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Psiram – Wikipedia Zum Inhalt springen

Psiram

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Esowatch)

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Sprachen deutsch, englisch, französisch, italienisch, russisch
Betreiber anonym
Redaktion anonym
Online seit 2007
https://www.psiram.com/

Psiram ist eine der Skeptikerbewegung nahestehende Website, die sich selbst als „Verbraucherschutzseite“ und als „Wiki der irrationalen Überzeugungssysteme“ beschreibt und sich gegen Pseudowissenschaft, Esoterik und Verschwörungstheorien wendet. Die Betreiber sowie die Autoren der Website sind anonym. Das Akronym Psiram wird aus Pseudowissenschaft, Irrationale Überzeugungssysteme, Alternative Medizin hergeleitet.<ref name="TP">Esowatch heißt jetzt Psiram. Auf: Telepolis, 13. Juli 2012.</ref> Thematisch werden die vier Kernbereiche Glaubenssysteme, Beutelschneidereien, Pseudowissenschaften und pseudowissenschaftliche Heilmethoden kritisch betrachtet.<ref>Psiram Hauptseite. Abgerufen am 8. März 2017.</ref> Die Website existiert seit 2007.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eintrag (Memento vom 11. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref> Bis Juli 2012 trug das Internetportal den Namen EsoWatch.<ref name="TP" />

Technische Aspekte und Struktur

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Das Angebot besteht aus einem mehrsprachigen digitalen Lexikon, einem Blog und einem Diskussionsforum. Psiram verwendet für die lexikalische Darstellung der Beiträge die MediaWiki-Software. Dazu gehören mit Stand vom Januar 2022 über 4000 esoterikkritische, meist deutschsprachige Artikel<ref>www.psiram.com/…/Spezial:Statistik, automatisch erzeugte Seitenstatistik von www.psiram.com.</ref> im Stil der Wikipedia, die von 130 freigeschalteten Autoren eingestellt wurden.<ref name="EKD" /> Die Autoren schreiben pseudonym, die Betreiber der Website sind nicht öffentlich bekannt.<ref name="EKD">Michael Utsch: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eso-Watch: Internet-Krieg um Alternativmedizin (Memento vom 5. Februar 2016 im Internet Archive) In: Materialdienst der EZW. Ausgabe 9, 2012, S. 348.</ref> Das anonyme Auftreten dient laut Psiram dem Schutz der Autoren vor möglichen Belästigungen.<ref>Psiram: Impressum. Abgerufen am 8. März 2017.</ref> Die Domain esowatch.com wurde laut eigener Auskunft über eine Firma in Hongkong registriert, neue Autoren werden auf Anfrage zugelassen.<ref>Psiram: Mitmachen. Abgerufen am 8. März 2017.</ref>

Einige ähnlich klingende oder unter anderer TLD laufende Domainnamen werden von Psiram-Gegnern betrieben (Cybersquatting).<ref name="EKD" />

Rezeption

Im Jahr 2010 wurde Esowatch in der Computerzeitschrift c’t unter der Rubrik Websites aktuell vorgestellt. Demnach widme sich Esowatch dem Kampf gegen Aberglauben, Scharlatanerie und Pseudowissenschaft, und die Einträge im Lexikon seien umfangreich mit Quellen versehen und stellten eine „Fundgrube für naturwissenschaftlich haltbare Argumente“ dar.<ref name="ct">Urs Mansmann: Wiki gegen Scharlatane. In c’t <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />18/2010, S. 186 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. November 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/shop.heise.de.</ref>

Michael Utsch von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen wandte sich 2012, kurz nach der Umbenennung des Wikis in Psiram, vor allem gegen die mangelnde Transparenz in einem „Internet-Krieg um Alternativmedizin“. Bei Psiram sah er neben den differenzierten Informationen auch heftige Übertreibungen und Polemiken. Zudem würden Psiram-Gegner die Nutzer mit ähnlich benannten Angeboten wie „Psiram.de“ gezielt in die Irre führen, wie es zuvor auch schon bei EsoWatch der Fall war.<ref name="EKD" />

Interviews

Weblinks

Einzelnachweise

<references />