Netzwerkbildner
Netzwerkbildner, auch Glasbildner genannt, formen die molekulare Grundstruktur von Glas, in dem sie ein dreidimensionales Netzwerk bilden. Für die Glasbildung sind neben ihnen keine weiteren Stoffe notwendig. So hat z. B. Quarzglas als einzigen Bestandteil Siliciumdioxid (SiO2).<ref name="Helmut A. Schaeffer">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Dieses stellt auch den bedeutendsten oxidischen Glasbildner dar.<ref name="Horst Briehl">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Folgende Verbindungen sind Netzwerkbildner:
- Siliciumdioxid (SiO2)<ref name="Roman Teschner">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
- Bortrioxid (B2O3)<ref name="Roman Teschner" />
- Phosphorpentoxid (P2O5)<ref name="Roman Teschner" />
- Diarsentrioxid, auch Arsenik genannt (As2O3)<ref name="Roman Teschner" />
- Germaniumdioxid (GeO2)<ref name="Roman Teschner" />
- Antimonpentoxid (Sb2O5).<ref name="Wolfgang Pfeiler">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Glasbildner können zusammen mit einem oder mehreren Netzwerkwandlern in einem Glas vorkommen. Da einige Oxide beide Funktionen erfüllen, werden sie als Zwischenoxide bezeichnet.<ref name="Wolfram Höland">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Auch Stabilisatoren (z. B. Calciumcarbonat) können sowohl Netzwerkwandler als auch -bildner sein. Anders als Netzwerkbildner können sie jedoch nicht Glas als Einzelkomponente bilden.<ref name="Christoph Gerhard">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Einzelnachweise
<references />