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Großpold

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Apoldu de Sus
Großpold
Nagyapold
Datei:Führt kein Wappen.svg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Sibiu
Gemeinde: Miercurea Sibiului
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(1290) 45° 51′ N, 23° 50′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(1290) 45° 50′ 55″ N, 23° 49′ 40″ O
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  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 367 m
Einwohner: 1.290 (2021<ref>Volkszählung 2021 in Rumänien bei citypopulation.de.</ref>)
Postleitzahl: 557151
Telefonvorwahl: (+40) 02 69
Kfz-Kennzeichen: SB
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Dorf

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Großpold<ref>Amtlicher deutschsprachiger Name laut rumänischem Regierungsbeschluß 1415 vom 6. Dezember 2002 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Amtsblatt (Memento vom 5. September 2018 im Internet Archive))</ref> (veraltet Apoldu Mare oder Polda Mare; rumänisch Apoldu de Sus, siebenbürgisch-sächsisch Grißpuln, landlerisch Großpoln, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ort im Kreis Sibiu in Siebenbürgen, Rumänien.

Lage

Datei:Josephinische Landaufnahme pg186.jpg
Großpold (Gross-Pohlen) in der Josephinischen Landaufnahme von 1769 bis 1773.

Die Ortschaft liegt im Unterwald. Sie befindet sich an der Nationalstraße Drum național 1 – hier Teil der Europastraße 60 – zwischen Mühlbach und Hermannstadt im Westen des Kreises Sibiu und ist von Wein- und Obstgärten umgeben.

Geschichte

Der Ort wurde 1288 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zweihundert Jahre später war Großpold die größte Siedlung auf dem Gebiet des Reußmarkter Stuhles, zu dem es bis ins 19. Jahrhundert politisch gehörte. In kirchlichen Belangen zählte Großpold zum Unterwälder Kapitel.

Im Lauf des 18. Jahrhunderts dezimierten die Kurutzenkriege und die Pest die Bevölkerung des Ortes, so dass viele Höfe unbewohnt blieben. So wie in Großau und Neppendorf wurden daher auch in Großpold aus dem Salzkammergut und Kärnten vertriebene, protestantische Landler angesiedelt, deren Mundart und Tracht sich neben jenen der Siebenbürger Sachsen bis in die Gegenwart erhalten haben.

Gegenwart

Politisch-administrativ gehört Großpold heute zur Kleinstadt Miercurea Sibiului (Reußmarkt). Von überregionaler Bedeutung ist die deutsche Abteilung der Schule, die auch ein Internat betreibt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/adevarul.roBilder der Schule in Apoldu de Sus bei adevarul.ro (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Persönlichkeiten

Sehenswürdigkeiten

Literatur

  • Roland Girtler (Hrsg.): Die Letzten der Verbannten. Der Untergang der altösterreichischen Landler in Siebenbürgen/Rumänien. Böhlau, Wien u. a. 1997, ISBN 3-205-98679-2.
  • Roland Girtler: Die Landler in Rumänien, Lit-Verlag, Münster, Wien, Berlin 2013, ISBN 978-3-643-50558-3.
  • Marlene Petritsch: Großpold. Alltagsleben in einem siebenbürgisch-deutschen Dorf, Lit-Verlag, Wien 2017, ISBN 978-3-643-50782-2.
  • Martin Bottesch, Ulrich A. Wien: Großpold: Ein Dorf in Siebenbürgen, Verlag Janos Stekovics, 2011, ISBN 978-3899232806
  • David Krasser: Geschichte des sächsischen Dorfes Großpold in Siebenbürgen, opus-magnum, Stuttgart 2022, ISBN 978-3956121173

Weblinks

Commons: Apoldu de Sus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />