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Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten

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Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten
Motto It starts with you.
Gründung 1993 (Gründung des Vereins zur Förderung der Gesellschaft zur Durchführung von Fachhochschul-Studiengängen St. Pölten m.b.H.; Start des ersten Studiengangs: 1996)
Ort St. Pölten
Bundesland Niederösterreich
Leitung Johann Haag, Hannes Raffaseder
Studierende 4.088 Studierende (3.548 ordentliche Studierende, 540 außerordentliche Studierende), Stand 2024
Mitarbeiter 504 hauptberuflich Mitarbeitende, 258 Mitarbeitende in Lehre & Forschung, Stand 2024
Website www.ustp.at

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten GmbH (ehemals Fachhochschule St. Pölten GmbH), auch unter dem englischen Namen USTP – University of Applied Sciences St. Pölten bekannt, ist eine österreichische Hochschule mit Sitz in St. Pölten. Sie bietet Studiengänge in mehreren Fachrichtungen an und ist sowohl in der Lehre als auch in der angewandten Forschung tätig. Die Hochschule wurde 1993 gegründet und nahm 1996 den Studienbetrieb auf.

Geschichte

Im Jahr 1993 wurde der Verein zur Förderung der Gesellschaft zur Durchführung von Fachhochschul-Studiengängen St. Pölten m.b.H. gegründet. 1996 startete der erste Studiengang. Im Jänner 2004 erhielt die Einrichtung offiziell die Bezeichnung „Fachhochschule“.<ref>St. Pölten nun offiziell Fachhochschulstandort. Amt der NÖ Landesregierung, 22. Januar 2004, abgerufen am 28. Dezember 2025.</ref>

Seit dem Wintersemester 2007/08 befindet sich die USTP im neu errichteten Campusgebäude in St. Pölten. Im Jahr 2013 wurden zusätzlich Räumlichkeiten im nahegelegenen Business- und Innovationszentrum (BIZ) St. Pölten angemietet. Im Herbst 2021 wurden der Neubau und das adaptierte Bestandsgebäude als „Campus St. Pölten“ eröffnet. Die Bibliothek der Hochschule beherbergt seit 2013 auch eine Zweigstelle<ref name=":0">Landeshauptstadt St. Pölten: Büchereien und Bibliotheken. Abgerufen am 15. Februar 2023.</ref> der Stadtbücherei St. Pölten.

Im November 2025 wurde die Fachhochschule St. Pölten zur „Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten“ umbenannt. Gleichzeitig wurde der englische Markennamen „USTP – University of Applied Sciences St. Pölten“ eingeführt.<ref>Willkommen an der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten. Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten, 4. November 2025, abgerufen am 28. Dezember 2025.</ref><ref>Neuer Name für Fachhochschule: FH St. Pölten heißt jetzt USTP. In: NÖN.at. 4. November 2025, abgerufen am 28. Dezember 2025.</ref>

Organisation und Profil

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten ist als Gesellschaft mit beschränkter Haftung organisiert. Gesellschafterinnen der Hochschule sind zu 74 Prozent die Hochschulen St. Pölten Holding GmbH, deren Alleingesellschafterin die Landeshauptstadt St. Pölten ist, sowie zu 26 Prozent das Land Niederösterreich.<ref name=":1">Erhalter & Geschäftsführung. Abgerufen am 15. April 2026.</ref>

Die strategische Aufsicht über die Hochschule erfolgt durch einen Aufsichtsrat, der seit März 2022 von der Generalversammlung eingesetzt wird. Die operative Leitung der Hochschule obliegt der Geschäftsführung.<ref name=":1" />

Als höchstes akademisches Organ verfügt die Hochschule über ein Kollegium. Dieses ist demokratisch gewählt und gemäß den Bestimmungen des Fachhochschul-Studiengesetzes unter anderem für die Organisation und Durchführung des Lehr- und Prüfungsbetriebs sowie für Forschung zuständig.<ref>Kollegium. 12. Februar 2026, abgerufen am 15. April 2026.</ref>

