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Großer Wummsee

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Großer Wummsee
Datei:2015 08 05-Großer Wummsee-067.jpg
Großer Wummsee
Geographische Lage Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Zuflüsse vom Kleinen Wummsee
Abfluss keiner
Inseln Großer Horst, Kleiner Horst, „Blumenkorb“
Ufernaher Ort Rheinsberg
Daten
Koordinaten 53° 11′ 18″ N, 12° 48′ 1″ OKoordinaten: 53° 11′ 18″ N, 12° 48′ 1″ O
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Höhe über Meeresspiegel 61 m ü. NHN
Fläche 1,44 km²<ref name="Daten">Landesamt für Umwelt Brandenburg: Seensteckbrief</ref>
Länge 2,33 km<ref name="Daten" />
Breite 1,2 km<ref name="Daten" />
Volumen 17,44 Mio. m³<ref name="Daten" />
Maximale Tiefe 35 m<ref name="Daten" />
Einzugsgebiet 8,6 km²<ref name="Daten" />

Besonderheiten

große Sichttiefe

Datei:2015-06-02 Kleiner Wummsee 077.jpg
Kleiner Wummsee

Der Große Wummsee liegt im Norden Brandenburgs unmittelbar an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern, die am nördlichen Seeufer verläuft. Der See hat eine Fläche von 144 Hektar und ist bis zu 35 Meter tief. Die große Sichttiefe des nährstoffarmen und sehr klaren Sees lässt Wasserpflanzen sogar noch in 13 Meter Tiefe wachsen.

Der Große Wummsee liegt in einer Endmoränenlandschaft mit steilen Ufern und wurde aus zahlreichen Toteiskesseln gebildet, was sich noch heute an der stark gegliederten Uferlinie zeigt.

Das Gebiet des Großen Wummsees wurde zusammen mit dem Twernsee und dem in Verlandung begriffenen Kleinen Wummsee 1967 zum Naturschutzgebiet Wumm- und Twernsee erklärt. Der Name des Sees leitet sich von der ehemaligen slawischen Siedlung Wumsow am Südufer des Sees ab. Im 18. Jahrhundert befand sich am Südostufer, am Übergang zum Kapellensee, eine Glashütte, die Grünhütte genannt wurde, weil sie grünes Glas produzierte. Die Produktion in der Hütte wurde 1889 eingestellt. An der Stelle befindet sich immer noch eine kleine Ansiedlung. Im Nordwesten des Sees gibt es zwei größere Inseln Großer und Kleiner Horst. Auch im Osten gibt es eine kleinere Insel (auch Blumenkorb genannt). Am Westufer des Sees befindet sich der Maronstein, ein Gedenkstein für Oberförster I. Maron.

Der See wurde erstmals im Jahr 1274 als „stagnum Womazowe“ urkundlich genannt. Der Name geht auf das altpolabischen *vomaz- „Schmiere, Schlamm“ zurück.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

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Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Großer Wummsee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Kleiner Wummsee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien