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Flavio Stückemann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Basketballspieler
Basketballspieler
Flavio Stückemann
Spielerinformationen
Geburtstag 3. April 1985 (41 Jahre)
Geburtsort São Paulo, Brasilien
Größe 187 cm
Position Aufbauspieler
Vereine als Aktiver
00bis 2003 DeutschlandDeutschland TuS Bramsche
2001–2003 DeutschlandDeutschland TSV Quakenbrück
2003–2008 DeutschlandDeutschland Phantoms Braunschweig
2008–2010 DeutschlandDeutschland Artland Dragons
2010–2011 DeutschlandDeutschland BG Karlsruhe
2011–2014 DeutschlandDeutschland SC Rasta Vechta
2014–2015 DeutschlandDeutschland Eisbären Bremerhaven
0 000 2015 DeutschlandDeutschland TV Ibbenbüren
2015–2017 DeutschlandDeutschland Itzehoe Eagles
2018–2021 DeutschlandDeutschland Itzehoe Eagles
Vereine als Trainer
2023–2024 DeutschlandDeutschland Itzehoe Eagles (Co)
2024 DeutschlandDeutschland Itzehoe Eagles
2024–2025 DeutschlandDeutschland TSV Quakenbrück Frauen
2025 DeutschlandDeutschland Eintracht Braunschweig Frauen

Flavio Stückemann (* 3. April 1985 in São Paulo, Brasilien) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler. Während seiner Laufbahn spielte er unter anderem für Braunschweig, Quakenbrück, Vechta und Bremerhaven in der Basketball-Bundesliga.

Karriere

Stückemann wurde in Brasilien geboren, mit seiner Familie zog er nach Deutschland, als er zwei Jahre alt war.<ref>SC Rasta Vechta verabschiedet Andreas Kronhardt (wechselt zur BG Leitershofen) und begrüßt Neuzugang Flavio Stückemann. In: om-news.de. (om-news.de [abgerufen am 24. April 2017]).</ref> Er wuchs in Bramsche auf und spielte im Jugendbereich beim Regionalligisten TuS Bramsche. Bereits im Jugendbereich wechselte er zu den Artland Dragons, beziehungsweise dem Kooperationspartner der Dragons, TSV Quakenbrück. Im Jahr 2002 schloss er sich den Phantoms Braunschweig an und spielte hier bereits in der Bundesliga. 2008 wechselte er zu den Artland Dragons zurück. 2009 zog er sich einen Abriss des Oberschenkelmuskels zu, auf die Verletzung folgte eine lange Pause.<ref name=":0">Danke, Flavio! In: Itzehoe Eagles. 31. Juli 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 1. August 2021.</ref> Nach einem Jahr bei der BG Karlsruhe unterschrieb Stückemann im Mai 2011 einen Vertrag für die Saison 2011/12 bei SC Rasta Vechta. Dort verband er Leistungssport mit einem dualen Studium zum Industriekaufmann und Betriebswirt. Mit dem SC Rasta, zu dessen Mannschaftskapitän er wurde, stieg Stückemann unter Trainer Patrick Elzie erst von der 2. Bundesliga ProB in die 2. Bundesliga ProA und dann in die Bundesliga auf.<ref>Die Beko BBL lockt auch ihn: Flavio Stückemann verlässt Rasta! In: SC Rasta Vechta. Abgerufen am 1. August 2021.</ref>