Inhaltlich ist die Hochschule in mehreren Themenfeldern tätig, darunter digitale Technologien, Informatik und Künstliche Intelligenz, Medien und Kommunikation, Gesundheit, Soziales, Management, Security sowie Mobilität und Bahntechnologie.<ref>Studium. Abgerufen am 15. April 2026.</ref>

Lehre

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten bietet Bachelor- und Masterstudiengänge sowie Weiterbildungsprogramme an. Die Lehre ist praxisorientiert ausgerichtet und verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit anwendungsbezogenen Projekten.<ref>Über uns. Abgerufen am 15. April 2026.</ref>

Ein Schwerpunkt liegt auf projekt- und problemorientierten Lehrformaten, bei denen Studierende interdisziplinär an realen Aufgabenstellungen arbeiten. Diese erfolgen teilweise in Kooperation mit externen Partnern aus Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft.<ref>Interdisziplinäres Lab – iLab. Abgerufen am 15. April 2026.</ref>

Forschung und Innovation

Die Hochschule betreibt angewandte, praxisnahe Forschung in interdisziplinären Themenfeldern wie digitale Technologien, Medien, Gesundheit, Mobilität, Soziale Arbeit, Sicherheit sowie Künstliche Intelligenz und Data Science.<ref>Über uns. Abgerufen am 15. April 2026.</ref>

Die Forschungsaktivitäten sind in institutsübergreifenden Zentren und spezialisierten Instituten organisiert. An der Hochschule ist unter anderem ein Josef-Ressel-Zentrum angesiedelt. Die Forschungsarbeit erfolgt häufig in nationalen und internationalen Kooperationen und ist auf den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis ausgerichtet. Die Hochschule unterstützt wissenschaftliche Karrieren, beispielsweise durch kooperative Dissertationen in Zusammenarbeit mit Universitäten.<ref>Forschung an der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten. Abgerufen am 15. April 2026.</ref>

Im Jahr 2024 betrug das Forschungsvolumen rund 4,4 Millionen Euro. In diesem Zeitraum wurden mehr als 150 Forschungsprojekte durchgeführt.[1]<ref>Geschäftsbericht 2024. Abgerufen am 15. April 2026.</ref>

Kooperationen

Die Hochschule unterhält Kooperationen mit Hochschulen, Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Forschungspartnern im In- und Ausland. Nach eigenen Angaben bestehen Partnerschaften mit rund 150 Partnerhochschulen in etwa 30 Ländern.

Auf nationaler Ebene ist die Hochschule unter anderem Mitglied der Plattform Industrie 4.0 und bringt sich dort in Arbeitsgruppen zu Qualifikation und Kompetenzen ein.<ref>Ausbildung für die Industrie 4.0 an der Fachhochschule St. Pölten. In: WIRTSCHAFTSZEIT. 6. Juni 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Mai 2021; abgerufen am 14. Mai 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/noe.wirtschaftszeit.at</ref>

Auf europäischer Ebene ist die Hochschule Teil der Initiative der „European Universities“. Sie leitet die europäische Hochschulallianz E³UDRES² (Engaged and Entrepreneurial European University as Driver for European Smart and Sustainable Regions), in der Hochschulen aus mehreren europäischen Ländern zusammenarbeiten.<ref>ORF: FH St.Pölten wird „European University“. 13. Juli 2020, abgerufen am 15. Februar 2023.</ref><ref>Who we are, auf eudres.eu, abgerufen am 31. Januar 2023.</ref>

Campus und Infrastruktur

Der Campus der Hochschule befindet sich in St. Pölten und umfasst Lehr- und Forschungsräume, Labore, Arbeits- und Aufenthaltsbereiche sowie eine Bibliothek. Der Campus wurde mehrfach für seine nachhaltige Bauweise ausgezeichnet.<ref name=":2" /> Die Hochschulbibliothek fungiert zusätzlich als Zweigstelle der Stadtbücherei St. Pölten.<ref name=":0" />

Zertifikate und Auszeichnungen (Auswahl)

Die Hochschule wurde im Laufe ihrer Entwicklung mehrfach für ihre Leistungen in Lehre, Forschung, Infrastruktur und Organisationsentwicklung ausgezeichnet.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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