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Gebrüder Weiss

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Gebrüder Weiss GmbH

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Gebrüder Weiss Transport und Logistik Logo deutsch.svg
Rechtsform GmbH
Gründung 1823
Sitz Lauterach, Österreich
Leitung Wolfram Senger-Weiss (CEO), Jürgen Bauer, Peter Schafleitner, Alessandro Cacciola<ref>Wechsel in der Geschäftsführung von Gebrüder Weiss (8. Jänner 2026)</ref>
Mitarbeiterzahl ca. 8600 (2025)<ref>Gebrüder Weiss mit leichtem Umsatzplus (9. März 2026)</ref>
Umsatz 2,73 Milliarden EUR (2025)<ref>Gebrüder Weiss mit leichtem Umsatzplus (9. März 2026)</ref>
Branche Transport / Logistik / Spedition
Website www.gw-world.com
Stand: 16. März 2026
Datei:Gebrüder Weiss GmbH Lauterach.JPG
Firmensitz Lauterach

Die Gebrüder Weiss GmbH ist ein internationales Transport- und Logistikunternehmen für Land-, See- und Luftfracht mit Hauptsitz in Lauterach, Österreich und rund 180 Standorten weltweit.<ref name=":02" /> Neben den Transport- und Logistikdienstleistungen bietet das Unternehmen auch digitale Dienstleistungen sowie Leistungen im Bereich Supply-Chain-Management an.<ref>Individuelle Lösungen. In: Gebrüder Weiss. Abgerufen am 4. August 2023.</ref> Gebrüder Weiss verweist auf eine Geschichte im Transportwesen von mehr als 500 Jahren und ist das älteste Transport- und Logistikunternehmen Österreichs.<ref name=":02">„Rein digitale Speditionen haben Nachteile“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 31. Mai 2021, abgerufen am 5. Juni 2023.</ref> Insgesamt sind rund 8600 Beschäftigte (Stand 2025) für das Unternehmen tätig.<ref>Gebrüder Weiss mit leichtem Umsatzplus (9. März 2026)</ref> 2025 betrug der Jahresumsatz 2,73 Milliarden Euro.<ref>Gebrüder Weiss mit leichtem Umsatzplus (9. März 2026)</ref>

Geschichte der Gebrüder Weiss GmbH

Vorgeschichte

Mit dem Ausbau der Viamala entlang des Hinterrheins zwischen Thusis und Zillis-Reischen wurden bis 1474 die Weichen gestellt, um den Lindauer Boten zu etablieren. Spätestens 1487 wurde dieser in Person von Hans Spehler zu einer regelmäßigen Einrichtung und pendelte als Kurierdienst zwischen den Handelsstädten Mailand und Lindau.<ref name=":192">Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss: Das WeissBuch. Hrsg.: Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss. Brandstätter Verlag, 2010, ISBN 978-3-85033-467-9, S. 44–46.</ref> Über die Jahrhunderte wurden mit der Durchführung dieses Botendienstes nicht nur Lindauer Bürger, sondern fast ausschließlich Fußacher Familien, unter anderem die verwandtschaftlich eng verbundenen Familien Spehler und Weiss, beauftragt. 1734 wurde Johann Kasimir Weiss als Nachfolger seines Schwiegervaters Johann Spehler zu einem der vier Lindauer Boten ernannt.<ref name=":192" /><ref>Von Tradition und Erfolg – Vorarlberg, Land der Familienunternehmen (September 2016)</ref>

Aufgrund gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen und der aufkommenden Industrialisierung bot der Beruf als Lindauer Bote zunehmend begrenzte Aussichten. In diesem Zuge stieg Weiss 1781 in Fußach als Kompagnon in der Faktorei bei Johann Schneider ein, dem Ehemann von Ursula Schneider (geborene Spehler und Tante von Weiss). In der Faktorei wurden Transporte nicht mehr ausschließlich selbst durchgeführt, sondern organisiert – damit eine Vorform eines modernen Logistikterminals, in der Warenströme entsprechend konsolidiert werden. Die Handelsniederlassung war zentraler Punkt für Zwischenlagerungen und die Kontrolle der Botendienste, aber auch zunehmend für die Transportbelange der damals entstehenden Vorarlberger Textilindustrie.<ref name=":82">Vorarlberger Nachrichten (Hrsg.): Gebrüder Weiss: Seit über 500 Jahren. 25. Juni 2022, S. 103.</ref><ref name=":202">Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss: Das WeissBuch. Hrsg.: Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss. Brandstätter Verlag, 2010, ISBN 978-3-85033-467-9, S. 85–91.</ref> Die Faktorei arbeitete im Auftrag der Lindauer Handelskammer und erweiterte ihre Dienstleistungen in den Folgejahren parallel zur stark expandierenden regionalen Textilwirtschaft.<ref name=":82" /><ref name=":202" />

