Antimonsäure
| Strukturformel | ||||||||
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| Wasserstoffion Hexahydroxidoantimonat(V)-Ion | ||||||||
| Allgemeines | ||||||||
| Name | Antimonsäure | |||||||
| Andere Namen |
Hexahydroxidoantimon(V)-säure | |||||||
| Summenformel | H[Sb(OH)6] | |||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||
| Molare Masse | 224,80 g·mol−1 | |||||||
| pKS-Wert |
2,55<ref>A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 102. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-017770-1.</ref> | |||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||
Von der hypothetischen ortho-Antimonsäure H3SbO4 ist nur eine durch zusätzliche Anlagerung von zwei Wassermolekülen stabilisierte Hexahydroxidoantimon(V)-säure in verdünnter wässriger Lösung mit der Summenformel H[Sb(OH)6] bekannt. Die schwache einwertige Säure bildet isolierbare und beständige Salze, die Hexahydroxidoantimonate(V). Das bekannteste ist das wasserlösliche Kaliumhexahydroxidoantimonat(V) zum Nachweis von Natrium durch Bildung des unlöslichen Natriumhexahydroxidoantimonats. Die an Wasser ärmeren ortho-, meta- und pyro-Antimonsäuren lassen sich nicht herstellen, da bei Entwässerung der wasserreichen Antimonsäurelösung sich unlösliches Antimonpentaoxid abscheidet. Salze der wasserärmeren Antimonsäuren lassen sich durch trockene Verfahren isolieren.
Antimonsäure bildet sich durch Auflösen des schwerlöslichen Antimonpentaoxids Sb2O5 in Wasser. Sie kann durch stärkere Reduktionsmittel zu Antimontrioxid (Sb2O3) reduziert werden.
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem fehlt lokal
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Wikipedia:Beobachtung/Vorlage:Holleman-Wiberg/Startseite fehlt
- Gehört zu einer als gefährlich eingestuften Stoffgruppe (CLP-Verordnung)
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:P-Sätze fehlen
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Anorganische Säure
- Antimonverbindung
- Oxosäure
- Hypothetische chemische Verbindung
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 75