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Fereydūn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Datei:King Faridun, Qajar Persia, mid-19th Century (cropped).jpg
Darstellung des Fereydun

Fereydūn oder Feraidun (auch Afridun, {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|neu}}persisch{{#if:فریدون‎| {{#invoke:Vorlage:lang|fold}}{{#if:Feridun| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:Faridun|, DMG {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:| <templatestyles src="IPA/styles.css" />{{#if:|[}}{{#if:

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Name und Ursprung

Der Name Fereydūn (bei Friedrich Rückert Feridun geschrieben) wurde in mittelalterlichem Persisch Firēdūn und in mittelpersisch Frēdōn ausgesprochen. Die avestische Urform ist Θraētaona. Die avestische Form ihrerseits lässt sich durch Anwendungen der Lautverschiebungen auf das protoiranische *Θraitaunah und auf das protoindoiranische *Traitaunas zurückführen. *Traitaunas kann als Der große Sohn des Gottes Tritas übersetzt werden. In den Veden kommt *Tritas als Trita und in der Avesta als Θrita vor. Der Name bedeutet übersetzt Der Dritte, so dass davon ausgegangen werden kann, dass Tritas mit zwei anderen Göttern eine Trinität bildete.

In den Veden besteht diese Trinität aus Trita und den Göttern des Windes und des Donners. Trita wird dort auch Āptya genannt. Āptya hingegen ähnelt dem Namen Āθβiya, dem Vater Θraētaonas in der Avesta.

Fereydūn in der zoroastrischen Literatur

In der Avesta ist Θraētaona der Sohn des Āθβiyas und wird dementsprechend Āθβiyāni (dt. Aus dem Hause des Āθβiyas) genannt. Ursprünglich erlegte Θraētaona den Drachen Aži Dahāka, während er in späteren Zeiten Aži Dahāka bzw. Zuhhāk an einen Berg anketten ließ.

Fereydūn in Schāhnāme – Sage VI

Datei:Unknown, Iran - Page from the Shahnama of Shah Tahmasp - Google Art Project.jpg
Fereydun am Tigris
Datei:Faridun defeats Zahhak.jpg
Fereydun besiegt Zahak

Mit der Hilfe von Kaveh dem Schmied, der seine Schmiedeschürze als Flagge des Aufstandes benutzte, besiegte Fereydūn (wie Dschamschid aus dem Geschlecht der Pīschdādiyān abstammend) den fünften Urkönig Zahak und wird sein Nachfolger als König der Welt. Dieser Kampf zwischen Fereydun und dem schlangenschultrigen Zahak wird ausführlich in Sage V beschrieben.

Nachfolgend beginnt Ferdosi mit der Sage VI das Leben des Fereydun und seiner Söhne zu schildern. Zu Beginn der Sage VI schildert Ferdosi die Krönung Fereyduns, die mit großen Festlichkeiten am ersten des Monats Mehr stattfindet. Zu Ehren seiner Krönung stiftet Fereydun das Fest Mehrgan, das noch heute in Iran gefeiert wird. Unter der Herrschaft von Fereydun wird Iran wieder zum Paradies.

In den folgenden Jahren werden Fereydun drei Söhne geboren. Als sie erwachsen sind, sucht er für seine drei Söhne Ehefrauen. Eine Anfrage beim Schah von Jemen, der drei Töchter hat, führt am Ende zum Erfolg. Nach der Hochzeit teilt Fereydun die Welt unter seinen drei Söhnen Salm, Tur und Iradsch auf. Iradsch, der jüngste Sohn von Fereydun, erhält mit Iran das Herzstück des Reiches. Selm erhält den Westen des Reiches mit Kleinasien. Tur bekommt alles Land jenseits des Oxus (heute Amudarja), das fortan Turan heißt. Dass Iradsch, der Jüngste, das iranische Kernland erhielt, lässt die beiden Brüder nicht ruhen. Sie erheben Anspruch auf dieses Erbe. Iradsch ist bereit, um des Friedens willen auf sein Erbe zu verzichten. Doch nützt ihm diese Großzügigkeit wenig. Er wird von seinen Brüdern umgebracht. Mit diesem Brudermord beginnt ein Rachefeldzug Manutschehrs, des Sohnes von Iradsch, an dessen Ende Selm und Tur tot sind. Fereydūn bestimmt seinen Enkel Manutschehr zu seinem Nachfolger und neuen Herrscher Irans. Fereydūn der als Symbol für das Gute, die Gerechtigkeit und die Freigiebigkeit gilt, stirbt verbittert über den frühen Tod seiner Söhne. Er sieht, dass Neid und Rachsucht, die zum Tod seiner Söhne geführt haben, am Ende nur seinen Feinden nützen wird.

Ferdosi stellt an den Schluss dieser Sage folgende Überlegung:

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Dir traut kein verständiges Menschenkind.

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Fereydun taucht in Schahname immer wieder als Stammvater auf. So ist Zau, der Sohn von Tahmasp, in Sage IX „vom Stamme Feridun’s“.<ref>Friedrich Rückert: Firdosi’s Königsbuch (Schahname). Sage I–XIII. 1890, S. 276.</ref> Und als nach dem Tod des Sohnes von Zau, Garschasp, der Thron von Iran wieder verwaist ist, macht sich Rostam in Sage X auf die Suche nach Kai Kobad, {{

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Literatur

  • Friedrich Rückert: Firdosi’s Königsbuch (Schahname). Sage I–XIII. 1890; Nachdruck: epubli, Berlin 2010, S. 70–135.
  • Werner Heiduczek (unter Mitarbeit von Dorothea Heiduczek): Die schönsten Sagen aus Firdausis Königsbuch neu erzählt (nach Görres, Rückert und Schack. Fachliche Beratung und Nachwort: Burchard Brentjes). Der Kinderbuchverlag, Berlin 1982, ISBN 3-7684-5525-4; Neudruck (Werner Daustein) Hanau o. J., S. 7–26 (Erstes Buch: Faridun tötet den schlangenschultrigen Sohak …)
  • Uta von Witzleben: Firdausi: Geschichten aus dem Schahnameh. Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf/Köln 1960, S. 38–48 (Faridun und seine Söhne).

Weblinks

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Einzelnachweise

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