Gründung der Unternehmung

Als 1822 der letzte Geschäftsführer der Faktorei aus der Familie Schneider ohne direkte Nachfahren starb, ging diese in den Alleinbesitz von Josef Weiss (ältester Sohn von Johann Kasimir Weiss) über, der das Unternehmen zusammen mit seinen beiden Halbbrüdern Leonhard und Johann Alois Karl Weiss weiterführte und 1823 in Gebrüder Weiss umfirmierte.<ref name=":82" /><ref>Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss: Das WeissBuch. Hrsg.: Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss. Brandstätter Verlag, 2010, ISBN 978-3-85033-467-9, S. 96–97.</ref> Nachdem Leonhard Weiss 1832 kinderlos verstarb und Josef Weiss († 1845) sowie sein Sohn Josef Anton Weiss († 1862) ebenfalls verstarben, ging das Unternehmen in den Alleinbesitz von Johann Alois Karl über. Nach dessen Tod 1868 führten seine Söhne Eduard und Ferdinand Weiss die Geschäfte fort, Eduard trat 1876 aus der Spedition aus. Eine ihrer ersten Amtshandlungen war die Verlegung des Firmensitzes von Fußach nach Bregenz am 1. Juli 1872.<ref>Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss: Das WeissBuch. Hrsg.: Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss. Brandstätter Verlag, 2010, ISBN 978-3-85033-467-9, S. 99–100.</ref>

Erste Expansion während der Industrialisierung

Im Zuge der Industrialisierung stieg der Bedarf an Rohstoffen und die zu transportierenden Mengen nahmen drastisch zu. Um die Versorgung mit Rohwaren, wie Baumwolle, sicherzustellen, gründeten die Vorarlberger Textilunternehmen in den Umschlagszentren eigene Handelsunternehmen oder beteiligten sich an bestehenden. Den Transport übernahmen Spediteure, unter anderem Gebrüder Weiss, die ihre eigenen Netzwerke und Partnerschaften in den betreffenden internationalen Beschaffungsmärkten aufbauten. Dazu wurden Niederlassungen in den Mittelmeerhäfen etabliert. Die erste solche Niederlassung gründete Gebrüder Weiss um 1875 im damaligen österreichischen Triest. Am 4. Juli 1877 folgte Fratelli Weiss, Selmer und Gerhardt in Venedig. In der Folge gründete die Gesellschaft weitere Speditionsfilialen: 1882 in Genua und 1896 in Gorizia. Im Kernmarkt Vorarlberg folgte die Gründung weiterer Niederlassungen: 1884 in Feldkirch und Bludenz, in den 1890er Jahren in Dornbirn. Zudem wurden ab 1890 erste Niederlassungen in der Schweiz etabliert (Romanshorn, Buchs und St. Margrethen). Mit dem Kauf von Schubert & Vöth intensivierte Gebrüder Weiss seine Aktivitäten in Wien. 1906 übernahm Anton Weiss nach dem Tod seines Vaters Ferdinand die Geschäftsführung. Er wurde in der Folgezeit von seinem Schwager Adolf Jerie unterstützt, der die Verantwortung über die Wiener Tätigkeiten innehatte.<ref>Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss: Das WeissBuch. Hrsg.: Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss. Brandstätter Verlag, 2010, ISBN 978-3-85033-467-9, S. 105–114.</ref>

