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Ministerium für Europa und Äußeres

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FrankreichFrankreich
Ministère de l’Europe et des Affaires étrangères
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Staatliche Ebene Exekutive
Stellung der Behörde Ministerium
Bestehen seit 1547<ref>Im Jahr 1547 gegründet als Secrétaire d’État aux Affaires étrangères, 1789 als Ministère des Affaires étrangères ou des Relations extérieures</ref>
Hauptsitz Paris,<ref>Hôtel du ministre des Affaires étrangères</ref> Nantes<ref>Service Central d’État Civil du Ministère de l’Europe et des Affaires Étrangères</ref>
Behördenleitung Jean-Noël Barrot
Mitarbeiter 14.275 (2015)
Haushaltsvolumen 4,6 Mrd. Euro (2009)
Website www.diplomatie.gouv.fr
Datei:Quai d'Orsay dsc06518.jpg
Der Haupteingang des Ministeriums

Das Ministerium für Europa und Äußeres ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist das Außenministerium der Französischen Republik. Es wird nach seinem Sitz am Quai d’Orsay, einer Uferstraße der Seine in Paris, auch „le Quai d’Orsay“ oder nur „le Quai“ genannt. Seit dem 21. September 2024 steht es unter der Leitung des Ministers Jean-Noël Barrot.

Geschichte

Das Ministerium hat eine lange Tradition, die bis ins Ancien Régime zurückreicht. 1547 wurde der erste Staatssekretär für Auswärtige Angelegenheiten, Claude de L’Aubespine, ernannt.

Von 1981 bis 1986 (unter Mitterrand) hieß das Ministerium Ministère des Relations extérieures („Ministerium für Außenbeziehungen“) – um zu zeigen, dass für die Regierung das Ausland nicht „fremd“ (étranger) ist.

Aufgabe

Zum Außenministerium gehören die 160 Botschaften bei souveränen Staaten und 16 ständige Vertretungen bei internationalen Organisationen, die die Regierung regelmäßig informieren, außerdem die Konsulate.

Äußere Sicherheit, Wirtschaftsbeziehungen, Auswärtige Kulturpolitik (zum Beispiel die französischen Kulturorganisationen wie das Institut français) sind wichtige Aufgaben.

Gliederung

Seit 1950 gibt es einen Staatssekretär für Europafragen, seit 1959 einen Staatssekretär für Fragen der Frankophonie. Seit 2022 gibt es im Außenministerium zwei beigeordnete Minister – für Außenhandel und Standortförderung sowie für europäische Angelegenheiten – und eine Staatssekretärin für Entwicklung, Frankophonie und internationale Partnerschaften.<ref>Stéphane Séjourné, nommé ministre de l’Europe et des Affaires étrangères. Abgerufen am 14. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das Haus verfügte im Jahr 2009 über einen Etat von 4,6 Milliarden Euro und beschäftigte rund 14.800 Mitarbeiter.<ref>Angaben auf der Seite des Ministeriums, abgerufen am 2. August 2014</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Wichard Wolke: Frankreichs Außenpolitik von de Gaulle bis Mitterrand [1 ed.], VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1987.

Weblinks

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Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />

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derzeitig (19):

Arbeit und Solidarität • Europa und auswärtige Angelegenheiten • Gesundheit, Familien, Autonomie und Menschen mit Behinderungen • Hochschulbildung, Forschung und Weltraum • Inneres • Justiz • Kleine und mittlere Unternehmen, Handel, Handwerk und Tourismus sowie Kaufkraft • Kultur • Landwirtschaft, Agrar- und Lebensmittelindustrie sowie Ernährungssouveränität | Nationale Bildung • Öffentliche Verwaltung und Haushaltsangelegenheiten • Ökologische Transformation, Biodiversität sowie internationale Klimaschutz- und Naturschutzverhandlungen • Raumordnung und Dezentralisierung • Sport, Jugend und Vereinswesen • Stadtentwicklung und Wohnen • Überseegebiete • Verkehr • Verteidigung und ehemaligen Veteranen • Wirtschaft, Finanzen und die industrielle, energetische und digitale Souveränität

ehemalig (2):

Territorialer Zusammenhalt und Beziehungen zu den lokalen Behörden • Wandel und öffentlicher Dienst

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