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Fatima Ahmed Ibrahim

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Fatima Ahmed Ibrahim (arabisch فاطمة أحمد إبراهيم, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 20. Dezember 1934 in Khartum; † 12. August 2017 in London) war eine sudanesische Menschenrechtlerin, Frauenrechtlerin und kommunistische Parteiaktivistin.

Leben

Fatima Ahmed Ibrahim wurde 1934 in Khartum, der Hauptstadt des Sudans, geboren. Seit 1952 engagierte sie sich im Vorstand der Frauenunion Sudans, die sie mit gründete. 1954 trat sie der Sudanesischen Kommunistischen Partei bei. Diese war damals die einzige Partei im Sudan, die Frauen als Mitglieder aufnahm. Später wurde sie Chefredakteurin der Zeitung Sawt al-Mara („Stimme der Frau“).<ref name="mheroes">J. Kile: Fatima Ahmed Ibrahim. Moral Heroes 16. Juni 2013. Archivlink</ref><ref>Nesrine Malik: Fatima Ahmed Ibrahim obituary. In: The Guardian. 21. August 2017, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 8. November 2023]).</ref>

1965 wurde Ibrahim als erste Frau Abgeordnete des sudanesischen Parlaments. Nach Caitlin Davies und dem Middle East Monitor war sie die erste Frau in einem afrikanischen Parlament überhaupt.<ref name="CDavies">Caitlin Davies: Sudanese Women’s Union. caitlindavies.co.uk 3. Juni 2018.</ref><ref name="honour">Charles Khalil: Friends and foes unite to honour Sudan’s first female MP. In: middleeastmonitor.com. Middle East Monitor, 15. August 2017, abgerufen am 3. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

1969 heiratete sie den Gewerkschaftsführer Ibrahim al-Shafi’. 1971 wurde ihr Mann vom Abbud-Militärregime gefoltert und ermordet, während sie selbst verhört und zu zweieinhalb Jahren Hausarrest verurteilt wurde. Als 1985 der Sudan zu einer Demokratie zurückkehrte, begann sie, sich erneut für die Vertretung von Frauen in der neuen Regierung einzusetzen.<ref name="mheroes" />

Nach einem weiteren Putsch im Jahr 1989, diesmal durch Umar al-Baschir und der Nationalen Kongresspartei, wanderte Ibrahim 1991 mit ihrem Sohn nach London aus,<ref name="CDavies" /> wo sie eine Zweigstelle der Frauenunion gründete.<ref name="mheroes" /> 1993 bekam sie stellvertretend für die sudanesische Frauenunion den Menschenrechtspreis der Vereinten Nationen für ihren Einsatz für die Menschenrechte. Seit dem Friedensabkommen zwischen der Zentralregierung in Khartum und dem späteren Südsudan 2005 lebte sie wieder im Sudan und war erneut Abgeordnete im Parlament. Am 8. Dezember 2006 bekam sie in Berlin den Ibn-Ruschd-Preis für ihren Einsatz für Frauenrechte, Meinungsfreiheit und soziale Gerechtigkeit im Sudan verliehen.

Am 19. März 2007 trat sie von ihren Funktionen im Parlament, in der Frauenunion und der Kommunistischen Partei zurück, um jüngeren Anwärtern eine Chance zu geben.<ref>SudanTribune: Fatima Ahmed retires from Sudanese Communist Party, parliament. 20. März 2007, abgerufen am 8. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 12. August 2017 verstarb sie in London im Alter von 84 Jahren.<ref>Prominent Sudanese feminist passes away. Middle East Monitor, 12. August 2017, abgerufen am 13. August 2017 (englisch).</ref>

Werke

  • حصادنا خلال عشرين عاماً / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / ‚Unsere Ernte von 20 Jahren‘, Sudanese Women's Union Press, Khartum, ohne Datum.
  • طريقنا للتحرر / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / ‚Unser Weg zur Emanzipation‘, ohne Datum.
  • المرأة العربية والتغيير الاجتماعي / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / ‚Die Frauen und der soziale Wandel‘, 1986.
  • حول قضايا الأحوال الشخصية / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / ‚Persönliche Statusangelegenheiten‘.
  • قضايا المرأة العاملة السودانية / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / ‚Die Angelegenheiten sudanesischer Arbeiterinnen‘.
  • !آن آوان التغيير ولكن / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / ‚Es ist aber Zeit für Veränderungen!‘.
  • أطفالنا والرعاية الصحية / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / ‚Unsere Kinder und Gesundheitsfürsorge‘.
  • Arrow at Rest, in: Mahnaz Afkhami (Hrsg.): Women in Exile, University Press of Virginia, 1994, S. 191–208.
  • Sudan's Attack on Women's Rights Exploits Islam, Africa News 37, Nr. 5, 1992, S. 5.

Auszeichnungen und Ehrungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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