Wandel der Geschäftstätigkeiten ab 1900

Mit den Vorzeichen des Ersten Weltkrieges endete die Expansionsphase des Unternehmens. 1910 wurden die Fratelli Weiss-Filialen Venedig und Genua an einen italienischen Spediteur abgegeben. Zudem mussten mit Kriegsbeginn viele Mitarbeiter Kriegsdienst leisten, darunter auch Geschäftsführer Anton Weiss. Nach dem Krieg eskalierte im Sommer 1921 in Österreich die Inflation zu einer Hyperinflation und das Auftragsvolumen brach für Gebrüder Weiss erheblich ein. Im selben Jahr übernahm Adolf Jerie gemeinsam mit Ferdinand, dem Sohn von Anton, die Geschäftsführung. Jedoch verstarb Adolf Jerie zwei Jahre später. In der Folge übernahm Ferdinand Weiss mit 23 Jahren die alleinige Geschäftsführung. Trotz Weltwirtschaftskrise und Einbruch der Kundenaufträge erfolgte 1932 ein erneuter Ausbau des Netzwerkes mit der Gründung der Niederlassung in Hamburg.<ref name=":212">Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss: Das WeissBuch. Hrsg.: Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss. Brandstätter Verlag, 2010, ISBN 978-3-85033-467-9, S. 115–123.</ref><ref name=":82" /> Es folgte der Aufbau von Verbindungen zu allen größeren Städten Österreichs und zu Wirtschaftszentren in Europa. 1935 übernahm Gebrüder Weiss die österreichische Agentur der Bayrischen Lloyds in Regensburg und brachte sich im Donauverkehr ein. Damals entstand auch die Firmenfarbe Orange für Gebrüder-Weiss-Lkw.<ref name=":82" /> Zu der Zeit erhielt das Unternehmen einen eiligen Kundenauftrag, jedoch war auf dem dazu benötigten Lkw nur der Rostschutz in orange aufgetragen. Nichtsdestotrotz wurde dieser für den Auftrag verwendet. Ferdinand Weiss übernahm diese werbewirksame Farbwahl als Standardfarbe für die Lkw des Unternehmens.<ref name=":212" />

Zweite Expansion in Österreich

Für die Versorgung und den Wiederaufbau nach dem Ende des Krieges waren die Dienste von Speditionen schon kurz nach Kriegsende stark gefragt. Gebrüder Weiss in Vorarlberg konnte dazu auf größtenteils intakte Anlagen zurückgreifen. Der Auftrag der Caritas zur Auslieferung sogenannter CARE-Pakete ermöglichte es der Spedition in der frühen Nachkriegszeit, die Geschäftstätigkeiten wieder auszubauen. Der Umsatz wurde nach dem Kriegsende bis 1947 fast verdoppelt und neue Lkw angeschafft, welche die Basis für die weitere Entwicklung schafften.<ref>Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss: Das WeissBuch. Hrsg.: Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss. Brandstätter Verlag, 2010, ISBN 978-3-85033-467-9, S. 127–128.</ref> Ab 1950 kam es zur Expansionsphase in Österreich: Neue Niederlassungen in Innsbruck, Graz und Linz wurden eröffnet. Nach dem Tod von Ferdinand Weiss († 1968), übernahmen seine Tochter Heidegunde Senger-Weiss (Heidi) und ihr Ehemann Paul Senger-Weiss die Geschäftsführung des Unternehmens. 1988 wurde der Paketdienst APS Austria Paket System (heute: DPD Austria) gemeinsam mit zwei österreichischen Partnern, Lagermax und Schachinger, gegründet.<ref>Die Pakethauptstadt Österreichs, in: Oberösterreichische Nachrichten, 25. März 1995, abgerufen am 7. Juni 2023.</ref> 1972 wurde die OHG in eine GmbH umgewandelt und der Gesellschaftsvertrag von 1921 durch gesellschaftsrechtliche Regelungen ersetzt.<ref name="WeissBuch2">Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss: Das WeissBuch. Hrsg.: Paul Senger-Weiss, Heidi Senger-Weiss. Brandstätter Verlag, 2010, ISBN 978-3-85033-467-9, S. 143–147.</ref>

Globale Expansion

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs expandierte Gebrüder Weiss 1989 in die benachbarten Mittel- und Osteuropäischen Länder, beginnend mit den Nachbarländern Ungarn und Tschechien (1990). Es folgten Niederlassungen in der Slowakei, Kroatien und Serbien.<ref name=":102">Mirad Odobasic: Ein Land im ewigen Wandel. Hrsg.: Kurier. 12. September 2022, S. 7.</ref> Die Expansionsstrategie führte letztendlich auch zu der Entscheidung im Jahr 2000, in Rumänien und Bulgarien in den Markt einzutreten. Damit dehnte sich das Kerngebiet von Gebrüder Weiss bis zum Schwarzen Meer aus.<ref name=":112">Herbert Schadewald: Mauerfall als Startschuss der Go-East-Strategie. Hrsg.: Deutsche Verkehrs-Zeitung. Nr. 89, 7. November 2014.</ref> In den Folgejahren wurden sämtliche weitere Länder bis zur Schwarzmeerküste Teil des Netzwerkes, wie Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Nordmazedonien und die Ukraine.<ref name=":92">Toggenburger Blatt (Hrsg.): Gebrüder Weiss auch in Albanien. 7. März 2023, S. 11.</ref>

