Schloss Kreppelhof
Schloss Kreppelhof ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=pl|SCRIPTING=Latn|SERVICE=polnisch}}) ist ein Schloss in Kamienna Góra (Landeshut) im Powiat Kamiennogórski der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen, das nur als Ruine erhalten ist.
Geschichte
Die Gründungsgeschichte des Kreppelhofes geht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als im Rahmen der sogenannten Ostkolonisation fränkische Bauern, möglicherweise aus dem Weiler Kreppling, sich über die „böhmische Brücke“ in Schlesien niederließen und nördlich der Stadt Landeshut am linken Ufer des Bober kolonisierten. Über die erste Anlage des Hofes haben sich keine Urkunden erhalten. Vermutlich war der Kreppelhof eine Zeitlang im Eigentum einer Familie von Kreppel von der die Anlage auch ihren bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 verbliebenen Namen erhalten haben dürfte.<ref>Fritz Vöcks: Schloß Kreppelhof. In: E. Kunick (Hrsg.): Heimatbuch des Kreises Landeshut i. Schlesien. Band 2. Landeshut 1929, S. 593 f.</ref> Nach Übernahme des Gutes durch die Herren von Schaffgotsch um 1555 wurde „Haus Kreppelhof“ im Renaissance-Stil zum Schloss umgestaltet. Es wechselte noch mehrmals seine Eigentümer: zunächst das Geschlecht von Schindel, dann die Familie derer von Dyhrn. Mitte des 18. Jahrhunderts waren Schloss und Herrschaft im Besitz des Erdmann II. Graf von Promnitz. Er schenkte Kreppelhof am 8. Juni 1765 seinem Neffen Christian Friedrich zu Stolberg-Wernigerode, der sie seinem Sohn Anton zu Stolberg-Wernigerode vererbte. Die Grafen von Stolberg bildeten dann eine eigene genealogische Familienlinie Kreppelhof heraus.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Kreppelhof galt als alter befestigter Grundbesitz im Fürstentum Schweidnitz und Jauer. Somit stand dem Besitzer, respektive dem Eigentümer ein Sitz im Preußischen Herrenhaus in Berlin zu.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Nach dessen Tod 1854 gelangte Kreppelhof<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> als Familienfideikommiss an seinen Sohn Eberhard zu Stolberg-Wernigerode, dem sein Neffe Udo zu Stolberg-Wernigerode, vermählt mit Elisabeth Gräfin Arnim-Boitzenburg, folgte.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Dessen Sohn Albrecht Graf zu Stolberg-Wernigerode wurde infolge des Zweiten Weltkriegs 1945 enteignet und vertrieben. 1964 brannte das Schloss Kreppelhof aus.
Literatur
- Hans Friedrich von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler: Genealogisches Handbuch der Fürstlichen Häuser 1955, Band III, Band 8 der Gesamtreihe GHdA, Abt. III A. C. A. Starke, Glücksburg (Ostsee 1955), S. 187–189. {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0435-2408|0}}{{#ifeq:1|0|[!]
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- Hugo Weczerka (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten. Band: Schlesien. Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 261–264 (= Kröners Taschenausgabe, Band 316).
- Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen Schlesien. München / Berlin 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 419–422.
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Weblinks
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Einzelnachweise
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