Frank Pfütze
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| Persönliche Informationen | ||||||||||||||||||||||
| Name: | Frank Pfütze | |||||||||||||||||||||
| Nation: | Datei:Flag of East Germany.svg Deutsche Demokratische Republik | |||||||||||||||||||||
| Schwimmstil(e): | Freistil | |||||||||||||||||||||
| Geburtstag: | 15. Januar 1959 | |||||||||||||||||||||
| Geburtsort: | Rostock | |||||||||||||||||||||
| Sterbedatum: | 20. Januar 1991 | |||||||||||||||||||||
| Sterbeort: | Berlin | |||||||||||||||||||||
| Größe: | 1,84 m | |||||||||||||||||||||
| Gewicht: | 74 kg | |||||||||||||||||||||
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Medaillen
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Frank Pfütze (* 15. Januar 1959 in Rostock; † 20. Januar 1991 in Berlin) war ein Schwimmer aus der Deutschen Demokratischen Republik.
Werdegang
Pfütze war der Sohn von Peter Pfütze<ref>https://todesopfer.eiserner-vorhang.de/wp-content/uploads/2021/11/Pfuetze-Peter.pdf
</ref> und dessen Ehefrau, die beide hauptamtliche Mitarbeiter des MfS waren.
Er wurde bei den Europameisterschaften 1974 in Wien mit einer neuen Europarekordzeit Europameister über 1500 Meter Freistil, ein Jahr später konnte er bei den Weltmeisterschaften in Cali die Bronzemedaille über 400 Meter Freistil gewinnen. In diesem Jahr verbesserte er in Berlin auch den Europarekord über 400 Meter Freistil.
Zu seiner Zeit waren die Freistil-Langstrecken sehr umkämpft, und es kamen bis zu fünf Schwimmer für die Titel bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen in Frage. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal wurde er mit der 4 × 200-m-Freistilstaffel der DDR noch Fünfter, ehe er vier Jahre später, bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau die Silbermedaille über diese Distanz gewann. Im selben Jahr wurde er mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Bronze ausgezeichnet.<ref>Neues Deutschland, 22. August 1980, S. 4</ref>
Frank Pfütze starb im Jahre 1991 an Herzinsuffizienz. Er hinterließ eine Frau und einen dreijährigen Sohn.
Es wurde gemutmaßt, dass die Verabreichung von leistungssteigernden Substanzen während seiner aktiven Zeit als Leistungssportler der Grund für den frühen Tod Frank Pfützes seien.<ref>Jens Weinreich: Der plötzliche Tod. In: Berliner Zeitung. 8. Oktober 1998, abgerufen am 18. Juni 2015.</ref> Als Auslöser für das Herzversagen Frank Pfützes gilt ein Blutgerinnsel, das sein für einen Leistungssportler zu kleines Herz zum Stehen brachte.<ref>Osang, Alexander: Aufsteiger-Absteiger: Karrieren in Deutschland. Links, Berlin 1998, ISBN 3-86153-040-6, S. 110–117.</ref>
Weblinks
- Frank Pfütze in der Datenbank von Swimrankings.net (englisch)
Einzelnachweise
<references/>
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Männer
1926: Arne Borg |
1927: Arne Borg |
1931: Olivér Halassy |
1934: Jean Taris |
1938: Björn Borg |
1947: György Mitró |
1950: Heinz-Günther Lehmann |
1954: György Csordás |
1958: Ian Black |
1962: József Katona |
1966: Semjon Beliz-Geiman |
1970: Hans Fassnacht |
1974: Frank Pfütze |
1977: Wladimir Salnikow |
1981: Wladimir Salnikow |
1983: Wladimir Salnikow |
1985: Uwe Daßler |
1987: Rainer Henkel |
1989: Jörg Hoffmann |
1991: Jörg Hoffmann |
1993: Jörg Hoffmann |
1995: Jörg Hoffmann |
1997: Emiliano Brembilla |
1999: Ihor Snitko |
2000: Ihor Tscherwynskyj |
2002: Juri Prilukow |
2004: Juri Prilukow |
2006: Juri Prilukow |
2008: Juri Prilukow |
2010: Sébastien Rouault |
2012: Gregorio Paltrinieri |
2014: Gregorio Paltrinieri |
2016: Gregorio Paltrinieri |
2018: Florian Wellbrock |
2020: Mychajlo Romantschuk |
2022: Mychajlo Romantschuk |
2024: Kuzey Tunçelli
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pfütze, Frank |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schwimmer |
| GEBURTSDATUM | 15. Januar 1959 |
| GEBURTSORT | Rostock |
| STERBEDATUM | 20. Januar 1991 |
| STERBEORT | Berlin |
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- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1976
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1980
- Schwimmer (DDR)
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- Olympiateilnehmer (DDR)
- Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze
- Deutscher
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