Seit Anfang der 2000er Jahre baut Gebrüder Weiss sein Netzwerk in den Märkten entlang der Neuen Seidenstraße in Ländern Zentralasiens bis nach China aus. Von dort organisiert der Konzern Direktverbindungen zwischen Europa und Asien, aber auch Transporte in und zwischen den Ländern Zentralasiens.<ref>New Business (Hrsg.): Auf Wachstumskurs. Nr. 11, 31. Oktober 2022, S. 152–154.</ref><ref>Andreas Mihm: Auf der eisernen Seidenstraße an Russland vorbei. Hrsg.: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Nr. 279, 30. November 2022, S. 18.</ref> So ist der Konzern seit 2007 in Almaty, Kasachstan tätig.<ref name=":122">Kronen Zeitung (Hrsg.): Neue Seidenstraße im Fokus. 12. August 2022, S. 18.</ref> Weitere Gründungen erfolgten in Armenien, Usbekistan, Russland und der Türkei.<ref name=":132">Österreichische Verkehrszeitung (Hrsg.): 3S Transport & Logistik ist jetzt Gebrüder Weiss Türkei. 6. Dezember 2022, S. 8.</ref> 2012 gründete Gebrüder Weiss im Zuge der Expansion entlang der Neuen Seidenstraße in Tiflis, Georgien, ein Logistikterminal. Der Standort in Tiflis wurde in der Folge als zentraler Hub für Warentransporte zwischen Europa und Zentralasien etabliert und als Logistikdrehkreuz ausgebaut.<ref name=":142">Kronen Zeitung (Hrsg.): Logistiker baut Standort in Georgien aus. 19. November 2022, S. 28.</ref> In Deutschland übernahm Gebrüder Weiss die Spedition Diehl in Baden-Württemberg vollständig.<ref>Gebrüder Weiss übernimmt Spedition Diehl. In: vol.at. 12. April 2012, abgerufen am 7. Juni 2023.</ref>

Mit Jahresanfang 2009 übernahm Gebrüder Weiss die Land- und Logistikgeschäfte von Hellmann Worldwide in Tschechien.<ref>Hellmann gibt Tschechiengeschäft ab. In: Verkehrsrundschau. 12. Januar 2009, abgerufen am 17. Juni 2022.</ref> Im Geschäftsjahr 2011 erzielte das Unternehmen zum ersten Mal in seiner Unternehmensgeschichte einen Umsatz von über 1 Milliarde Euro.<ref>Nicole Thurn: Gebrüder Weiss knacken die Milliarde. Hrsg.: Kurier. 15. März 2012, S. B6.</ref> Im Jahr 2014 bezog Gebrüder Weiss am Firmenhauptsitz in Lauterach seine neue Konzernzentrale.<ref>Edith Schlocker: Bühne mit freier Rundumsicht. In: vol.at. 4. Oktober 2014, abgerufen am 7. Juni 2023.</ref> In China gründete das Unternehmen mit der Jilin International Transport Corporation (JIT) ein Joint Venture mit Schwerpunkt Automobillogistik.<ref name=":152">Marcus Williams: Gebrüder Weiss teams up with Jilin International Transport in China. In: Automotive Logistics. 3. September 2014, abgerufen am 6. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2017 gründete der Konzern eine eigene Landesorganisation in den USA mit Standorten in Chicago, New York, Atlanta, Boston, Dallas und Los Angeles.<ref name=":162">Gebrüder Weiss erobert Neue Welt. In: Vorarlberger Nachrichten. 3. Juli 2017, abgerufen am 7. Juni 2023.</ref> 2019 wurde Wolfram Senger-Weiss Vorsitzender der Geschäftsführung, nachdem das Unternehmen 14 Jahre lang von einer Person außerhalb der Eigentümerfamilie geleitet worden war.<ref name=":82" />

COVID-19-Pandemie

Während der Corona-Pandemie führte das Unternehmen im Zuge des Digitalisierungsprozesses das neue Kundenportal myGW ein. Die Onlineplattform ermöglicht einen direkten Zugriff auf alle Dienstleistungen und liefert Informationen zu Transport- und Logistikaufträgen in Echtzeit.<ref name=":02" /> Mit der Akquisition der Bremer Spedition Ipsen Logistics verdichtete das Unternehmen im Bereich der Luft- und Seefracht seine Standortstruktur in Deutschland und vollzog den Markteintritt in Polen und Malaysia.<ref name=":182">Vorarlberger Nachrichten (Hrsg.): Gebrüder Weiss erweitert den Radius. 30. Juli 2020, S. D2.</ref><ref name=":110">Helga Krémer: Wachstum, Weitblick und wunderbare Nischen. In: mnews. 9. Juli 2021, abgerufen am 5. Juni 2023.</ref> Zudem vollzog das Unternehmen im selben Jahr den Markteintritt in Südkorea, Australien und Neuseeland. Das internationale Netzwerk umfasste 170 Standorte in fast drei Dutzend Ländern. Insgesamt investierte der Logistiker 2020 mehr als 70 Millionen Euro in den Ausbau seiner Standorte und der IT-Infrastruktur sowie in Zukäufe.<ref name=":02" /> 2022 betrug der Jahresumsatz rund 3,007 Milliarden Euro.

Weitere Entwicklung

Datei:Seefracht Dennis Schlaghuber.jpg
Gebrüder-Weiss-Lkw am Containerterminal Bremerhaven

2022 investierte der Konzern 67 Millionen Euro in den Ausbau des eigenen Netzwerks sowie den internationalen Standortausbau, besonders in Deutschland, Ungarn, Rumänien und den USA sowie der Türkei und Georgien – letztere beide fungieren als zentrale Bindeglieder für seine Transportverbindungen Richtung Zentralasien und China entlang der Neuen Seidenstraße.<ref name=":52" /> In diesem Zuge waren Ende 2022 insgesamt 8400 Beschäftigte für das Unternehmen tätig.

Anfang 2023 schloss Gebrüder Weiss in Süddeutschland den Umfirmierungsprozess der bayerischen Spedition Lode zu Gebrüder Weiss Waldkraiburg ab sowie die Übernahme der Spedition Rentschler in Baden-Württemberg. Außerdem wurden die B+A Luft- und Seefrachtspedition in Nürnberg, die Spedition Wedlich in Bayreuth sowie der Standort Konradsreuth von der Spedition Amm übernommen.<ref>Gunnar Knüpffer: Logistikdienstleistung: Gebrüder Weiss erwirbt Nürnberger B+A Luft- und Seefrachtspedition. In: Logistik Heute. 3. Juli 2023, abgerufen am 4. August 2023.</ref><ref>Stefan Schreibelmayer: Bayreuther Traditionsunternehmen: Österreicher kaufen Spedition Wedlich. In: Nordbayerischer Kurier. 18. Juli 2023, abgerufen am 4. August 2023.</ref><ref name=":1">Frankenpost (Hrsg.): Weiss übernimmt Amm in Konradsreuth. 26. Oktober 2023, S. 10.</ref> Darüber hinaus eröffnete Gebrüder Weiss im selben Jahr ein neues Logistikterminal im Reutte. Der Standort richtet sich an die lokal ansässigen Wirtschaftsbetriebe in Tirol. Rund acht Millionen Euro wurden in den Neubau investiert. Der Standort ergänzte in Österreich die bestehenden Gebrüder Weiss-Niederlassungen in Innsbruck, Wörgl und Hall in Tirol.<ref name=":2">Wilfried Schneider: Regionales Engagement verstärken. Hrsg.: Deutsche Verkehrs-Zeitung. 14. Juni 2023, S. 11.</ref> Mit den Akquisen und Erweiterungen in Österreich und Deutschland wurde das regionale Landverkehrsnetz weiter ausgebaut und verdichtet.<ref name=":52" /><ref name=":2" /><ref name=":1" />

Im globalen Netzwerk wurde ein neuer Standort in Albanien eröffnet. Damit schloss der Konzern die geografische Lücke zwischen Montenegro und Nordmazedonien und weitete seine Verkehrsverbindungen in Südosteuropa aus.<ref name=":92" /> Im Oktober 2023 eröffnete Gebrüder Weiss einen Standort in Laredo, USA – dem größten Umschlagplatz für mexikanische Importe. Die Niederlassung in Laredo ist der insgesamt zehnte Standort in den USA: Chicago mit der Zentrale sowie Atlanta, Boston, Dallas, El Paso, Los Angeles, Miami, New York, San Francisco, und Laredo.<ref>Österreichische Verkehrszeitung (Hrsg.): Gebrüder Weiss reagiert auf Nearshoring aus Mexiko. 19. Oktober 2023, S. 7.</ref>

Im Oktober 2023 verstarb die Mitgesellschafterin Heidegunde Senger-Weiss, die das Unternehmen zusammen mit ihrem Mann von 1968 bis 2004 geleitet hatte und anschließend (2005 bis 2017) als Aufsichtsrätin tätig gewesen war.<ref>Salzburger Nachrichten (Hrsg.): Eingriff in alte Nationalbank-Pensionen. 21. Oktober 2023, S. 18.</ref>

Im Jahr 2024 nahm Gebrüder Weiss ein neues Logistikzentrum im bayerischen Straubing in Betrieb. An der offiziellen Eröffnung nahm unter anderem der bayerische Ministerpräsident Markus Söder teil.<ref>Gebrüder Weiss eröffnet Logistikzentrum in Straubing. 19. April 2024, abgerufen am 16. März 2026.</ref>

