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Ghetto Tschenstochau

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(Weitergeleitet von Ghetto Częstochowa)
Datei:Bekanntmachung General Government Poland 1942.jpg
Amtliche Bekanntmachung des Generalgouvernements in Częstochowa vom 24. September 1942
Datei:Czestochowa ghetto snow (2).jpg
Schneeräumung im Ghetto Tschenstochau
Datei:Czestochowa Ghetto Kozia.jpg
Kozia-Straße (1944) im Ghetto Tschenstochau

Der bzw. das Jüdische Wohnbezirk / Ghetto Tschenstochau war ein während der deutschen Besetzung Polens zwangsweise eingerichteter Jüdischer Wohnbezirk/Ghetto in der Stadt Tschenstochau (pl. Częstochowa).<ref>Ghetto Częstochowa Deathcamps.org</ref> Während des gesamten Zweiten Weltkrieges wurden in der Folge etwa 45.000 der jüdischen Bürger und damit fast die gesamte jüdische Bevölkerung Tschenstochaus ermordet. Die Synagoge der Stadt wurde zerstört.

Geschichte

Im Jahr 1939 wohnten in Tschenstochau fast 24.500 Juden.<ref name="Virtual Shtetl">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Częstochowa (Tschenstochau).] Virtual Shtetl, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Mai 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Der Jüdische Wohnbezirk|Ghetto wurde am 9. April 1941 von der Besatzungsmacht Deutschland errichtet. Insgesamt wurden ungefähr 48.000 Juden aus den umliegenden Ortschaften, als auch aus Lodsch, Plock und Krakau zwangsweise "umgesiedelt", sprich in dem Lager als Gefangene eingesperrt.<ref name="Virtual Shtetl" />

Im September 1942 begann die Auflösung des Ghettos, ungefähr 40.000 Menschen wurden in das Vernichtungslager Treblinka transportiert. In Tschenstochau verblieben im sogenannten Kleinen Ghetto noch ungefähr 5.000 Juden.<ref name="Virtual Shtetl" />

Das Kleine Ghetto wurde im März 1943 aufgelöst, indem die Bewohner ebenfalls in Konzentrationslager gebracht wurden. In der Stadt blieben ungefähr 4.000 jüdische Arbeiter zurück, die im Rüstungsbetrieb HASAG bis zur Befreiung durch die Rote Armee am 16. Januar 1945 tätig waren.<ref name="Virtual Shtetl" />

Prozess gegen einen Verbrecher

Am 11. Juni 1959 wurde der Revieroberwachtmeister Wilhelm Unkelbach, der „Schrecken von Czenstochau“, wegen siebenfachen Mordes vom Landgericht Hanau zu siebenmal lebenslangem Zuchthaus verurteilt. Angeklagt waren „31 selbständige Handlungen aus Mordlust und aus sonstigen niedrigen Beweggründen“ gegen 30 jüdische Männer und Frauen, darunter die verkrüppelte Frau Wroclawski und die hochschwangere Esther Ehrlich.<ref>H. G. van Dam, Ralph Giordano (Hg.): KZ-Verbrechen vor deutschen Gerichten, Frankfurt am Main: Europäische Verlagsanstalt 1962, S. 511–583.</ref>

Literatur

Datei:Wilhelm Unkelbach Prozeß Titel.jpg
Prozess gegen Wilhelm Unkelbach in Hanau (1959)

Weblinks

Commons: Ghetto Częstochowa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Navigationsleiste Ghettos in der Zeit des Nationalsozialismus

Koordinaten: 50° 49′ N, 19° 8′ O

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