Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Grobiņa – Wikipedia Zum Inhalt springen

Grobiņa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Grobina)
Grobiņa (dt. Grobin)
Wappen von Grobiņa
Grobiņa (Lettland)
Grobiņa (Lettland)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Staat: LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland
Verwaltungsbezirk: Bezirk Dienvidkurzeme
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 32′ N, 21° 11′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LVKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 32′ 0″ N, 21° 11′ 0″ O
 {{#coordinates:56,533333333333|21,183333333333|primary
dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code type=city
  }} 
Einwohner: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“)
Fläche: 5,12 km²
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km²
Stadtrecht: seit 1695
Webseite: <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Grobiņa (Memento vom 21. Januar 2009 im Internet Archive)</ref>
Postleitzahl: LV-3430
Datei:Grobiņas vējdzirnavas - windmill - panoramio.jpg
Alte Mühle
Datei:Grobiņas luterāņu baznīca 2018 - 2.jpg
Lutherische Kirche Grobinas
Datei:Grobiņa castle ruins (4).jpg
Burgruine

Grobiņa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Kleinstadt im Bezirk Dienvidkurzeme in Kurland im Westen Lettlands, 10 km von Liepāja/Libau entfernt. Sie ist umgeben von der gleichnamigen Gemeinde (Grobiņas pagasts). Im Jahre [[:V zählte Grobiņa Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV Einwohner.<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV</ref>

Geschichte

Mittelalter

Zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert befand sich hier eine große Siedlung von Händlern skandinavischer Herkunft, die mit der Anlage von Staraja Ladoga vergleichbar ist. Bei Ausgrabungen 1929 und 1930 entdeckte man drei Gräberfelder mit insgesamt 3000 Gräbern in Brandbestattungen, mit Waffen und Schmucksachen skandinavischen Typs aus der Vendelzeit.<ref>Birger Nerman: Grobin-Seeburg, Ausgrabungen und Funde. Stockholm 1958</ref> Die Funde aus zwei Gräberfeldern sind gotländischer Herkunft, die aus dem dritten Gräberfeld werden dem Mälartal in Mittelschweden zugeordnet.<ref>Sigurds Rusmanis, Ivars Vīks: Kurzeme. In: Izdevniecība Latvijas Enciklopēdija. Riga 1993, S. 34.</ref> Sie stammen aus der Zeit zwischen 600 und 850 n. Chr. Über den Libauer See (Liepājas ezers) war der Hafen für Handelsschiffe erreichbar.

Mitte des 9. Jahrhunderts erwähnte Bischof Rimbert in der Vita Sancti Ansgari erstmals die Burg Seeburg anlässlich der Eroberung des Gebietes der Kuren durch die Schweden unter König Olaf I. In der Folgezeit sank die Bedeutung von Seeburg. Handelsplätze wie Truso am Frischen Haff traten an deren Stelle. Grobiņa blieb aber ein wichtiges Seezentrum der Kuren in der kurischen Landschaft Esestua (niederdeutsch: Bihavelank, lettisch: Piemare).

1269 wurde eine gemauerte Burg des Deutschen Ordens errichtet, deren Ruine heute besichtigt werden kann.

Neuzeit

Der Orden verpfändete während des Livländischen Krieges die Komturei Grobin an den Herzog von Preußen, um Hilfe gegen die Angriffe Iwans IV. des Schrecklichen zu erhalten.<ref name="BHO 200">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3412068896 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>

1560 wurde eine Schule eingerichtet. 1659 wurde das Gebiet von den Schweden verwüstet und 1710 wütete eine Pest-Epidemie.<ref name="BHO 200" /> Im 17. Jahrhundert florierte Grobin dank seiner Handwerker (Bernsteindreher, Hutmacher, Spinner und Weber) und des Handels. Im 19. Jahrhundert bewirkte der Aufstieg Libaus, dass Grobin an Bedeutung verlor.<ref name="BHO 200" />

Am 23. Juni 1941 begann in Grobiņa die Schoa in Lettland, als das Einsatzkommando 1a der Einsatzgruppe A unter Führung von SS-Obersturmführer Fritz Reichert dort sechs Juden ermordete.<ref>Norman Ridley: The horror of Himmler’s death squads. The Einsatzgruppen and the Holocaust in the Baltics. Frontline Books, Barnsley 2024, ISBN 978-1-0361-0670-6, S. 121.</ref>

Seit 2002 ist Dassow in Mecklenburg-Vorpommern Partnerstadt von Grobiņa.

2009 vereinigte sich die Stadt mit vier umliegenden Gemeinden zum Bezirk Grobiņa, dessen Gebiet seit 2021 zum Bezirk Dienvidkurzeme gehört (siehe auch Verwaltungsgliederung Lettlands).

Datei:Iļģu manor.jpg
Herrenhaus Illien in Iļģi

Gemeinde Grobiņa

Die Gemeinde Grobina umfasst 131,4 km² bei 2289 Einwohnern (2021). Ihre größten Siedlungen sind Dubeņi, wo sich die Gemeindeverwaltung befindet, Cimdenieki, Iļģi, Robežnieki, Ālande, Rolava und Gūžas.

In Iļģi befindet sich das klassizistische Herrenhaus Illien aus dem 19. Jahrhundert, ehemals Eigentum des Adelsgeschlechts Offenberg.

Personen

Literatur

  • Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3412068896 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
  • Birger Nerman: Grobin-Seeburg. Ausgrabungen und Funde. Stockholm 1958.
  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.
  • Sigurds Rusmanis, Ivars Vīks: Kurzeme. In: Izdevniecība Latvijas Enciklopēdija. Riga 1993, ISBN 5-89960-030-6, S. 34–35.
  • Vorlage:MerianTopo

Weblinks

Commons: Grobiņa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

<references />