Am Unternehmensstandort Wolfurt in Vorarlberg erfolgte zudem der Spatenstich für ein neues IT- und Logistikzentrum. Auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern sind ein Hochregallager, ein manuelles Lager sowie ein Bürogebäude für die IT-Abteilung geplant. Die Fertigstellung des bislang größten Bauprojekts des Unternehmens ist für Ende 2025 vorgesehen.<ref>Gebrüder Weiss: Bau eines neuen IT- und Logistikzentrums in Wolfurt. 10. April 2024, abgerufen am 16. März 2026.</ref>

Im Juli 2025 trat Peter Kloiber nach 28 Jahren in der Geschäftsleitung in den Ruhestand. Peter Schafleitner, zuvor Direktor Produktmanagement Landverkehr, rückte in die Geschäftsleitung auf.<ref>Peter Kloiber tritt in wohlverdienten Ruhestand. 1. Juli 2025, abgerufen am 16. März 2026.</ref>

Im Laufe des Jahres 2025 eröffnete Gebrüder Weiss Landesgesellschaften in Thailand und auf den Philippinen. Mit dem Markteintritt ist Gebrüder Weiss nun in zehn Ländern der Region Ost- und Südostasien sowie Ozeanien aktiv. Dazu zählen Australien, Greater China, Japan, Malaysia, Neuseeland, Singapur, Südkorea, Thailand und Vietnam.<ref>Gebrüder Weiss erweitert Netz in Asien. 4. August 2025, abgerufen am 16. März 2026.</ref><ref>Gebrüder Weiss expandiert nach Thailand. 4. Juni 2025, abgerufen am 16. März 2026.</ref>

Mit Januar 2026 übernahm Gebrüder Weiss die Mehrheitsanteile am Istanbuler Logistikdienstleister Sienzi Lojistik. Das Unternehmen firmiert seither als „Sienzi Lojistik – a Company of Gebrüder Weiss“ und bleibt eigenständig. Die Beteiligung erweitert die Marktpräsenz in der Türkei.<ref>Gebrüder Weiss übernimmt Mehrheit an Sienzi Lojistik. 4. September 2025, abgerufen am 16. März 2026.</ref>

Zum 1. Januar 2026 wurde die Repräsentanz von Gebrüder Weiss in Taschkent in eine eigenständige Landesorganisation überführt.<ref>Gebrüder Weiss baut Präsenz in Usbekistan aus. 15. Januar 2026, abgerufen am 16. März 2026.</ref>

Anfang März 2026 übernahm Alessandro Cacciola die Leitung des Bereichs Air & Sea als Nachfolger von Lothar Thoma, der nach rund 40 Jahren in der Logistikbranche seinen Rückzug bekanntgab.<ref>Wechsel in Geschäftsführung von Gebrüder Weiss. 8. Januar 2026, abgerufen am 16. März 2026.</ref> Im April wurde Wolfram Senger-Weiss in Schwarzach durch Bundeskanzler Christian Stocker mit dem Großen Silbernen Ehrenzeichen für seine Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.<ref>Senger-Weiss erhält staatliche Auszeichnung (14. April 2026)</ref>

Standorte

Gebrüder Weiss betreibt weltweit 180 firmeneigene Standorte in 34 Ländern.<ref name=":52" /> Das Netzwerk des Unternehmens umfasst folgende Regionen:

  • Standorte in Ost und Südosteuropa von Österreich bis zum Schwarzen Meer: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ukraine, Ungarn,<ref name=":102" /><ref name=":112" /><ref name=":92" /><ref name=":172">Hans-Joachim Schlobach: MYGW – Neues Kundenportal von Gebrüder Weiss. In: blogistic.net. 15. Oktober 2020, abgerufen am 5. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":182" /><ref name=":110" /><ref>Lisa Reggentin: Run auf die Adria. Hrsg.: Deutsche Verkehrs-Zeitung. 9. Juni 2021, S. 10.</ref>
  • Standorte entlang der Neuen Seidenstraße: Armenien, China, Georgien, Kasachstan, Taiwan, Türkei und Usbekistan,<ref name=":122" /><ref name=":132" /><ref name=":142" /><ref name=":152" />
  • Standorte in Nordamerika: USA und Kanada,<ref name=":162" /><ref>Gebrüder Weiss hält weiter Kurs. In: OTS. 17. März 2010, abgerufen am 4. August 2023.</ref>
  • Standorte in Mitteleuropa: Österreich, Deutschland und Schweiz,<ref name=":52" /><ref name=":182" /><ref name=":110" /> und
  • Standorte in Südostasien: Australien, Japan, Malaysia, Neuseeland, Singapur, Südkorea, Vietnam, Thailand und die Philippinen<ref name=":182" /><ref name=":110" /><ref>Eine Milliarde: Gebrüder Weiss erzielt Rekordumsatz. In: OTS. 13. März 2012, abgerufen am 4. August 2023.</ref><ref>Kerstin Kloss: Südostasien ist mehr als Singapur. Hrsg.: Deutsche Verkehrs-Zeitung. Nr. 24, 15. Juni 2022, S. 7.</ref><ref>Gebrüder Weiss erweitert Netz in Asien. 4. August 2025, abgerufen am 16. März 2026.</ref>.

