Zum Inhalt springen

Füramoos

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Füramoos
Gemeinde Eberhardzell
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(690)&title=F%C3%BCramoos 48° 0′ N, 9° 53′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(690) 47° 59′ 46″ N, 9° 53′ 29″ O
 {{#coordinates:47,9962|9,8914|primary
dim=10000 globe= name=Füramoos region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 665 m
Einwohner: 690 (1. Jan. 2023)<ref name="Einwo2023">Füramoos: Gemeinde Eberhardzell. Abgerufen am 13. August 2023.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 88436
Vorwahl: 07358
Lage von Füramoos in Baden-Württemberg
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Füramoos ist ein Ortsteil von Eberhardzell, einer Gemeinde im Landkreis Biberach in Oberschwaben, Baden-Württemberg. Am 1. Januar 2023 hatte Füramoos 690 Einwohner.<ref name="Einwo2023" />

Lage und Verkehrsanbindung

Füramoos liegt fünf Kilometer östlich des Kernortes Eberhardzell an der L 306.<ref name="Eberhardzell"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Füramoos (Memento des Vorlage:IconExternal vom 31. August 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eberhardzell.de, auf der Website von Eberhardzell.</ref> Durch den Ort fließt die Bellamonter Rottum. Westlich verläuft die B 465.

Geschichte

Füramoos wurde erstmals im Jahr 1143 als „Füremos“ urkundlich erwähnt.<ref name="Eberhardzell" />

Frühe Erwähnung und Herrschaft des Klosters Ochsenhausen

Die erste Erwähnung von Füramoos erfolgte um das Jahr 1143 als "Füremos". Eine weitere Nennung als "Wrimos" ist aus dem Jahr 1173 bekannt. Im Jahr 1143 schenkte Graf Rudolf von Bregenz das Dorf dem Kloster Ochsenhausen, wodurch die Grundherrschaft an das Kloster überging.<ref name=":0">Füramoos - Altgemeinde~Teilort - Detailseite - LEO-BW. Abgerufen am 26. April 2025.</ref>

Übergang zu Württemberg und staatliche Verwaltung

Mit der Auflösung des Klosteramts Ochsenhausen im Jahr 1803 gelangte Füramoos an den Fürsten von Metternich-Winneburg. Im Jahr 1806 kam der Ort unter die Staatshoheit von Württemberg und gehörte ab 1810 zum Oberamt (später Landkreis) Biberach. Die Standesherrschaft Ochsenhausen endete mit dem Verkauf an den Staat im Jahr 1825. Bereits vor 1828 konstituierte sich in Füramoos eine selbstständige Gemeindeverwaltung.<ref name=":0" />

Kirche und Religion

Die Kirche und Pfarrei in Füramoos wurden erstmals im Jahr 1173 erwähnt. Im Jahr 1519 wird der Heilige Michael als Kirchenpatron genannt. Das Kirchensatz wurde dem Kloster Ochsenhausen im Jahr 1365 inkorporiert. Seit dem Jahr 1605 gehört Füramoos zur Pfarrei Bellamont. Die spätgotische katholische Kirche wurde später umgebaut. Die evangelischen Einwohner gehören zur Kirchengemeinde Biberach.<ref name=":0" />

Torfabbau, Landkreis Biberach und Gemeindereform

Das Füramooser Ried, im Staatsbesitz, lieferte noch weit über das Jahr 1837 hinaus jährlich etwa 300.000 Stück Torf, von denen der Gemeinde 141.000 zustanden. Seit dem Jahr 1938 gehört Füramoos zum Landkreis Biberach. Im Zuge der Gemeindereform im Jahr 1975 wurde Füramoos der Gemeinde Eberhardzell zugeordnet.<ref>Geschichte: Gemeinde Eberhardzell. Abgerufen am 26. April 2025.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

Trivia

Weblinks

Commons: Füramoos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende