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Goberling

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Goberling (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Goberling
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Oberwart (OW), Burgenland
Gerichtsbezirk Oberwart
Pol. Gemeinde Stadtschlaining
Koordinaten 47° 21′ 41″ N, 16° 16′ 54″ OKoordinaten: 47° 21′ 41″ N, 16° 16′ 54″ O
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Höhe 385 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 419 (2001)
Gebäudestand 170 (2001)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Postleitzahl 7461f1
Vorwahl +43/3355f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 00304
Katastralgemeindenummer 34020
Zählsprengel/ -bezirk Goberling (10923 004)
Bild
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Bgld

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Goberling ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Erwin Schranz (Hrsg.): Orts-, Fluss- und Flurnamen im burgenländisch-pannonischen Raum. Burgenländisch-Hianzische Gesellschaft, Oberschützen 2008, S. 80.</ref> ist ein ehemaliges Bergwerksdorf und Ortsteil der Stadtgemeinde Stadtschlaining im Bezirk Oberwart im Burgenland in Österreich. Das Angerdorf hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>).

Geschichte

Goberling wurde 1279 das erste Mal urkundlich erwähnt. Von 1659 bis 1854 war die Ortschaft die überwiegende Zeit Teil der Herrschaft Pinkafeld.

Mehr als 200 Jahre lang wurde rund um Goberling im Antimonbergbau Schlaining in Stollen mit ca. 70 km langen Schächten Antimon und Kohle abgebaut. Die Stollen wurden trotz noch immer vorhandener Rohstoffvorkommen 1999 geschlossen.

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Ab 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname der Ortschaft verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Seit 1921 gehört Goberling zum damals neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

Am 1. Jänner 1971 wurde der Ort im Zuge des Gemeindestrukturverbesserungsgesetzes der burgenländischen Landesregierung mit Altschlaining, Drumling, Neumarkt im Tauchental und Stadtschlaining zur neuen Gemeinde Stadtschlaining zusammengelegt.<ref>Land Burgenland: Landesgesetzblatt für das Burgenland, 17. Stück aus 1970, Gesetz Nr. 44 (PDF, abgerufen am 23. Jänner 2018).</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Evangelische Kirche, auch Elisabethkirche oder Bergkirche, romanische Baustruktur, verfügt über frühgotische Fresken
  • Bergbaumuseum, verfügt über einen nachgebauten Bergstollen

Persönlichkeiten

Literatur

  • Georg Gesellmann und Günther Stefanits: Burgenland Panorama. Selbstverlag. Eisenstadt, 2000. ISBN 3-85374-333-1

Weblinks

Commons: Goberling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Stadtschlaining