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Goaßlschnalzen

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Datei:Goasslschnalzer in Tracht.jpg
Traunwalchener Goaßlschnalzer in Chiemgauer Tracht

Goaßlschnalzen (Goaßlschnöllen in Südtirol) ist ein bayerisch-österreichisch-südtiroler Brauch.

Der Name erklärt sich aus der Bezeichnung für die Fuhrmannspeitsche, im bairischen Dialekt {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (‚Geißel‘). Schnalzen bezeichnet das laute und schnelle Krachen oder Knallen mit der Peitsche.

In früheren Jahrhunderten wurde von vielen Fuhrleuten bei der Einfahrt in Ortschaften oder bei anderen Gelegenheiten wie zur Warnung bei Einfahrt in eine Gefahrstelle mit der Peitsche geknallt. Zur Unterscheidung von anderen Fuhrwerken setzten die Fuhrleute immer spezifischere Knallfolgen ein. Es entstanden bestimmte Schlagarten wie der Vorhandschlag, der Rückhandschlag und der Doppelschlag, später auch die Triangel. Im Laufe der Zeit entstanden so Erkennungsmelodien, einzelne Fuhrleute entwickelten beachtliche Geschicklichkeit und übten auch in ihrer Freizeit mit der Peitsche. Nachdem Fuhrleute mit Pferde- oder Ochsengespannen spätestens nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus dem Alltag verschwunden sind, wird das Schnalzen gewissermaßen als Sport und landestypische Tradition gepflegt.

Bräuche

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Einzelnachweis

<references />