Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Gipsbergwerk Preinsfeld – Wikipedia Zum Inhalt springen

Gipsbergwerk Preinsfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Gaadener Gips)
<templatestyles src="Bilderwunsch/styles.css" />
Die Wikipedia wünscht sich an dieser Stelle ein Bild vom hier behandelten Ort.

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
BW

Das Gipsbergwerk Preinsfeld ist ein ehemaliger Tage- und Untertagebau von Gips in Preinsfeld, einem Ortsteil von Heiligenkreuz im Wienerwald, südwestlich von Wien.

Das Vorkommen im Raum Preinsfeld, Füllenberg (nordöstlich Heiligenkreuz, historisch als Füllendorf genannt) und Groisbach (bei Alland)<ref name="Holzer 1962">Herwig Holzer: Bericht über lagerstättenkundliche Arbeiten 1962. In: Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt. Heft 3 (Schlußheft). Wien 1963, Kapitel Steine und Erden. b) Gips: Preinfeld (Niederösterreich), S. 67 (PDF, geologie.ac.at).</ref><ref name="Cžjžek 1851">Joh. Cžjžek: Gyps-Brüche in Nieder-Österreich und den angränzenden Landestheilen. Mitgeteilt in der Sitzung der k.k geol. RA am 18. März 1851. III. Beitrag. In: Jahrbuch der kaiserlich königlichen geologischen Reichsanstalt. II. Jahrgang, I. Heft Jänner, Februar, März. Wien 1851, Kapitel Nördlicher Zug. 2) Bei Füllendorf, nordöstlich vom Stift Heiligenkreuz; 3) Bei Preinsfeld, südöstlich vom Stift Heiligenkreuz; 4) Bei Groisbach, südöstlich von Alland, S. 28 (Artikel 27–33) (Google eBook, vollständige AnsichtSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> gehörte zu den bedeutenderen Gipslagerstätten in Österreich. Es ist seit mindestens dem 18. Jahrhundert bekannt,<ref name="Holzer zit">„Gypsbrüche zu Gaaden, zwischen Briel und Heiligenkreutz, und der Gyps wird da auch gebrennt.“ A. Stütz, 1807, o. n. A., zitiert nach Holzer: Bericht 1962. S. 67.</ref> und wurde besonders in der Gründerzeit abgebaut. Der Gips wurde in Gaaden verstampft und war als Gaadener Gips bekannt.<ref name="Cžjžek 1851" /><ref>vergl. dazu J. A. Schultes: Ausflüge nach dem Schneeberge in Unterösterreich, 1802. Zitiert in Gemeinde Gaaden (Hrsg.): Die Geschichte von Gaaden. Abschnitt Die Kalkbrennerei in Gaaden, S. 7–17 (Teil 3, pdf, gaaden.at, Fundstelle S. 10 [abgerufen am 18. April 2012]). <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Teil 3, pdf (Memento vom 15. Juni 2004 im Internet Archive)</ref>

Ab dem Zweiten Weltkrieg wurde das Bergwerk am Hühnerkogel (447 m ü. A.), einen halben Kilometer nördlich des Orts, vom Kalk- und Zementhersteller Perlmooser betrieben (Gipsbergbau Preinsfeld GmbH), ab 1962 als ein Grubenfeld im Ausmaß von 3 Grubenmaßen<ref name="Holzer 1962" /> (ca. 15 Hektar), und gehört heute zur Lafarge Perlmooser Holding. 2001 musste nach laufenden Gipseinbrüchen und Ausschwemmungen das Bergwerk stillgelegt werden. Aufgrund der instabilen Berglage ist es heute Sperrgebiet, es soll in den kommenden Jahren verfüllt werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Preinsfeld: Verfüllung des Gipsbergwerkes Preinsfeld (Memento vom 2. März 2014 im Internet Archive), Lafarge Perlmooser, lafarge.at > Sustainable Development.</ref>

Das Vorkommen zeigte sich historisch in mehreren natürlichen Pingen. Der Gips wurde bis zu 40 Meter tief aufgefahren und ist an der Sohle ersoffen.<ref name="Holzer 1962" /> Es erstreckt sich in Werfener Schichten, die hier die Grenze zwischen Kalkwienerwald und Flyschwienerwald (Sandsteine) markieren. Bekannt aus dieser Zone ist auch die Seegrotte bei Hinterbrühl, heute Schaubergwerk.<ref name="Cžjžek 2">Cžjžek: Jahrbuch - Geologische Bundesanstalt. Band 2, 1851, 1) In der Brühl bei Mödling, S. 28 (Artikel 27–33) (Google eBook, vollständige AnsichtSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Literatur

  • Herwig F. Holzer, Franz Weber, Franz Trimmel: Zur Geologie und Geophysik der Gipslagerstätte Preinsfeld bei Heiligenkreuz, 1975; und in: Niederösterreichische Berg- und Hüttenmännische Monatshefte (N.Ö.–BHM) 120, Wien. 1978, S. 568–576

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 48° 3′ 5″ N, 16° 7′ 7″ O

 {{#coordinates:48,051388888889|16,118611111111|primary
   |dim=150
   |globe=
   |name=
   |region=AT-3
   |type=landmark
  }}

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Katastralgemeinden: Heiligenkreuz | Siegenfeld

Ortschaften: Füllenberg | Heiligenkreuz | Preinsfeld | Sattelbach | Siegenfeld

Dörfer: Heiligenkreuz • Preinsfeld • Sattelbach • Siegenfeld | Rotten: Füllenberg • Krainerhütte • Priefamtann • Rosental • Schwechatbach | Siedlung: Hofwiese | Zerstreute Häuser: Helenental | Sonstige Ortslagen: Cholerakapelle • Gipsbergwerk • Meierei Füllenberg • Zisterzienserstift Heiligenkreuz

Zählsprengel: Heiligenkreuz

Vorlage:Klappleiste/Ende