Kontroverse

Ende 2019 kam es zum Konflikt um die Betriebserweiterung der Spedition Gebrüder Weiss im Stadtteil Schallmoos/Salzburg. Für Ausbaupläne sollten Teile des Moorgebiets in Schallmoos, das in seiner ursprünglichen Ausdehnung namensgebend für den Stadtteil war, trockengelegt und gerodet werden. Die Bauarbeiten begannen im Februar 2020 parallel zu einer laufenden Beschwerde des Naturschutzbundes beim Landesverwaltungsgericht,<ref>Thomas Neuhold: Moorbiotop in Stadt Salzburg für Spedition gerodet. In: Der Standard. 13. Februar 2020, abgerufen am 5. Juni 2023.</ref> diese wurde als unzulässig zurückgewiesen.<ref>Salzburger Nachrichten (Hrsg.): Speditionserweiterung: Gericht weist Beschwerde ab. Nr. 38, 15. Februar 2020, S. L2.</ref> Im April 2020 wurde das Projekt der Betriebserweiterung vom Salzburger Stadtsenat dann endgültig genehmigt.<ref>Salzburger Nachrichten (Hrsg.): Stadtchef entschied mit zweiter Stimme. Nr. 99, 28. April 2020, S. L2.</ref>

Nachhaltiges Engagement

Datei:Photovoltaik Matt Stark.jpg
Photovoltaikanlage auf einer Gebrüder-Weiss-Logistikhalle
Datei:Solar Lkw 3 Anna Pocinska.jpg
Terren im November 2023
Datei:Wasserstoff-Lkw Frederick Sams.jpg
Wasserstoff-Lkw von Gebrüder Weiss

Gebrüder Weiss hat sich im Rahmen der Science Based Targets initiative (SBTi) zu wissenschaftlich fundierten Klimazielen verpflichtet.<ref>Bilanz 2025: Gebrüder Weiss präsentiert sich resilient und wächst international. 13. März 2026, abgerufen am 16. März 2026.</ref> Seit 2011 betreibt Gebrüder Weiss einen eigenen Windpark in Norddeutschland.<ref>Gebrüder Weiss kauft Windpark. 5. Juli 2011, abgerufen am 16. März 2026.</ref> Darüber hinaus werden an verschiedenen Logistikstandorten Photovoltaikanlagen eingesetzt. Sowohl Neubauten als auch bestehende Anlagen werden schrittweise mit entsprechender Technik ausgestattet.<ref>Mega-Investition in Wolfurt als klares Bekenntnis zum Standort. 21. November 2025, abgerufen am 16. März 2026.</ref> Die dabei erzeugte Strommenge belief sich 2025 auf 15.000 Megawattstunden und entsprach etwa der Hälfte des gesamten Strombedarfs aller Unternehmensstandorte weltweit.<ref>Global Player aus Lauterach steigert Umsatz, Marktanteile und Produktivität. 9. März 2026, abgerufen am 16. März 2026.</ref>

Im Straßengüterverkehr setzt Gebrüder Weiss auf verschiedene emissionsarme Fahrzeuge. Seit 2021 ist ein Wasserstoff-Lkw in der Schweiz im Betrieb.<ref>Gebrüder Weiss testet ersten Wasserstoff-Lkw. 28. Januar 2021, abgerufen am 16. März 2026.</ref> Außerdem investiert das Unternehmen in Elektro-Lkw und die dazugehörige Ladeinfrastruktur.<ref>Bilanz 2025: Gebrüder Weiss präsentiert sich resilient und wächst international. 13. März 2026, abgerufen am 16. März 2026.</ref> In bestimmten Regionen ergänzen alternative Zustelllösungen das bestehende Logistikkonzept. Auf den kroatischen Inseln Rab und Lošinj werden sowie im vorarlbergischen Lauterach werden elektrische Dreiradfahrzeuge (Tricycles) für die lokale Zustellung verwendet.<ref>Logistiker Gebrüder Weiss: Per E-Dreirad in Kroatien. 3. August 2023, abgerufen am 16. März 2026.</ref><ref>Gebrüder Weiss: Jetzt auch mit E-Lastenfahrrad unterwegs. 26. Januar 2023, abgerufen am 16. März 2026.</ref>

