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Goradze

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(Weitergeleitet von Górażdże)
Goradze
Górażdże
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Goradze Górażdże (Polen)
Goradze
Górażdże (Polen)
Goradze
Górażdże
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Opole
Powiat: Krapkowice
Gmina: Gogolin
Geographische Lage: 50° 32′ N, 18° 1′ OKoordinaten: 50° 31′ 48″ N, 18° 0′ 32″ O
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Höhe: 160–190 m n.p.m.
Einwohner: 1100 (<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />mapa.szukacz.pl (polnisch, abgerufen am 8. Oktober 2012) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. März 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mapa.szukacz.pl</ref>)
Postleitzahl: 47-316
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OKR
Wirtschaft und Verkehr
Eisenbahn: Kędzierzyn-Koźle–Opole
Nächster int. Flughafen: Katowice

Goradze (auch Gorasdze, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ort in der Stadt- und Landgemeinde Gogolin im Powiat Krapkowicki der Woiwodschaft Opole in Polen.

Geographie

Das Straßendorf Goradze liegt sechs Kilometer nördlich von Gogolin, neun Kilometer nordöstlich von Krapkowice (Krappitz) und 16 Kilometer südlich von Opole (Oppeln) in der Nizina Śląska (Schlesische Tiefebene) inmitten eines weitläufigen Waldgebietes. Durch Goradze verläuft die Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Opole.

Nachbarorte von Goradze sind im Westen Chorulla (Chorula) und im Süden Gogolin.

Geschichte

Datei:2011-07 Górażdże 02.jpg
Kalköfen
Datei:2011-07 Górażdże 24.jpg
Kirche St. Ceslaus

Der Ort wurde 1297 erstmals urkundlich als Gorazdz erwähnt.<ref>Vgl. Internetseite der Gemeinde</ref>

Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Goradze ab 1816 zum Landkreis Groß Strehlitz im Regierungsbezirk Oppeln. 1845 wurde die bei Goradze verlaufende Eisenbahnstrecke Oppeln–Kandrzin eröffnet, die seit 1935 in Goradze einen Bahnhof hat.<ref>Ryszard Stankiewicz und Marcin Stiasny: Atlas Linii Kolejowych Polski 2014. Eurosprinter, Rybnik 2014, ISBN 978-83-63652-12-8, S. G6</ref> 1845 bestanden in Ort ein Vorwerk, zwei Kalköfen, eine Försterei, ein Kalksteinbruch und 14 Häuser. Im gleichen Jahr zählte Goradze 144 Einwohner, allesamt katholisch.<ref name="Knie">Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 170.</ref> 1865 hatte der Ort neun Gärtner, sechs Häusler und eine Kalkbrennerei. Eingepfarrt waren die Bewohner nach Groß Stein.<ref name="Triest">Vgl. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865</ref> 1874 wurde der Amtsbezirk Gogolin gegründet, welcher die Landgemeinden Dombrowka, Gogolin, Goradze und Sacrau und die Gutsbezirke Dombrowka, Gogolin Vorwerk, Goradze Vorwerk und Oberhof umfasste.<ref>Territorial Amtsbezirk Gogolin</ref>

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 157 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 117 für Polen, im Gutsbezirk Goradze stimmten 28 Personen für Deutschland und 32 für Polen.<ref>Vgl. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 (Memento vom 21. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> Goradze verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten im Ort 561 Einwohner. Am 26. September 1935 wurde der Ort in Waldenstein umbenannt. 1939 hatte der Ort 634 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Groß Strehlitz.

Infolge des Zweiten Weltkrieges wurde der Ort 1945 unter polnische Verwaltung gestellt, wurde in Górażdże umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Opole. Von 1984 bis 1989 wurde die Kirche erbaut. 1999 kam der Ort zum Powiat Krapkowicki. Am 30. April 2010 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Goradze.

Sehenswürdigkeiten

Vereine

Weblinks

Commons: Górażdże – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Chorulla (Chorula) | Dombrowka (Dąbrówka) | Gogolin | Goradze (Górażdże) | Groß Stein (Kamień Śląski) | Klein Stein (Kamionek) | Mallnie (Malnia) | Oberwitz (Obrowiec) | Oderwanz (Odrowąż) | Sakrau (Zakrzów)

Stadtteile von Gogolin: Karlubitz (Karłubiec) | Strebinow (Strzebniów)

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