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Ferencváros Budapest

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(Weitergeleitet von Ferencvárosi FC)
Ferencváros Budapest
Datei:Ferencvarosi TC.svg
Basisdaten
Name Ferencvárosi Torna Club
Sitz Budapest, Ungarn
Gründung 3. Dezember 1900
Farben grün-weiß
Präsident Gábor Kubatov
Website fradi.hu
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Irland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Robbie Keane
Spielstätte Groupama Aréna
Plätze 23.700 (International: 22.600)
Liga Nemzeti Bajnokság
2024/25 1. Platz (Meister)
Datei:Green monsters.jpg
Fradis Fanblock bei einem Heimspiel im November 2019
Datei:Isael hits penalty to the post.jpg
Isael setzt einen Strafstoß an den Pfosten (November 2019)

Die Fußballabteilung des Ferencvárosi Torna Club ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), kurz Ferencvárosi TC, Ferencváros, Fradi oder FTC, im deutschsprachigen Raum oft Ferencváros Budapest), eines ungarischen Sportvereins aus der Hauptstadt Budapest, wurde 1900 gegründet. Die Farben des Vereines sind Grün und Weiß. Die Fußballabteilung des FTC blickt zurück auf eine Geschichte als erfolgreichster Club Ungarns. Sie ist mit 35 bzw. 24 Titeln Rekordmeister und -pokalsieger des Landes und vertrat Ungarn auch auf europäischer Ebene. Die von den Fans oft Fradi genannte Mannschaft, spielte von 1901 bis zum Zwangsabstieg 2006 ununterbrochen in der ersten ungarischen Fußball-Liga. Der Wiederaufstieg gelang 2009. Eine sehr große Rivalität besteht mit Újpest Budapest und das Derby wird als das größte im Land angesehen.

Geschichte des Abteilung

Der Ferencvárosi Torna Club wurde am 3. Mai 1899 gegründet. Vereinsfarben waren von Beginn an Grün-Weiß, sie wurden aus der ungarischen Nationalfahne „geborgt“. Die fünf grünen und vier weißen Streifen stehen für den IX. Bezirk. Seit dem 3. Dezember 1900 gibt es die Fußballabteilung. Einer der ersten Lehrmeister für das Team war im Jahr 1902 die Mannschaft aus Oxford, es gab mit 0:16 die bis heute höchste Niederlage. 1926 spaltete sich die Fußballabteilung als Ferencvárosi Football Club ab und wurde eigenständig, kehrte jedoch 1944 wieder in den Stammverein FTC zurück. In der Meisterschaftssaison 1931/32 gewann der FTC alle 22 Spiele. Diese Leistung ist einmalig in Ungarn und auch weltweit selten. In den Jahren des Stalinismus in Ungarn gab es den FTC unter diesem Namen nicht, da die Popularität des Vereins der Partei- und Staatsführung missfiel – zwischen 1950 und 1956 hieß der Verein ÉDOSZ SE (Akronym von Élelmiszeripari Dolgozók Országos Szakszervezete Sport Egyesület, übersetzt Sportverein der Nationalen Gewerkschaft der Beschäftigten der Lebensmittelindustrie).

Auf internationaler Ebene schaltete Ferencváros auf dem Weg in das Finale des Messestädte-Pokal 1964/65 unter anderem AS Rom, Athletic Bilbao und Manchester United aus. Im Finale, das in Turin stattfand, obsiegten die Budapester durch einen Treffer von Máté Fenyvesi in der 74. Minute gegen Juventus Turin mit 1:0 und holten somit die bislang einzige Trophäe der modernen europäischen Pokalwettbewerbe nach Ungarn. Nachdem der Club schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bedeutende europäische Turniere gewonnen hatte, gelang Ferencváros Budapest 1995 als erster (und bis 2009 einziger) Mannschaft aus Ungarn auch die Qualifikation zur Gruppenphase der Champions League.

Drei Tage vor dem Saisonbeginn 2006/07 wurde vom ungarischen Verband entschieden, dass Ferencváros wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten aus der Meisterschaft ausgeschlossen wird und in der Saison 2006/07 in der zweiten Spielklasse antreten muss. Seit der Vereinsgründung 1900 war es der erste Abstieg des Vereins. Der Klub hatte aufgrund von finanziellen Problemen die Lizenz nicht erhalten, weiterhin standen Gehaltszahlungen verschiedener Trainer und früherer Präsidenten aus. Der sofortige Wiederaufstieg in die erste Liga scheiterte am letzten Spieltag.

2007 benannte der Verein seine Spielstätte, das Stadion Üllői úti nach einem seiner größten Helden in Albert-Flórián-Stadion um. Im März 2013 begann der Abriss der rund 40 Jahre alten Spielstätte mit 18.100 Plätzen, um Platz für ein neues Stadion mit 22.600 Plätzen und 29 V.I.P.-Logen zu schaffen. Im Juli 2014 bekam die neue Heimstätte kurz vor der Fertigstellung den Sponsorennamen Groupama Aréna. Während des Umbaus war die Mannschaft von Ferencváros im Puskás Ferenc Stadion beheimatet.

Im Februar 2008 wurde die Fußballabteilung des FTC vom Besitzer von Sheffield United aufgekauft.

