Eysölden
Eysölden Markt Thalmässing
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(803)&title=Eys%C3%B6lden 49° 8′ N, 11° 13′ O
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| Höhe: | 403–424 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 803 (30. Dez. 2022)<ref name="Einwohner2022">Thalmässing – Eysölden. In: Markt Thalmässing. Abgerufen am 6. Juni 2024.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 91177 | |||||
| Vorwahl: | 09173 | |||||
Eysölden ist ein ehemaliger Markt und heute Gemeindeteil des Marktes Thalmässing im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Eysölden hat eine Fläche von 6,530 km². Sie ist in 1064 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 6137,48 m² haben.<ref>Gemarkung Eysölden (093824). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 12. Oktober 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Neumühle und Ziegelhütte.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 12. Oktober 2024.</ref>
Geographische Lage
Das Pfarrdorf ist nach dem Hauptort Thalmässing der größte Gemeindeteil und liegt rund sieben Kilometer nördlich davon, am Nordrand des Naturparks Altmühltal. Die Roth durchfließt den Ort. Durch Eysölden führt die Kreisstraße RH 24 in Richtung der 4 km westlich verlaufenden Autobahn A 9 (Auffahrt AS 56 Hilpoltstein). Von dieser zweigen die Kreisstraßen RH 25 und RH 40 ab.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 12. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Im 11. Jahrhundert gehörte Eysölden einer Schwester des Bischofs von Mainz. 1068 wird der Ort als „Isselde“ erstmals urkundlich erwähnt. Grundwort ist „selida“ (ahd. für Haus), Bestimmungswort der Personenname „Isi“, der als Gründer des Ortes angesehen werden kann.<ref>W.-A. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen, S. 69.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Eysölden aus 80 Anwesen, einer Kirche, einem Pfarrhaus, einem Schulhaus, einem Rathaus und einer Schmiedstatt. Das Hochgericht übte das ansbachische Oberamt Stauf aus. Grundherren waren das Kastenamt Stauf (59 Anwesen), das Pflegamt Hilpoltstein (4 Güter), die Domdekanei Eichstätt (2 Höfe, 2 Halbhöfe, 3 Güter, 4 Häuser), das Kloster Seligenporten (1 Halbhof, 2 Viertelhöfe), die Reichsstadt Nürnberg (Landesalmosenamt: 2 Güter; Klaramt Nürnberg: 1 Gut).<ref>G. Hirschmann: Eichstätt, S. 103f. Hier werden abweichend 81 Anwesen als Gesamtzahl angegeben.</ref>
Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich viele Heimatvertriebene in Eysölden an.
Zu dem ehemals eigenständigen Markt gehörten die Gemeindeteile Neumühle und Ziegelhütte. 1972 wurden im Zuge der Gemeindegebietsreform zunächst die Gemeinden Offenbau und Pyras eingegliedert,<ref></ref> bevor am 1. Mai 1978 Eysölden selbst mit allen Gemeindeteilen zu Thalmässing kam.<ref> </ref>
Ortsentwicklung
Baugebiete
Neben dem ursprünglichen Kernort wurden nachfolgende Bebauungspläne für Wohnbau und Gewerbe erschlossen.
- In der Hüll, Wohngebiet südwestlich des Kernortes, Erschließung 1978
- Mittelsteig, Wohngebiet nordwestlich des Kernortes, Erschließung 1994
- Letten, Wohngebiet östlich des Kernortes, Erschließung 2019
- Eysölden Ost, Gewerbegebiet östlich des Kernortes, Erschließung 2020
- An der Pyraser Straße, Wohngebiet nordöstlich des Kernortes, Erschließung 2023
Einwohner
| Jahr | 1852 | 1961 | 1970 | 1987 | 2014 | 2021 | 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 562 | 749 | 747 | 682<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 349 (Digitalisat).</ref> | 826 | 786<ref name="Einwohner2021">Thalmässing – Eysölden. In: Markt Thalmässing. Abgerufen am 21. Dezember 2021.</ref> | 803<ref name="Einwohner2022"/> |
Sehenswürdigkeiten
Baudenkmäler
Als Nachfolger einer wohl bereits um 900 bestehenden Kirche wurde im Mittelalter die Kirche St. Thomas und Ägidius erbaut und 1749 im Markgrafenstil umgestaltet. Die katholische Heilig-Kreuz-Kirche wurde 1965 nach Plänen von Josef Elfinger<ref>Elfinger, Zahn und Partner (Hrsg.): Elfinger, Zahn und Partner – 50 Jahre Architekturbüro. 1936–1986.</ref> errichtet und von Joseph Schröffer geweiht. Erwähnenswert ist auch das Schloss aus dem 11. Jahrhundert. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Baumdenkmal
Die Einheitseiche am Schützenhaus wurde am 3. Oktober 1990 gepflanzt.<ref name="EB_LKH_HK">(cb/sm/bey/hi/w): Zarte Pflanzen brauchen viel Pflege. In: Hilpoltsteiner Kurier, 4. Oktober 1990.</ref>
Sonstiges
Am Wochenende zwischen dem 7. und 13. Oktober wird Kirchweih gefeiert. Auf dem Marktplatz findet der alljährliche Weihnachtsmarkt statt.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Eysölden. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 110–111 (Digitalisat).
- Vorlage:Hirschmann Eichstätt 1959
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Mader Bezirksamt Hilpoltstein
- Gottfried Stieber: Eysölden. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377, S. 351–352 (Digitalisat).
- Vorlage:Stumpf Bayern 2. Teil 1853
Weblinks
- Eysölden. In: thalmaessing.de. Abgerufen am 12. Oktober 2024.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Eysölden in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Eysölden im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Alfershausen | Appenstetten | Aue | Bergmühle | Dixenhausen | Eckmannshofen | Eysölden | Feinschluck | Gebersdorf | Göllersreuth | Graßhöfe | Hagenich | Heimmühle | Hundszell | Kätzelmühle | Kammühle | Kleinhöbing | Kochsmühle | Kolbenhof | Landersdorf | Lohen | Neumühle | Offenbau | Ohlangen | Pyras | Rabenreuth | Reichersdorf | Reinwarzhofen | Ruppmannsburg | Schwimbach | Stauf | Steindl | Stetten | Thalmässing | Tiefenbach | Waizenhofen | Ziegelhütte | Zinkelmühle
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- Ortsteil von Thalmässing
- Ort im Landkreis Roth
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Roth)
- Ehemaliger Markt in Bayern
- Ersterwähnung 1068
- Gemeindeauflösung 1978
- Ort an der Roth (Rednitz)
- Kirchdorf (Siedlungstyp)
- Gemarkung im Landkreis Roth