Kroenleinia grusonii
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| Kroenleinia grusonii | ||||||||||||
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| Datei:Echinocactus grusonii (aka).jpg
Kroenleinia grusonii | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Kroenleinia | ||||||||||||
| Lodé | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Kroenleinia grusonii | ||||||||||||
| (Hildm.) Lodé |
Kroenleinia grusonii ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Kroenleinia in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Der botanische Name ehrt Marcel Kroenlein (1913–1986). Das Artepitheton grusonii ehrt den deutschen Unternehmer und Kakteensammler Hermann Gruson.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2004, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 99.</ref> Deutsche Trivialnamen sind „Goldkugelkaktus“ und „Schwiegermutterstuhl“. Die Deutsche Kakteen-Gesellschaft sowie die Gesellschaft Österreichischer Kakteenfreunde und die Schweizerische Kakteen-Gesellschaft wählten die Art 2008 zum ersten Kaktus des Jahres.<ref>Schwiegermuttersessel ist Kaktus des Jahres 2008</ref>
Beschreibung
Kroenleinia grusonii wächst einzeln, selten sprossend. Die hellgrünen, kugeligen bis kurz zylindrischen Triebe werden 20 bis 130 Zentimeter hoch und 40 bis 80 Zentimeter im Durchmesser groß. Die Pflanzenkörper weisen 21 bis 37 Rippen auf. Die jungen Dornen sind goldgelb gefärbt und dunkeln im Alter nach. Die 3 bis 4 Mitteldornen sind gerade abstehend. Sie werden bis zu 5 Zentimeter lang. Die 8 bis 10 Randdornen sind etwas gespreizt und bis zu 3 Zentimeter lang.
Die gelben Blüten öffnen sich häufig nicht vollständig. Sie sind 4 bis 6 Zentimeter lang und 3 bis 5 Zentimeter im Durchmesser groß. Die Blüten erscheinen erst bei älteren Exemplaren. Die kugeligen etwas länglichen, grünlichen Früchte sind mit weißer Wolle bedeckt. Sie sind 1,2 bis 2 Zentimeter lang und enthalten glatte, glänzend braune Samen.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Kroenleinia grusonii ist in den mexikanischen Bundesstaaten Hidalgo und Querétaro sehr lokal an steilen Hängen und Klippen verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Echinocactus grusonii erfolgte 1886 durch Heinrich Hildmann.<ref>H. Hildmann: In: Deutsche Garten-Zeitung. Wochenschrift für Gärtner und Gartenfreunde, Band 5, 1886, S. 27–28 (online).</ref> Joël Lodé stellte die Art 2014 in die von ihm neu aufgestellte Gattung Kroenleinia.<ref>Joël Lodé: Kroenleinia Gen. nov.: A new genus for a well-known cactus: Echinocactus grusonii. In: International Cactus Adventures. Band 102, 2014, S. 25–29.</ref> Ein weiteres nomenklatorisches Synonym ist Echinocereus grusonii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Hildm.) Von Zeisold (1893).
Kroenleinia grusonii wurde 2002 in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. vom Aussterben bedroht eingestuft. Bei einer neuen Bearbeitung der Liste 2013 wird er als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. stark gefährdet eingestuft.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2020-3. Eingestellt von: Guadalupe Martínez, J., Sánchez, E. & Gómez-Hinostrosa, C., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> Das Habitat bei Zimapán in Querétaro ist durch den Bau der Zimapán-Talsperre, die den Río Moctezuma anstaut, fast vollständig zerstört worden.
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 188.
- Curt Backeberg: Die Cactaceae: Handbuch der Kakteenkunde. 2. Auflage. Band V. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart New York 1984, ISBN 3-437-30384-8, S. 2635 ff.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
Goldkugelkaktus (2008) | Königin der Nacht (2009) | Bauernkaktus (2010) | Blattkaktus (2011) | Seeigelkaktus (2012) | Silberkerzenkaktus (2013) | Schlumbergera truncata (2014) | Muttertagskaktus (2015) | Discocactus horstii (2016) | Carnegiea gigantea (2017) | Echinopsis chamaecereus (2018) | Opuntia ficus-indica (2019) | Pachycereus marginatus (2020) | Hylocereus undatus (2021) | Cylindropuntia bigelovii (2022) | Gymnocalycium friedrichii ‘Hibotan’ (2023) | Aporocactus flagelliformis (2024) | Stenocereus eruca (2025) | Copiapoa cinerea (2026)