Die Gebrüder Weiss unterstützten als Logistikpartner sowie Hauptsponsor das Gebrüder Weiss Peak Evolution Team am Ojos del Salado in Chile,<ref name="Blick 2023" /> dessen Ziel es war, einen Höhenweltrekord für Elektrofahrzeuge aufzustellen. Hierfür baute das Team ein Diesel-Basisfahrzeug von Aebi Schmidt zu einem solarbetriebenen Lkw (Terren) um.<ref name="Interesting Engineering " /><ref name=":5">Christian Zürcher: Fahrt auf Vulkan in Chile – Schweizer knacken mit Aebi Höhenweltrekord für Elektrofahrzeuge. In: Berner Zeitung. 8. Dezember 2023, abgerufen am 24. Januar 2024.</ref> Die Gebrüder Weiss übernahmen unter anderem die Planung der Verschiffung des Fahrzeugs von der Schweiz nach Chile.<ref name="Blick 2023">Raoul Schwinnen: Schweizer Gipfelstürmer starten zum Höhenweltrekord. In: Blick.ch. 21. Oktober 2023, abgerufen am 23. Januar 2023.</ref> Im Dezember 2023 erreichte das Team den Höhenrekord für Elektrofahrzeuge mit Straßenzulassung auf rund 6500 Metern.<ref name="Interesting Engineering">Jijo Malayil: Solar truck from Switzerland sets EV altitude record at 6,500 meters. In: Interesting Engineering. 27. Dezember 2023, abgerufen am 23. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":5" /><ref>Carsten Nallinger: E-Lkw beweist sich als Gipfelstürmer: Gebrüder Weiss holt sich den Weltrekord. In: Eurotransport. 15. Dezember 2023, abgerufen am 23. Januar 2024.</ref>

Digitale Dienstleistungen und Supply-Chain-Management

Die Plattform myGW ist zentrale Anlaufstelle für Versender und deren Kunden, über welche das elektronische Buchungssystem, die Verwaltung digitalisierter Dokumente und die Kommunikation umgesetzt werden. Zudem ermöglicht sie einen direkten Zugriff auf alle Dienstleistungen und liefert Informationen zu Transport- und Logistikaufträgen in Echtzeit. Die Plattform wurde im selben Jahr mit dem Hermes.Verkehrs.Logistik.Preis der Wirtschaftskammer Österreich ausgezeichnet.<ref name=":232">Vorarlberger Nachrichten (Hrsg.): Auszeichnung für Gebrüder Weiss. 27. Oktober 2021, S. D2.</ref><ref name=":02" /> Ein Jahr nach der Einführung nutzten rund 14.500 Kunden in 19 Ländern die Plattform.<ref name=":222">Kurier (Hrsg.): Wachstum in allen Bereichen. 30. März 2022, S. 6.</ref> Im fünften Jahr seines Bestehens zählte die Plattform über 25.000 aktive Nutzerinnen und Nutzer.<ref>Digitales Kundenportal myGW bewährt sich seit 5 Jahren. 6. März 2025, abgerufen am 16. März 2026.</ref>

Darüber hinaus realisiert Gebrüder Weiss Projekte im Bereich Supply-Chain-Management, indem das Unternehmen die Lieferkette seiner Kunden überwacht, steuert und kontrolliert. Ziel ist es, diese effizienter und nachhaltiger zu gestalten. So hat Gebrüder Weiss für den Bautechnologiekonzern Hilti aus Liechtenstein den Control Tower, ein Überwachungs- und Auswertungssystem, entwickelt. Dazu gehört ein personalisiertes Dashboard, das über Daten, betriebswirtschaftliche Kennzahlen und Ereignisse entlang der gesamten Lieferkette informiert. Für das Grundkonzept des Hilti Control Tower wurde Gebrüder Weiss 2013 in Budapest mit dem Supply Chain Excellence Award ausgezeichnet.<ref name=":0">Vorarlberger Nachrichten (Hrsg.): 650.000 Sendungen im Jahr in über 50 Länder. 28. August 2015.</ref>

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Gebrüder Weiss – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name=":52">DISPO der WEKA Industrie Medien GmbH (Hrsg.): Gebrüder Weiss investierte 2023 Rekordsummen. WEKA Industrie Medien GmbH, Wien 7. März 2024, S. 1.</ref> </references>

Koordinaten: 47° 28′ 6,9″ N, 9° 43′ 38″ O

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