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Karoline von Fuchs-Mollard

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Datei:Martin van Meytens - Maria Karolina Gräfin Fuchs (1681-1754) an einem Tisch sitzend.jpg
Gräfin Fuchs, nach Martin van Meytens

Reichsgräfin Maria Karolina von Fuchs-Mollard, genannt „Charlotte“, Taufname "Catharina Charlotta Felicitas Antonia" (* 14. Jänner 1675 in Wien<ref>Taufbuch – 01-04 – 01., St. Michael – Wien, rk. Erzdiözese (östl. Niederösterreich und Wien). In: Matricula Online. Abgerufen am 20. November 2018.</ref>; † 27. April 1754 in Wien<ref>Sterbebuch – 03-01 – 01., Hofburgpfarre – Wien, rk. Erzdiözese (östl. Niederösterreich und Wien). In: Matricula Online. Abgerufen am 20. November 2018.</ref>), war eine Erzieherin und später Obersthofmeisterin am kaiserlichen Hof in Wien. Von Maria Theresia wurde sie oft „meine Füchsin“ genannt.

Leben

Ihre Eltern waren Franz Maximilian von Mollard, Kämmerer und Besitzer des Palais Mollard in Wien, und Maria Katharina Thoman von Frankenberg.<ref>Gerhard Schoen: Mollard, Franz Maximilian (1628–1690), Kämmerer – Kaiserhof. Abgerufen am 20. November 2018.</ref> Die Herren, Freiherren und Grafen von Mollard (Mollarth) waren ein savoyisches Adelsgeschlecht, das seit 1571 dem Herrenstand angehörte.

Maria Karolina von Mollard kam als Hofdame der Erzherzogin Maria Anna, Tochter Kaiser Leopolds I., an den kaiserlichen Hof. Im Jahre 1710 heiratete sie Christoph Ernst Fuchs von Bimbach und Dornheim (1664–1719), der 1705 durch Kaiser Joseph I. in den Reichsgrafenstand erhoben worden war.<ref name="worldhistory">worldhistory.de abgerufen am 16. September 2012. @1@2Vorlage:Toter Link/www.worldhistory.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor, so dass die gräfliche Linie der Familie Fuchs von Bimbach bereits mit ihnen wieder erlosch. Eine dieser Töchter heiratete (in zweiter Ehe) den späteren Feldmarschall Leopold Joseph von Daun.

1728 wurde Gräfin Fuchs durch Kaiserin Elisabeth Christine, die Gemahlin Kaiser Karls VI., zur Erzieherin der beiden Erzherzoginnen Maria Theresia und Maria Anna ernannt, die zu diesem Zeitpunkt 11 und 10 Jahre alt waren.<ref name="worldhistory" /> Besonders zwischen Erzherzogin Maria Theresia und der Gräfin entwickelte sich eine freundschaftliche Beziehung, die über die Zeit als Erzieherin hinausging.

Datei:Rodauner Schlösschen. Hugo von Hofmannsthal 0032.JPG
Fuchsschlössl in Liesing

1736 wurde Gräfin Fuchs zu Maria Theresias Obersthofmeisterin ernannt,<ref name="worldhistory" /> zudem schenkte sie ihr ein kleines Schloss in Rodaun, das heute auch unter dem Namen „Fuchsschlössl“ bekannt ist. Die Verbindung zwischen beiden blieb auch bestehen, als Maria Theresia 1740 die Regentschaft der habsburgischen Erblande übernahm.

Auf ausdrücklichen Wunsch Maria Theresias wurde die Gräfin als einzige Nicht-Habsburgerin in der Kapuzinergruft beigesetzt. Auf dem Sargdeckel ließ die Kaiserin die Inschrift „Zum unsterblichen Angedenken eines wohlwollenden dankbaren Herzens für die edle Erziehung zur Tugend. Ich, Maria Theresia“ anbringen.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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