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Gräfenwarth

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gräfenwarth
Stadt Schleiz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(315)&title=Gr%C3%A4fenwarth 50° 32′ N, 11° 45′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(315) 50° 31′ 49″ N, 11° 45′ 13″ O
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Höhe: 464 m ü. NHN
Fläche: 9,34 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Gräfenwarth Stadt Schleiz. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: 315 (31. Dez. 2024)<ref name="OT">Ortsteil Gräfenwarth. In: Webauftritt. Stadt Schleiz, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner/km²
Eingemeindung: 4. Juni 1996
Postleitzahl: 07907
Vorwahlen: 036647, 03663
Lage von Gräfenwarth in Thüringen
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Gräfenwarth ist ein Ortsteil der Stadt Schleiz im Saale-Orla-Kreis im Thüringer Vogtland. Der Ortsteil hat eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 138 kB) § 3. In: Webauftritt. Stadt Schleiz, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geografie

Datei:Gräfenwarth, St. Martin (03).jpg
Ortsmitte mit Dorfteich und Kirche (2022)

Der Ort liegt am Rande des Thüringer Schiefergebirges rund acht Kilometer östlich der Kernstadt von Schleiz am Ufer des größten Stausees Deutschlands, der Bleilochtalsperre. Am jenseitigen Talsperrenufer mündet die Wettera in die Saale.

Geschichte

Die Ortschaft „Gräfenwarth“ wurde im Jahr 1325 erstmals urkundlich genannt. Der Ortsname variierte dabei von „Grevenwart“ über „Grevenwarte“ bis zu „Grefinwartt“. Der Name bezieht sich wohl auf die Warte eines Grafen. Die Sage berichtet jedoch von einer vor ihrem Gatten fliehenden Gräfin, der ihr an dieser Stelle ein „Gräfin warte!“ nachgerufen haben soll.

Im August 1993 wurde in Gräfenwarth ein Bürgerentscheid über die Eingemeindung nach Schleiz oder Saalburg durchgeführt. 88,16 Prozent entschieden sich für Schleiz. Am 4. Juni 1996 wurde der Ort in die Kreisstadt Schleiz eingegliedert.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996</ref>

Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Tourismus

Gräfenwarth liegt an der L 1095 und ist an die Buslinie 610 von Schleiz nach Bad Lobenstein angeschlossen. Der Ort hatte von 1930 bis 1996 einen Bahnhof an der Bahnstrecke Schleiz–Saalburg. Von diesem zweigte zwischen 1930 und 1967 eine Stichbahn zur Sperrmauer der Bleilochtalsperre ab, auf der bis 1939 im Personenverkehr zusätzlich die Haltestelle Gräfenwarth und der Bahnhof Gräfenwarth Sperrmauer bedient wurden. Das Gastgewerbe ist gut ausgebaut und die Umgebung touristisch erschlossen. Um Gräfenwarth gibt es fünf ausgeschilderte Wanderrouten, die vom örtlichen Heimatverein gepflegt werden. Der Bleilochstausee bietet Möglichkeiten zum Wassersport und es existiert eine Fahrgastschifffahrt.

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Gräfenwarth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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