Nach dem sportlichen Abstieg aus der Bundesliga mit Vechta 2013/2014 verließ Stückemann den Verein und wechselte zu den Eisbären Bremerhaven. Im Anschluss an die Saison 2014/15 zog er sich in die 1. Regionalliga zum TV Ibbenbüren zurück und vollzog im Laufe der Spielzeit 2015/16 den Wechsel zu den Itzehoe Eagles (2. Bundesliga ProB).<ref>Neuzugang bei den Itzehoe Eagles. In: 2. Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 14. Februar 2016.</ref> Dort spielte er wieder für Trainer Patrick Elzie.<ref name=":0" /> Nach der Saison 2016/17 beendete er seine Spielerkarriere, blieb dem Itzehoer Basketball aber als Sportlicher Leiter der Jugendakademie erhalten.<ref>"Sehr guter Abschluss". In: Itzehoe Eagles. Abgerufen am 24. April 2017.</ref> Im Sommer 2018 kehrte er in Itzehoes Mannschaft zurück.<ref>Flavio ist wieder da! In: Itzehoe Eagles. Abgerufen am 7. April 2023.</ref> Im Spieljahr 2019/20 wurde er mit Itzehoe in der ProB-Nord Meister der wegen der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 Mitte März 2020 vorzeitig beendeten Saison.<ref>Coronavirus: Spielbetrieb in der ProA und ProB wird vorzeitig beendet. In: 2. Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 17. März 2020.</ref> Stückemann trug zu diesem Erfolg im Schnitt 9,4 Punkte und 4,7 Korbvorlagen pro Spiel bei.<ref>Itzehoe Eagles - ProB Nord - 2019/2020. In: 2. Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 17. März 2020.</ref> Wie 2019/20 erlangte er mit Itzehoe ebenfalls 2020/21 das Aufstiegsrecht in 2. Bundesliga ProA, in dem im Mai 2021 der Einzug in die ProB-Endspiele feststand (wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie nicht ausgetragen).<ref>Aufsteiger!!!! In: Itzehoe Eagles e. V. 16. Mai 2021, abgerufen am 16. Mai 2021.</ref> Mannschaftskapitän Stückemann kam 2020/21 auf 5,9 Punkte je Begegnung.<ref>Itzehoe Eagles - ProB Nord - 2020/2021. In: 2. Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 16. Mai 2021.</ref> Anschließend zog sich der beruflich in der Personaldienstleistung tätige Stückemann als Spieler aus dem Leistungsbasketball zurück.<ref name=":0" />

Im Sommer 2023 kehrte er als Assistenztrainer zu dem Itzehoer Verein zurück.<ref>Flavio ist wieder da! In: Itzehoe Eagles. 21. August 2023, abgerufen am 21. August 2023.</ref> 2024 stieg er dort zum Cheftrainer auf,<ref>Lars Peter Ehrich: Neuer Coach für die Eagles: Timo Völkerink rückt in zweite Reihe. In: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag. 17. April 2024, abgerufen am 17. April 2024.</ref> wurde Anfang November 2024 nach einem misslungenen Auftakt in die Saison 2024/25 aber entlassen.<ref>Itzehoe Eagles trennen sich von Flavio Stückemann. In: 2. Basketball-Bundesliga. 6. November 2024, abgerufen am 8. November 2024.</ref> Im Dezember 2024 trat er das Traineramt bei den Frauen des TSV Quakenbrück (2. Regionalliga) an. Aushilfsweise war er auch als Co-Trainer bei den Artland Dragons tätig.<ref>Bernard Middendorf: Bramscher Basketballer Flavio Stückemann coacht TSV Quakenbrück. In: Neue Osnabrücker Zeitung. 1. Februar 2025, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 8. März 2025.</ref>

In der Sommerpause 2025 wechselte Stückemann von Quakenbrück zu Eintracht Braunschweig und wurde dort Cheftrainer der Zweitliga-Damen.<ref>Flavio Stückemann neuer Headcoach des LionPride. In: Damen-Basketball-Bundesliga. 3. Juli 2025, abgerufen am 3. Juli 2025.</ref> Nach nur dreieinhalb Monaten (Bilanz: ein Sieg, sechs Niederlagen) wurde Stückemann aus seinem Amt als Cheftrainer der Braunschweigerinnen entlassen. Ersetzt wurde er durch die Jugend-Trainerin Julia Rößner.<ref>Ute Berndt: Eintracht Braunschweig feuert Lionpride-Trainer nach dreieinhalb Monaten und erstem Sieg. In: Braunschweiger Zeitung. 12. November 2025, abgerufen am 13. November 2025.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />