Gröningers Braukeller
Gröningers Braukeller in Hamburg wurde 1761/62 als neues Vorderhaus einer Brauerei in der Gröningerstraße 22 errichtet. Das Althamburger Bürgerhaus ist heute eines der letzten Barockgebäude im Hamburger Stadtteil Hamburg-Altstadt und wurde 1944 unter Denkmalschutz gestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Denkmalliste der Freien und Hansestadt Hamburg, Stand 13. April 2010 (PDF; 915 kB) ( vom 27. Juni 2011 im Internet Archive) (PDF; 915 kB), Stand 23. März 2009, Denkmalschutzamt in der Behörde für Kultur, Sport und Medien, S. 172, Denkmallisten-Nr. 328, heute Nr. 11973.</ref>
Das schmale Grundstück reichte ursprünglich bis zur Straße Zippelhaus. Zugänge zum heutigen Zollkanal und dem Gröningerstraßenfleet ermöglichten den Warentransport auf dem Wasserweg.
Das Fleet trennte einst die Insel Grimm von der übrigen Altstadt und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zugeschüttet. Auch die Gröningerstraße, benannt nach einst hier ansässigen holländischen Einwanderern aus der Gegend von Groningen,<ref>Vgl. blaue Denkmaltafel am Eckhaus Neue Gröningerstraße.</ref> verschwand beim Durchbruch der Ost-West-Straße 1953 bis 1963. Gröningers Braukeller hat nach der Umbenennung der Ost-West-Straße heute die Adresse Willy-Brandt-Straße 47.
Brauerei
Bereits von 1793 bis 1893 wurde in diesem Haus Bier gebraut.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wir über uns der Homepage von Gröningers Braukeller. ( vom 13. Februar 2009 im Internet Archive)</ref> 1982 erwarb das Hamburger Gastronomenpaar Ingeborg und Rolf Dehn das Gebäude, das vorher sechs Jahre lang leergestanden hatte. Sie ließen darin das Restaurant Anno 1750 und im Braukeller die Gasthausbrauerei „Gröninger Privatbrauerei“ errichten. Gebraut wird ein bernsteinfarbenes Pilsner Bier.<ref>Die Immobilien-Abenteurer (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot auf der Website der Stadt Wedel.</ref> 1995 gaben sie den Betrieb des Restaurants und der Brauerei an den Hamburger Catering-Unternehmer Jens Stacklies ab, der daneben auch die Fischauktionshalle betreibt.<ref>Gisela Reiners: Wieder Fisch in der Auktionshalle. In: Die Welt vom 9. November 2005.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 53° 32′ 50″ N, 9° 59′ 47″ O
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