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Großer Breiberg

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Großer Breiberg
Gipfel
Gipfel
Höhe 312,9 m ü. NHN <ref name="Höhe">Angabe laut Digitalem Geländemodell und Digitaler Topographischer Karte 1:25.000 und 1:50.000 (abrufbar im Kartendienst TIM-online)</ref>
Lage Bad Honnef, Nordrhein-Westfalen
Gebirge Siebengebirge
Koordinaten 50° 39′ 53″ N, 7° 13′ 50″ OKoordinaten: 50° 39′ 53″ N, 7° 13′ 50″ O
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Datei:Siebengebirge Übersichtskarte.png
Gestein Quarzlatit<ref>Geologisches Landesamt Nordrhein-Westfalen (Hrsg.); Georg Berg, Otto Burre, Gangolf Knapp (Bearb.): Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1:25.000. Blatt 5309 Königswinter. 3., überarbeitete Auflage, Krefeld 1995.</ref>

Der Große Breiberg (früher auch Breiberich)<ref>Carl Wilhelm Nose: Orographische Briefe über das Siebengebirge und die benachbarten zum Theil vulkanischen Gegenden beyder Ufer des Nieder-Rheins. Erster Theil: Oestliche Rhein-Seite. Gebhard und Körder, Frankfurt am Main 1789, S. 150 (Google Books [abgerufen am 21. Oktober 2016]).</ref> ist ein Berg im Siebengebirge, der auf dem Stadtgebiet von Bad Honnef liegt.

Der Gipfel des Berges erreicht eine Höhe von 312,9 m ü. NHN<ref name="Höhe" />; sein Nachbar, der östlich gelegene Kleine Breiberg, ist dagegen nur 288 m hoch. Von seinem Gipfel blickt man auf den Drachenfels, die Wolkenburg, den Petersberg mit dem Bundesgästehaus und auf Bonn. Ein weiterer Aussichtspunkt östlich des Gipfels war der sogenannte Teufel(s)stein, ein Felsvorsprung zum Rhöndorfer Tal hin, der seit längerem zugewachsen ist.<ref>Wilhelm Stollfuß (Hrsg.): Führer und Wanderbuch für das Siebengebirge und seine Umgebung, 5. Auflage, Westdeutscher Führer- und Wanderkarten-Verlag Wilhelm Stollfuß, Bonn 1929, S. 12, 37, 68.</ref><ref>Karl Günter Werber: Bad Honnefer Wanderbuch, 4. Auflage, Löwenburg Verlag, Bad Honnef 1981, S. 41.</ref> Der im Jahre 1873 angelegte Fußweg aus Richtung Rhöndorf<ref>Bonner Zeitung, 6. Juni 1872, S. 2 (zeitpunkt.nrw)</ref><ref>Echo des Siebengebirges, 6. Juni 1874, S. 2 (zeitpunkt.nrw)</ref> ist steil und schmal und verläuft teilweise auf einem Grat. 1959 wurde ein Ringweg um den Breiberg angelegt.<ref>Honnefer Volkszeitung, 10. März 1960, S. 5 (zeitpunkt.nrw)</ref>

Der Breiberg wird im Volksmund auch „Bri(e)berich“ genannt. Der Name bedeutet „breiter Berg“.<ref name="Arntz">Helmut Arntz (unter Mitarbeit von Adolf Nekum): Urkataster und Gewannen: am Beispiel der Gemeinde Honnef 1824/1826 (=Heimat- und Geschichtsverein „Herrschaft Löwenburg“ e. V.: Studien zur Heimatgeschichte der Stadt Bad Honnef am Rhein, Heft 13, Bad Honnef 2000; Gesellschaft für Geschichte des Weines e. V.: Schriften zur Weingeschichte, ISSN 0302-0967, Nr. 133, Wiesbaden 2000). S. 65.</ref>

Geologie

Am Breiberg ist Andesitlava schräg von Südosten her gangförmig aufgedrungen und bildet hier ähnlich einem Schichtkamm einen Felsgrat.<ref name="Bürgener">Martin Bürgener: Siebengebirge und Bad Godesberger Rheintal als landschaftliches Ensemble. In: Institut für Landeskunde (Hrsg.): Die Mittelrheinlande. Festschrift zum XXXVI. Deutschen Geographentag vom 2. bis 5. Okt. 1967 in Bad Godesberg. Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1967, S. 184–196 (hier: S. 189).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />