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Flaggerschartenhütte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Flaggerschartenhütte
Rifugio Forcella Vallaga
Flaggerschartenhütte von Norden, Gipfel links im Hintergrund: Jakobsspitze
Flaggerschartenhütte von Norden, Gipfel links im Hintergrund: Jakobsspitze

Flaggerschartenhütte von Norden, Gipfel links im Hintergrund: Jakobsspitze

Lage Nordöstlich der Flaggerscharte am Flaggersee; Südtirol, Italien; Talort: Durnholz
Gebirgsgruppe Sarntaler Alpen
Geographische Lage: 46° 46′ 17,9″ N, 11° 29′ 15″ OKoordinaten: 46° 46′ 17,9″ N, 11° 29′ 15″ O
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Höhenlage 2481 m s.l.m.
[[Datei:Vorlage:Positionskarte Sarntaler Alpen|class=noviewer notpageimage|300x300px|center|Flaggerschartenhütte (Vorlage:Positionskarte Sarntaler Alpen)]]
Besitzer Autonome Provinz Bozen – Südtirol
Erbaut 1913/1914
Bautyp Schutzhütte
Übliche Öffnungszeiten Anfang Juni bis Anfang Oktober
Beherbergung 16 Betten, 24 Lager
Winterraum Lager
Hüttenverzeichnis ÖAV DAV

Die Flaggerschartenhütte ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auch Marburger Hütte oder Marburg-Siegener Hütte) ist eine Schutzhütte im Ostkamm der Sarntaler Alpen in Südtirol. Sie befindet sich nordöstlich der Flaggerscharte am Flaggersee.

Momentan wird die Hütte in zweiter Saison vom indischen Hüttenwirt Kailash Soni (zusammen mit dessen Vater Gouri Shankar Soni, seinem Bruder Bal Mukund Soni und zwei Aushilfen) in Fusion indischer und südtirolerischer Küche und Gastfreundschaft bewirtet.<ref>vv: Indischer Hüttenwirt in Sarntaler Alpen: "Bin glücklich". 7. Juli 2025, abgerufen am 2. September 2025.</ref>

Geschichte

1910 wurde der Bau der Hütte von der Sektion Marburg und der Sektion Siegerland des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins beschlossen. Die konkrete Ausführung sollte durch die Sektion Brixen unterstützt werden. 1913 wurde mit der Errichtung begonnen, 1914 wurde die Hütte vollendet. Ab 1. Juli 1914 wurde sie bewirtschaftet, zur für den 9. August geplanten Eröffnungsfeier kam es wegen des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs jedoch nicht mehr. 1923 enteignete der Staat Italien die mittlerweile stark beschädigte Hütte und übergab sie der Sektion Brixen des Club Alpino Italiano (CAI). Diese musste die Hütte mehrfach wegen zu niedriger Besucherzahlen schließen. 1975 übernahm die Sektion Franzensfeste die Hütte und erweiterte sie um einen Zubau.<ref>Hanspaul Menara: Südtiroler Schutzhütten. 2. Auflage. Athesia, Bozen 1983, ISBN 88-7014-017-2, S. 142.</ref>

Zusammen mit 24 weiteren vom Staat enteigneten Schutzhütten ging die Flaggerschartenhütte 1999 in das Eigentum der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol über; mit Jahresende 2010 lief die Konzession zu deren Führung durch den CAI aus.<ref>Übergang der Schutzhütten: Basis für Führungskörperschaft gelegt. Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Pressemitteilungen, 2. Oktober 2009, abgerufen am 30. Januar 2012.</ref><ref>Schutzhütten. Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Abteilung Vermögensverwaltung, abgerufen am 30. Januar 2012.</ref> Seit 2015 wird das Land Südtirol bei der Verwaltung der Hütte (Vergabe an Pächter, Überwachung der Führung, Sanierungsmaßnahmen) durch eine paritätische Kommission unterstützt, in der neben der öffentlichen Hand auch der AVS und der CAI vertreten sind.<ref>Schutzhütten: Abkommen zwischen Land, CAI und AVS unterzeichnet. Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Pressemitteilungen, 8. Juli 2015, abgerufen am 8. Juli 2015.</ref>

Anstiegsmöglichkeiten

Die Hütte ist sowohl von Westen, von der Sarner Seite, als auch von Osten, von Mittewald im Wipptal, zu erreichen. Der kürzeste westseitige Anstieg führt vom Durnholzer See durch das Seebbachtal und dauert etwa 2½ bis 3 Stunden. Der Anstieg von Osten ist deutlich länger, er führt durch das Flaggertal und nimmt gut 5 Stunden in Anspruch.

Tourenmöglichkeiten

Die meist begangenen Gipfeltouren von der Hütte sind folgende:

Folgende Übergänge zu anderen Hütten sind möglich:

Die Hütte ist Stützpunkt der Sarntaler Hufeisentour, die in sechs bis sieben Tagen Ost- und Westkamm der Sarntaler Alpen durchquert.

Karten und Literatur

  • Hanspaul Menara: Südtiroler Gipfelwanderungen. Athesia, Bozen 2001, ISBN 88-8266-013-3
  • Wanderkarte 1:50.000, Blatt WKS 4, Sterzing – Brixen. Freytag & Berndt-Verlag Wien, ISBN 3-85084-794-2
  • Tabacco-Karte Blatt 40 Sarntaler Alpen, ISBN 978-8883150548

Weblinks

Commons: Flaggerschartenhütte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Alpine Schutzhütten in den Sarntaler Alpen