaughlin Hadrien Feraud ein, den Bass-Part für zwei Songs (For Jaco, Senor CS) auf seinem Album Industrial Zen einzuspielen.<ref>„For Jaco it is a fitting tribute; aggressive percussion from Mark Mondesir and Gary Husband supports the skittering and catchy melody as Hadrian Feraud's fretless bass weaves in and out of the interplay by Evans and McLaughlin.“ see review Industrial Zen</ref> Die Mitwirkung an diesem Album war von entscheidender Bedeutung für Hadrien Ferauds weitere Karriere.<ref name="Dreyfus" />

Im Jahr 2006 erschien sein Debüt-Album Hadrien Feraud.<ref>Hadrien Feraud | “Hadrien Feraud” Kritik in: Bass Musician Magazine vom 1. April 2008; zuletzt abgerufen am 5. April 2013</ref> 2007 war er Mitglied von Chick Coreas 5Trio project. Danach tourte er in den Vereinigten Staaten und Kanada. Eine Tour durch Europa folgte 2008, mit „John McLaughlin and the 4th dimension“.<ref>„While McLaughlin’s calling Feraud The New Jaco in recent press reports is more about the young bassist’s already remarkable innovations at the age of twenty-three, hearing him play a Pastorius tune confirmed that Feraud’s already done his share of wood-shedding with the late bassist’s work.“ road diary 4th dimension. allaboutjazz.com, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>

Mittlerweile gilt Hadrien Feraud mit seinem Talent am Bass weltweit als einer der bekanntesten Jazz-Bassisten.<ref name="Dreyfus" />

Des Weiteren arrangierte und produzierte Hadrien Feraud das Album New Electric Band von Biréli Lagrène. Im September 2009 kündigten Hadrien Feraud und Ken Smith den „Hadrien Feraud Signature Burner“ an, der in Japan von Hajime Hirose und SleekElite unter der Federführung von Ken Smith gebaut werden sollte.<ref name="TBF">NEW KEN SMITH BURNER SIGNATURE HADRIEN FERAUD in: Talk Bass Forums vom 23. September 2009</ref> Nach handgefertigten Modellen erschienen ab 2010 auch etwas vereinfachte Serien-Modelle.

Hadrien Feraud lebt und arbeitet in Los Angeles.

Auszeichnungen

  • Down Beat: Critics Poll „Rising Star Electric Bassist of the year“ 2008
  • Down Beat: Critics Poll 2nd position in „Rising Star Electric Bass“ 2009
  • Bass Player Magazine: „Readers Choice Award“ Most Exciting new Player 2009

Diskografie (Auswahl)

  • Industrial Zen / John McLaughlin 2006
  • Hadrien Feraud / Hadrien Feraud 2007
  • Brooklyn, Paris to Clearwater / Chick Corea 2007
  • Official Pirate / John McLaughlin and the 4th Dimension 2007
  • Floating Point / John McLaughlin 2008
  • Bireli Electric Side / Bireli Lagrene 2008
  • The Vigil / Chick Corea 2013
  • Sonicwonderland (feat. Sonicwonder) / Hiromi 2023

Weblinks

Commons: Hadrien Feraud – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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