In der Saison 2008/09 gelang die Rückkehr in die höchste ungarische Spielklasse. Dort belegte man in der Spielzeit 2009/10 den 7. Platz und 2010/11 Rang 3, wodurch die Qualifikation für die UEFA Europa League 2011/12 erreicht wurde.

Nach zwölf Jahren, in der Saison 2015/16, gewann Ferencváros wieder die ungarische Meisterschaft. Dieser Triumph wurde in den Jahren 2019, 2020 und 2021 wiederholt.

In der Champions-League-Saison 2020/2021 setzte sich Ferencváros in der Qualifikation unter anderem gegen Celtic Glasgow, Dinamo Zagreb und Molde FK durch und qualifizierte sich so zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte für die Königsklasse. In der Gruppe G trafen die Ungarn auf den FC Barcelona, Juventus Turin und Dynamo Kiew.<ref>UEFA.com: Ferencváros - UCL - Matches. Abgerufen am 21. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit nur einem Punkt aus sechs Spielen schied Ferencváros nach der Gruppenphase aus.

Zur Saison 2021/22 wurde Peter Stöger als Nachfolger von Serhij Rebrow verpflichtet, der den Klub nach drei Meisterschaften in Folge verließ.<ref>kicker.de: Neuer Job für Stöger: Ex-BVB-Coach übernimmt Ferencvaros. Abgerufen am 5. Juni 2021.</ref> Stöger wurde mit einer Liga-Bilanz von zehn Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen im Dezember 2021 entlassen, nachdem der Verein infolge einer 2:0-Niederlage beim Debreceni Vasutas SC hinter den Kisvárda FC auf den zweiten Tabellenplatz abgerutscht war.

Vereinsnamen und Bezeichnungen

Die im deutschsprachigen Raum oft benutzte Bezeichnung „Ferencváros Budapest“ ist in Ungarn selbst ungebräuchlich. Verbreitet ist dort die Kurzform FTC, noch häufiger wird als Rufform Fradi (liebevoll oft in der Diminutivform „Fradika“) gebraucht. Daneben gibt es die Bezeichnung Zöld-Fehérek („Grün-Weiße“). Die Fußballer des FTC werden auch Zöld sasok („Grüne Adler“) genannt.

In der Geschichte des Vereins kam es zu folgenden Namensänderungen:

  • 1899–1926 Ferencvárosi Torna Club
  • 1926–1944 Ferencváros Football Club (als eigenständiger Fußballverein)
  • 1944–1949 Ferencvárosi Torna Club (nach Wiedereingliederung in den Stammverein)
  • 1949–1950 Élelmezésipari Dolgozók Szakszervezetének Sport Egyesülete (ÉDOSZ)
  • 1950–1956 Budapesti Kinizsi Sport Egyesület
  • seit 1956 Ferencvárosi Torna Club

Titel und Erfolge

Internationale Titel

Nationale Titel

Die Mannschaft gewann folgende Titel:<ref>Trófeák. Abgerufen am 19. Juli 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Trophies. Abgerufen am 19. Juli 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Aktueller Kader 2025/26

Stand: 21. Februar 2026<ref>Ferencvárosi TC - Übersicht. Abgerufen am 21. Februar 2026.</ref>

Nr. Position Name
1 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg TW Ádám Varga
3 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg AB Stefan Gartenmann
4 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg AB Mariano Gómez
5 Guinea-aDatei:Flag of Guinea.svg MF Naby Keïta
7 NiederlandeNiederlande ST Elton Acolatse
8 SerbienDatei:Flag of Serbia.svg ST Aleksandar Pešić
10 SchwedenSchweden ST Jonathan Levi
11 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg ST Bamidele Yusuf
14 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg AB Attila Osváth
15 IsraelDatei:Flag of Israel.svg MF Mohammad Abu Fani
16 Norwegen MF Kristoffer Zachariassen
17 RumänienDatei:Flag of Romania.svg MF Marius Corbu
19 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg ST Franko Kovačević
20 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg MF Cadu
21 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg AB Endre Botka
22 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg AB Gábor Szalai
23 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg MF Bence Ötvös
25 Lettland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: MF Cebrail Makreckis
27 Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: AB Ibrahim Cissé
28 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg AB Tonn Raemaekers
Nr. Position Name
29 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg TW Gergő Szécsi
30 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg ST Zsombor Gruber
36 IsraelDatei:Flag of Israel.svg MF Gabi Konichowsky
40 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg ST Fortune Bassey
44 Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: AB Ismaïl Aaneba
47 Irland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: MF Callum O’Dowda
54 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg AB Norbert Kaján
62 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg ST Benjámin Gólik
63 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg TW Dániel Radnóti
66 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg MF Júlio Romão
71 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg AB Csongor Lakatos
72 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg MF Ádám Madarász
75 Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: ST Lenny Joseph
76 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg MF Krisztián Lisztes
77 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg AB Barnabás Nagy
80 ElfenbeinküsteDatei:Flag of Côte d'Ivoire.svg MF Habib Maïga
88 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg MF Philippe Rommens
90 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg TW Dénes Dibusz
99 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg TW Dávid Gróf

Ehemalige Spieler

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Trainer seit 1926

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Weblinks

Commons: Ferencváros Budapest – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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