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Großschafhausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Großschafhausen
Gemeinde Schwendi
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(455)&title=Gro%C3%9Fschafhausen 48° 11′ N, 9° 58′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(455) 48° 11′ 25″ N, 9° 58′ 22″ O
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Höhe: 533 m
Einwohner: 455 (2022)<ref>Citypopulation. Abgerufen am 18. Dezember 2025.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 88477
Vorwahl: 07353

Großschafhausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Schwendi im Landkreis Biberach in Oberschwaben.

Geschichte

Das Pfarrdorf liegt im Tal der Rot, zwei Kilometer nördlich von Schwendi.

Im Jahre 1182 findet sich eine erste urkundliche Erwähnung als „Schafhusen“ im Besitz des Klosters Rot an der Rot. Wechselnde Zugehörigkeiten zum Kloster Rot an der Rot und Ochsenhausen bestimmten bis 1825 die Geschichte des Ortes. In diesem Jahre erfolgt die Eingliederung des Ortes in das Königreich Württemberg.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde der Ort im Jahre 1634 gebrandschatzt und geplündert. Zusammen mit dem Auftreten der Pest führte das dazu, dass der Ort zum Ende des Krieges ausgestorben war. Danach fand eine Wiederbesiedlung durch Auswanderer aus Tirol statt.

Kurz vor Kriegsende des Zweiten Weltkriegs, am Montag, dem 16. April 1945 wurden bei einem Bombenangriff mehrere Gebäude des kleinen Ortes schwer beschädigt. Dabei starben elf Menschen.

Am 1. Januar 1972 wurde Großschafhausen nach Schwendi eingemeindet.<ref></ref>

Bevölkerungsentwicklung

Es handelt sich um Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand bis 1970 und ohne die heute zugehörigen Ortsteile. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen mit Archivierungen des LEO-BW Online-Informationssystems für Baden-Württemberg.

Bevölkerungsentwicklung<ref>Baden-Württemberg - Bevölkerungsentwicklung Großschaffhausen von 1852 bis 1970</ref>
Jahr 1852 1871 1880 1890 1900 1910 1925 1933 1939 1950 1956 1961 1970
Einwohner 278 240 253 236 214 275 292 259 229 340 332 358 476

Sehenswertes

  • Römisch-katholische Pfarrkirche St. Magdalena, 1726
  • Amtsgebäude, 1839

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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