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Guéblange-lès-Dieuze

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Datei:Guéblange-lès-Dieuze (Moselle) vue du village.jpg
Dorfpanorama
Datei:Gueblange les Dieuze eglise.jpg
Katholische Pfarrkirche St. Georg

Guéblange-lès-Dieuze (deutsch Güblingen, früher auch Gelbedingen) ist eine französische Gemeinde mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins.

Geographie

Die Gemeinde liegt in Lothringen im Saulnois (Salzgau) am Flüsschen Gueblange, auch Ruisseau de Videlange (deutsch: Videlinger Bach) genannt, etwa vier Kilometer südlich von Dieuze (Duß) auf einer Höhe zwischen 202 und 263 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 4,89 km². Das Gemeindegebiet ist Teil des Regionalen Naturparks Lothringen.

Geschichte

Die Ortschaft gehörte früher zum Herzogtum Lothringen, und eine Dorfhälfte befand sich im Besitz der Baronie Kerprich.<ref name=Huhn >Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde. Stuttgart 1875, S. 510 f. (books.google.de).</ref> In älteren Urkunden kommt der Ort vor als Ecclesia in Gebeldingen (1225), als Gébelanges, Gebellanges und Gébelenges (1476) sowie als Guébelanges (1479).<ref name=Kraus >Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III. Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 185 (books.google.de).</ref>

Hier war einst ein Schloss, von dem 1712 noch fünf kleine Türme erhalten waren.<ref name=Huhn />

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Dorf wurde dem Kreis Château-Salins im Bezirk Lothringen zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben vom Getreide-, Wein-, Obst- und Gemüsebau. Um 1900 befand sich auf der Gemarkung des Dorfs ein Exerzierplatz mit Schießstand.

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden und wurde Teil des Département Moselle. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019
Einwohner 136 139 142 144 139 141 166 150

Siehe auch

Literatur

  • Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 180 (books.google.de).

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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