Frühneuenglische Vokalverschiebung
Als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) fasst man die Vokalveränderungen der englischen Sprache zusammen, die sich etwa zwischen 1400/1450 und 1700/1750 ereigneten und damit die Phase des Frühneuenglischen umfassen. Die Bezeichnungen beziehen sich ausschließlich auf die Veränderungen der mittelenglisch langen Vokale. Es handelt sich hierbei um eine Hebung bzw. Schließung der Langvokale. Die im nachfolgenden Schaubild abgebildeten Kurzvokale erfahren im Gegensatz zu den Langvokalen eine Senkung bzw. weitere Öffnung. Die Kurzvokale verändern sich jedoch unabhängig vom {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In der neuenglischen Schreibung spiegelt sich meist der ursprüngliche Lautstand wider, z. B. /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ zu /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ (engl. feel, „fühlen“), /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ zu /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ (engl. find, „finden“), /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ zu /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ (engl. mouse, „Maus“), /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ zu /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ (engl. moon, „Mond“).
Zur Ursache und zum genauen Ablauf des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) gibt es mehrere Theorien. Die beiden klassischen Theorien werden als Schubkette und Ziehkette bezeichnet:
- Schubkette (von Karl Luick formuliert): die mittleren Vokale /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ und /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ werden allmählich geschlossener und verdrängen /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ und /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/, die zu den Diphthongen /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ und /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ werden.
- Ziehkette (von Otto Jespersen formuliert): die beiden geschlossensten Vokale, /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ und /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/, diphthongieren zu /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ und /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ und ziehen die beiden mittleren Vokale /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ und /<templatestyles src="IPA/styles.css" />/ ersatzweise in die extremeren geschlossenen Positionen
Neuere Theorien sehen die beiden Sichtweisen als vereinfachend an und gehen von mehreren kleineren unabhängigen Lautwandelketten aus.
Literatur
- Fausto Cercignani: Shakespeare’s Works and Elizabethan Pronunciation. Clarendon Press, Oxford 1981.
- E. J. Dobson: English Pronunciation 1500–1700. 2. Auflage, 2 Bände, Clarendon Press, Oxford 1968.
- Manfred Görlach: Einführung in die englische Sprachgeschichte. München u. a., 1994.