HB Køge
| HB Køge | ||||
| Datei:HB Køge.png | ||||
| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Name | HB Køge A/S | |||
| Sitz | Herfølge, Dänemark | |||
| Gründung | 1. Juli 2009 | |||
| Website | hbkoge.dk | |||
| Erste Fußballmannschaft | ||||
| Cheftrainer | Nicklas Pedersen | |||
| Spielstätte | Capelli Sport Stadion | |||
| Plätze | 4.000 | |||
| Liga | 1. Division | |||
| 2024/25 | 10. Platz | |||
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Der HB Køge A/S ist ein dänischer Fußballverein in Herfølge in der Nähe von Køge. Der Klub entstand im Juli 2009 aus dem Zusammenschluss von Herfølge BK und Køge BK.
Geschichte
Herfølge BK
Der 1921 gegründete Herfølge BK spielte insgesamt 16 Spielzeiten in der höchsten dänischen Liga und gewann dabei 2000 den Landesmeistertitel. Bereits im folgenden Jahr stieg der Verein in die zweite Liga ab, konnte aber 2003 in die erste Liga zurückkehren. Nach dem erneuten Abstieg 2005 etablierte sich die Mannschaft in der zweiten Liga.
Køge Boldklub
Der 1927 gegründete Køge Boldklub gehörte zwischen 1940 und dem Abstieg 2004 insgesamt 34 Spielzeiten der dänischen Eliteserie an. 1954 gewann die Mannschaft als erster Klub außerhalb Kopenhagens den dänischen Meistertitel.<ref>Køges første DM-titel blev til på "Ungarsk Rapsodi". Køge Boldklub, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. April 2009; abgerufen am 28. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1975 wiederholte die Mannschaft den Triumph. Ab 2003 spielte die Mannschaft im vorderen Bereich der zweiten Liga und verpasste den Aufstieg mehrmals knapp. In der Folge geriet der Klub in finanzielle Schwierigkeiten. Im Oktober 2008 konnte der Konkurs noch vermieden werden<ref>ekstrabladet.dk: „Køge Boldklub reddet fra konkurs“ (abgerufen am 18. August 2009)</ref>, im Februar des folgenden Jahres war er zahlungsunfähig.<ref>tipsbladet.dk: „Køge konkurs“ (abgerufen am 18. August 2009)</ref> Daraufhin verurteilte die Dansk Boldspil Union den Klub zum Zwangsabstieg in die drittklassige Sjællandsserien.<ref>dr.dk: „Køge sendt ned i Sjællandsserien“ (abgerufen am 18. August 2009)</ref>
HB Køge
Längere Zeit liefen Verhandlungen zwischen den beiden Klubs über einen Zusammenschluss der Profimannschaften, die sich insbesondere wegen der finanziellen Probleme des Køge Boldklub in die Länge zogen.<ref>bold.dk: „HB-Køge-fusion kan komme på torsdag“ (abgerufen am 18. August 2009)</ref> Knapp zwei Wochen nachdem Køge Boldklub Konkurs angemeldet hatte, einigten sich die beiden Vereine auf eine Zusammenarbeit.<ref>sporten.dk: „Fusion klar i Køge og Herfølge“ (abgerufen am 18. August 2009)</ref> Zum 1. Juli 2009 wurde HB Køge gegründet. Der Fusionsklub nahm zur Saison 2009/10 an der Superliga teil, stieg jedoch ab und spielte in der Saison 2010/11 in der 1. Division. Die Saison endete mit Platz zwei hinter Aarhus GF und dem direkten Wiederaufstieg nach einem 4:3-Sieg im letzten Spiel der Runde beim FC Fyn, der dadurch in die dritte Liga absteigen musste.<ref>transfermarkt.de: Der HB Køge steigt auf – FC Fyn ab (abgerufen am 15. Juni 2011)</ref> Jedoch musste man erneut nach nur einer Spielzeit als Tabellenletzter wieder in die 1. Division absteigen. In der Vorbereitung zur Saison 2012/13 schlug man sein Trainingslager im Vogtland auf, u. a. gewann man gegen den Regionalligisten VFC Plauen 2:0. Im Rahmen des Trainingslagers zur Saison 2013/14 fand in Naunhof, unweit von Leipzig, am 10. Juli 2013 ein Spiel gegen RB Leipzig (3. Liga) statt, das 1:0 gewonnen wurde.<ref>RB Leipzig verliert Test gegen dänischen Zweitligisten HB Koge in Naunhof. In: LVZ-Online.de. 10. Juli 2013, abgerufen am 1. September 2013.</ref>
Seit dem Sommer 2023 wird der Zweitligist vom ehemaligen dänischen Nationalspieler Nicklas Pedersen trainiert.<ref>Nicklas Pedersen – Stationen. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 31. Mai 2025.</ref>
Frauenfußball
Die Frauenmannschaft des Vereins stieg zur Saison 2020/21 in die 3F Ligaen auf, gewann dort am Ende sensationell die Dänische Meisterschaft und qualifizierte sich für die UEFA Women’s Champions League 2021/22. Dort schaffte man die Qualifikation zur Gruppenphase, wo man u. a. auf den FC Barcelona und Arsenal London traf. In den folgenden Spielzeiten 2021/22 und 2022/23 konnte man den nationalen Meistertitel verteidigen.
Erfolge
- Dänischer Meister: 2021, 2022, 2023
Europapokalbilanz
| Saison | Wettbewerb | Runde | Gegner | Gesamt | Hin | Rück |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2021/22 | UEFA Women’s Champions League | 2. Qualifikationsrunde | Datei:Flag of the Czech Republic.svg Sparta Prag | 3:0 | 1:0 (A) | 2:0 (H) |
| Gruppenphase | Datei:Flag of Germany.svg 1899 Hoffenheim | 1:7 | 0:5 (A) | 1:2 (H) | ||
| Datei:Flag of Spain.svg FC Barcelona | 0:7 | 0:2 (H) | 0:5 (A) | |||
| Datei:Flag of England.svg FC Arsenal | 1:8 | 1:5 (H) | 0:5 (H) | |||
| 2022/23 | UEFA Women’s Champions League | 2. Qualifikationsrunde | Datei:Flag of Italy.svg Juventus Turin | 1:3 | 1:1 (H) | 0:2 (A) |
| 2023/24 | UEFA Women’s Champions League | 1. Qualifikationsrunde (HF) | Datei:Flag of Finland icon.svg Kuopion PS | 1:2 | 1:2 (N) | |
| 1. Qualifikationsrunde (3. Pl.) | Datei:Flag of the Faroe Islands.svg KÍ Klaksvik | 3:1 | 3:1 (N) | |||
Gesamtbilanz: 12 Spiele, 3 Siege, 1 Unentschieden, 8 Niederlagen, 10:27 Tore (Tordifferenz −17)
Weblinks
Einzelnachweise
<references />