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And Oceans

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And Oceans
Allgemeine Informationen
Herkunft Helsinki, Finnland
Genre(s) Death Metal, Industrial Metal
Aktive Jahre
Gründung 1995 als …And Oceans
Auflösung
Website
Gründungsmitglieder
Kenny
T
Gitarre
de Monde
Mr. Oos
Aktuelle Besetzung
Gesang
jos.f
Schlagzeug, Bass, Gitarre
sa.myel (Sami Latva)
Gitarre, Bass
t.kunz
heinr.ich

And Oceans (Eigenschreibweise ...And Oceans) ist eine finnische Metal-Band, die Elemente des Death Metal und des Industrial Metal mit elektronischer Musik kombiniert. Sie wurde 1995 als gegründet und nannte sich zwischen 2005 und Januar 2020 Havoc Unit.

Geschichte

Die Gründungsmitglieder de Monde, Neptune und K-2T4-S spielten bereits seit 1989 in einer Death-Metal-Band namens Festerday, bevor sie 1995 …And Oceans gründeten.<ref name="mourningtheancient">Interview: …And Oceans. Mourning the Ancient, abgerufen am 26. Februar 2012 (englisch).</ref> Die Band spielte zunächst einige Demoaufnahmen ein, ihre erste als offiziell angesehene Aufnahme Mare Liberum erschien 1997 über Defender Productions aus Schweden. Die Band unterschrieb für zwei Alben bei der französischen Plattenfirma Season of Mist. Im finnischen Studio Tico Tico, das für seine Arbeit mit Impaled Nazarene, Sentenced, Thy Serpent und anderen bekannt ist, nahm sie im Oktober 1997 ihr Debütalbum The Dynamic Gallery of Thoughts auf, dessen Gestaltung der Ex-At-the-Gates-Gitarrist Alf Svensson übernahm und dessen Texte in finnischer, schwedischer, englischer und französischer Sprache gehalten sind.

Dem Debütalbum folgte eine Split-Veröffentlichung mit Bloodthorn, auf dem jeweils ein Lied der anderen Band und durch …And Oceans eins von G.G.F.H. gecovert wurde. Die Idee zu dieser Veröffentlichung kam von Season of Mist.<ref name="mourningtheancient" /> Nach diesen Aufnahmen wurde Mr. Oos durch Gaunt von Rotten Sound ersetzt. Im November 1998 nahm die Band im Tico-Tico-Studio ihr zweites Album auf. Zu diesem wurden unter anderem ein exklusiver Titel von Puissance und eine spontan im Studio entstandene Ambient-/Noise-CD beigesteuert, die nur der limitierten Doppel-Digipak-Version beilag. Das 2001 veröffentlichte Album A.M.G.O.D. wurde erstmals im Abyss-Studio aufgenommen, erschien über Century Media und wies ein neues Logo auf; der Wechsel, wie auch die Annahme neuer Pseudonyme, war eine Idee des Sängers<ref name="metalcrypt">Paul O’Ceannig: Interview with Neptune (guitar). The Metal Crypt, 28. April 2001, abgerufen am 26. Februar 2012 (englisch).</ref>. Zudem bezog die Band dort und auf dem Nachfolger Cypher auch elektronische Elemente, unter anderem aus dem Techno-Bereich, in ihre Musik mit ein. 2005 benannte sich die Gruppe in Havoc Unit um und änderte die musikalische Ausrichtung hin zum Industrial Metal. Die Mitglieder sehen dies nicht als bloße Namensänderung an, vielmehr sei Havoc Unit ein anderes Konzept als …And Oceans.<ref name="Cowan1">Darren Cowan: Featuring Interview: Havoc Unit (1). In: blistering.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. März 2016; abgerufen am 23. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seit dem 2020 veröffentlichten Album Cosmic World Mother firmiert die Band wieder unter dem Namen …And Oceans. Die Band tritt nur selten live auf.

Stil

Die Gruppe formierte sich ursprünglich aus Mitgliedern der finnischen Death-Metal- und Black-Metal-Szene. Zunächst orientierte man sich zwar am damals populären symphonischen Black bzw. Dark Metal (für die ersten beiden Alben fielen Vergleiche mit Dimmu Borgirs Stormblåst<ref>Asmondeus: And Oceans - The Dynamic Gallery of Thoughts.</ref> und Borknagar<ref>Alboin: And Oceans - The Symmetry Of I - The Circle Of O.</ref>), doch sahen sie sich nicht als Black-Metal-Band und hatten auch keinen Bezug zum Satanismus.<ref name="Darkmoon">Tommi Hakonen: And Oceans (Fin). In: darkmoonzine.net. Juni 1998, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Mai 2008; abgerufen am 23. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von Anbeginn an legte die Gruppe Wert auf den Einsatz der Synthesizer, den sie als „unverzichtbar“ ansah, ebenso zählen die Bandgründer Ambient und Dark Wave zu ihren musikalischen Einflüssen.<ref name="Darkmoon" /> Ihr Stil unter dem Namen …And Oceans wird als Mischung aus Grindcore und Thrash Metal mit Elementen des Symphonic Metal und des Ambient charakterisiert.<ref name="Loftus">Johnny Loftus: …And Oceans Biography. Allmusic, abgerufen am 26. Februar 2012 (englisch).</ref> Mit der Umbenennung in Havoc Unit 2005 vollzog die Band eine musikalische Neuorientierung hin zum Industrial Metal mit Einflüssen aus Death und Black Metal.<ref name="True">Chris True: Havoc Unit Biography. Allmusic, abgerufen am 26. Februar 2012 (englisch).</ref> Diesen stilistischen Wandel dokumentierte die in Havoc Unit umbenannte Band mit ihrem 2008er Album h.IV+ [Hoarse Industrial Viremia], auf dem sie verstärkt auf Elemente der elektronischen Musik setzen.<ref>Darren Cowan: Featuring Interview: Havoc Unit (2). In: blistering.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. April 2016; abgerufen am 23. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In ihren Texten wendet sich die Gruppe gegen jede Form von Religiosität, sie richten sich mit teilweise hasserfüllten Worten gegen religiöse Schriften wie Bibel, Koran oder Talmud und die Menschen, die daran glauben.<ref name="Cowan1" />

Diskografie

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als …And Oceans
  • 1995: Wave (Demo)
  • 1997: Mare Liberum (Demo)
  • 1998: The Dynamic Gallery of Thoughts
  • 1998: War Vol I (Split mit Bloodthorn)
  • 1999: The Symmetry of I – The Circle of O
  • 2000: …and Oceans (Box-Set)
  • 2001: Morphogenesis (Compilation)
  • 2001: Am God (Allotropic/Metamorphic – Genesis of Dimorphism)
  • 2002: Cypher
  • 2020: Cosmic World Mother (Album, Season of Mist)
  • 2021: As in Gardens, So in Tombs (Album, Seasons of Mist)
  • 2025: The Regeneration Itinerary
als Havoc Unit
  • 2007: Havoc Unit / And Then You Die (Split mit And Then You Die)
  • 2007: SYNÆSTHESIA – The Requiem Reveries
  • 2007: Havoc Unit / …and Oceans
  • 2008: h.IV+ [Hoarse Industrial Viremia]

Weblinks

Einzelnachweise

<references />