Gilgenberg (Gemeinde Waldkirchen an der Thaya)
| Gilgenberg (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Gilgenberg | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Waidhofen an der Thaya | |||||
| Pol. Gemeinde | Waldkirchen an der Thaya | |||||
| Koordinaten | 48° 57′ 0″ N, 15° 21′ 17″ O
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dim=1000 | globe= | name=Gilgenberg | region=AT-3 | type=city
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| Höhe | 463 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 06540 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 21119 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Gilgenberg ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Waldkirchen an der Thaya im Bezirk Waidhofen an der Thaya im niederösterreichischen Waldviertel.
Geografie
Das Dorf nördlich von Waldkirchen liegt am Feinitzbach und kann über die Landesstraße L8156 erreicht werden. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Vermutlich schon im 13. Jahrhundert bestand an der Stelle der Ägidiuskapelle in Gilgenberg eine Burg, deren Name aber nicht überliefert ist. Im 14. Jahrhundert benannte sich Niclas Pillung erstmals mit dem Prädikat „von Gilgenberg“. Der Burghügel, der 1250/1260 als mons Egidii bezeichnet wird, kann als „Giligen“ oder „Gilgen“ übersetzt werden.
Ab dem 14. Jahrhundert sind die Besitzer der Burg bekannt und um 1575 wird sie als öde veste Gillingberg bezeichnet. Freiherr Jakob von Mollart ließ im späten 16. Jahrhundert unterhalb der Ruine ein Schloss errichten und auf dem Burgfelsen wurde die mit 1657 datierte Ägidiuskapelle errichtet.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 20 Häusern genannt, das nach Waldkirchen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Gilgenberg besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Drosendorf ausgeübt.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Gilgenberg zwei Gastwirte, eine Schneiderin, ein Schuster, zwei Tischler, ein Wagner und einige Landwirte ansässig, darunter auch die Willheim’sche Gutsverwaltung, die hier eine Spiritusbrennerei und eine Stärkefabrik betrieb.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 253</ref>
Sehenswertes
- Schloss Gilgenberg, Denkmalschutz (Listeneintrag)
- Ägidiuskapelle, Denkmalschutz (Listeneintrag)
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Weiskern
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
- Gilgenberg in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Waldkirchen an der Thaya