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Großenrade

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Großenrade COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 1′ N, 9° 13′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01051037}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 1′ N, 9° 13′ O
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  }}
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Burg-Sankt Michaelisdonn
Höhe: 8 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01051037}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 25712
Vorwahl: 04825
Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 037
Adresse der Amtsverwaltung: Holzmarkt 7
25712 Burg
Website: www.grossenrade.de
Bürgermeisterin: Friedel Elsner (KWV)
Lage der Gemeinde Großenrade im Kreis Dithmarschen
Datei:Grossenrade in HEI.png
Karte

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Großenrade ist eine Gemeinde im Südosten des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein.

Geografie

Lage

Großenrade liegt im südöstlichen Dithmarschen auf dem Geestrücken.

Ortsteile

Neben dem für die Gemeinde namensgebenden Dorf liegt auch die Streusiedlung Großenrader Moor im Gemeindegebiet.<ref>Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987. 1992, S. 20 (statistischebibliothek.de [PDF; 10,5 MB; abgerufen am 1. Dezember 2022]).</ref>

Nachbargemeinden

An Großrade grenzen direkt:

Süderhastedt Eggstedt
Frestedt Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Hochdonn
Quickborn Brickeln

Geschichte

Der Ortsname Großenrade bedeutet so viel wie „große Rodung“, wobei der Zusatz „Großen“ wohl neueren Datums ist.

Am 1. Dezember 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Süderhastedt aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Großenrade.<ref>Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 250.</ref>

Religion

66 % der Einwohner von Großenrade sind evangelisch, 9 % katholisch.<ref>Zensus 2011</ref> Die Lutheraner sind der St.-Laurentius-Kirchengemeinde Süderhastedt im Kirchenkreis Dithmarschen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland zugeordnet. Die Katholiken gehören der Pfarrei St. Nikolaus mit Sitz in Itzehoe (Erzbistum Hamburg) an, deren nächste Filialkirche St. Ansgar in Meldorf ist.

Politik

Gemeindevertretung

Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Diese fielen erneut alle an die Kommunale Wählervereinigung Großenrade. Die Wahlbeteiligung betrug bei 55,6 %.<ref>wahlen-sh.de</ref>

Bürgermeisterin

Auf der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung für die Wahlperiode 2018–2023 am 13. Juni 2018 wurde wiederholt Friedel Elsner zur Bürgermeisterin gewählt.<ref>Niederschrift der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung Großenrade. (PDF) Abgerufen am 21. September 2019.</ref>

Wappen

Datei:Flagge Großenrade.png
Flagge von Großenrade

Blasonierung: „In Grün schräg gekreuzt eine silberne Axt und eine silberne Rodungshacke über einem silbernen Eichenstumpf mit vier austreibenden Blättern.“<ref>Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein</ref>

Der Wappeninhalt ist insgesamt auf den Ortsnamen bezogen, das Wappen also ein „redendes“ oder „sprechendes“. Die Axt, die Rodungshacke und der Eichenstumpf führen gleichsam demonstrativ vor Augen, dass der Ort, was der Name bereits nachweist, durch Rodung ehemals bewaldeter Flächen entstanden ist, als Grundlage für fruchtbares Ackerland und bäuerliche Wirtschaft.

Literatur

  • Lars Peter Ehrich: Großenrade. Reich an Knicks. In: Schleswig-Holstein-Topographie. Band 4: Groß Sarau - Holstenniendorf. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2004, ISBN 3-926055-75-8, S. 23–25.
  • Otto Voss, Harry Belitz, Günter Koenig: Ortschronik der Gemeinde Großenrade,. Hrsg.: Gemeinde Großenrade.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Städte: Brunsbüttel | Heide | Marne | Meldorf | Wesselburen

Weitere Gemeinden: Albersdorf | Arkebek | Averlak | Bargenstedt | Barkenholm | Barlt | Bergewöhrden | Brickeln | Buchholz | Bunsoh | Burg (Dithmarschen) | Busenwurth | Büsum | Büsumer Deichhausen | Dellstedt | Delve | Diekhusen-Fahrstedt | Dingen | Dörpling | Eddelak | Eggstedt | Elpersbüttel | Epenwöhrden | Fedderingen | Frestedt | Friedrichsgabekoog | Friedrichskoog | Gaushorn | Glüsing | Großenrade | Groven | Gudendorf | Hedwigenkoog | Hellschen-Heringsand-Unterschaar | Helse | Hemme | Hemmingstedt | Hennstedt | Hillgroven | Hochdonn | Hollingstedt | Hövede | Immenstedt | Kaiser-Wilhelm-Koog | Karolinenkoog | Kleve | Krempel | Kronprinzenkoog | Krumstedt | Kuden | Lehe | Lieth | Linden | Lohe-Rickelshof | Lunden | Marnerdeich | Neuenkirchen | Neufeld | Neufelderkoog | Nindorf | Norddeich | Norderheistedt | Nordermeldorf | Norderwöhrden | Nordhastedt | Odderade | Oesterdeichstrich | Oesterwurth | Offenbüttel | Osterrade | Ostrohe | Pahlen | Quickborn | Ramhusen | Rehm-Flehde-Bargen | Reinsbüttel | Sankt Annen | Sankt Michaelisdonn | Sarzbüttel | Schafstedt | Schalkholz | Schlichting | Schmedeswurth | Schrum | Schülp | Stelle-Wittenwurth | Strübbel | Süderdeich | Süderdorf | Süderhastedt | Süderheistedt | Tellingstedt | Tensbüttel-Röst | Tielenhemme | Trennewurth | Volsemenhusen | Wallen | Warwerort | Weddingstedt | Welmbüttel | Wennbüttel | Wesselburener Deichhausen | Wesselburenerkoog | Wesseln | Westerborstel | Westerdeichstrich | Wiemerstedt | Windbergen | Wöhrden | Wolmersdorf | Wrohm

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