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Günter Felske

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Günter Felske (* 2. Februar 1924; † um 1993) war ein deutscher Tischtennisspieler. Er wurde 1950 deutscher Meister im Doppel.

Werdegang

Felske benutzte vorwiegend seine starke Vorhand. Er lebte in Berlin. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft Anfang 1949<ref name="dts-1949-4" /> begann er wieder mit dem Tischtennissport. Er gewann 1952 und 1954 die Berliner Meisterschaft im Doppel mit Wolfgang Peters<ref name="BTTV" />. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte er beim Verein Tennis Borussia, mit dessen Herrenmannschaft er in der Saison 1952/53 und 1953/54 Meister Oberliga Nord wurde.<ref name="HM-1" /> Bei den Nationalen Deutschen Meisterschaften gewann er 1949/50 in Rheydt zusammen mit Heinz Raack den Titel im Doppel<ref name="JUB75" />.

1957 erlitt er bei einem Autounfall einen Wirbelbruch, was ihn zu einer Spielpause zwang.<ref name="dts-1957-19" /> In der Folge arbeitete er als Trainer in der Tischtennissparte der Freien Universität. Von Herbst 1963 bis 1968 spielte er bei Hertha BSC und war dort gleichzeitig Trainer.<ref name="Hertha" /> Ende der 1980er Jahre verließ er Hertha BSC.

Trivia

Häufig wird Felskes Vorname als Günther (mit „h“) geschrieben. Die korrekte Schreibweise ist unklar.

Einzelnachweise

<references> <ref name="dts-1949-4">Zeitschrift DTS, 1949/4 Rückseite</ref> <ref name="dts-1957-19">Zeitschrift DTS, 1957/19 Seite 5</ref> <ref name="HM-1">Tischtennis-Archiv des Hans-Albert Meyer (abgerufen am 21. Juli 2010)</ref> <ref name="Hertha"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hertha – Die Abteilungen auf einem Blick (Memento vom 5. Januar 2012 im Internet Archive) (abgerufen am 21. Juli 2010) + Zeitschrift DTS, 1971/11, Seite 3 f.</ref> <ref name="JUB75">Manfred Schäfer: Ein Spiel fürs Leben. 75 Jahre DTTB [1925 - 2000]. Hrsg.: Deutscher Tischtennis-Bund. DTTB, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-00-005890-7, Seite 140</ref> <ref name="BTTV">75 Jahre Berliner Tischtennisverband e.V. - Chronik 1927 - 2002, 2002, Herausgeber: Berliner Tischtennisverband e.V., Berlin, Seite 67</ref> </references>