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Gödern

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Gödern
Gemeinde Göhren
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(76)&title=G%C3%B6dern 50° 59′ N, 12° 21′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(76) 50° 58′ 36″ N, 12° 21′ 13″ O
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Höhe: 218 m ü. NN
Fläche: 1,97 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Gödern, Gemeinde Göhren. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 76 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Postleitzahl: 04603
Vorwahl: 03447
Datei:Göhren Gödern.png
Karte
Lage von Gödern in Göhren
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Gödern ist ein Ortsteil der Gemeinde Göhren im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.

Geographische Lage

Gödern befindet sich westlich der Stadt Altenburg im Zeitzer-Altenburger-Lösshügelland, einem Ausläufer der Leipziger Tieflandbucht. Nördlich des Orts mündet der Kleine Gerstenbach in den Gerstenbach, der wiederum in die Pleiße mündet. Verkehrsmäßig ist Gödern wie die weiteren Ortsteile von Gödern mit der Landesstraße 1362, der Kreisstraße 210 und mit Ortsverbindungsstraßen gut erreichbar.

Geschichte

Datei:Kirche Gödern.jpg
Kirche

Der Ort Gödern wurde erstmals urkundlich zwischen 1165 und 1170 erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 91</ref> Der altsorbische Ortsname „Guderin“ hat die Bedeutung „Ort eines Chudera“. Die Kirche geht auf einen Bau aus dem Jahr 1507 zurück, die achteckige Schweifkuppel des Turms wurde 1704 errichtet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website der Gemeinde Göhren (Memento vom 10. November 2014 im Internet Archive)</ref> Gödern besitzt seit 1792 eine Schule, die 1861 erweitert wurde. In der heutigen Schule befindet sich viel heimatkundliches Material.

Gödern gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch Geographie für alle Stände, ab S. 201</ref><ref>Die Orte des Amts Altenburg ab S. 83</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte er bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 23. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Am 1. Oktober 1938 wurde der Weiler Lutschütz nach Gödern eingemeindet.<ref>Lutschütz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Die Gemeinde Gödern kam wiederum am 1. Juli 1950 zur Gemeinde Göhren.<ref>Gödern im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Gödern als Ortsteil von Göhren mit dem Kreis Altenburg an den Bezirk Leipzig. Seit 1990 gehört der Landkreis Altenburg zu Thüringen. Er ging am 1. Juli 1994 im neuen Landkreis Altenburg, der in Landkreis Altenburger Land umbenannt wurde, auf. 2012 wohnten im Ortsteil 70 Personen.

Kirche

Dorfkirche Gödern

Weblinks

Commons: Gödern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Gödern | Göhren | Lossen | Lutschütz | Romschütz

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